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Ein Mann, der zwei Schwule mit 57 Messerstichen erstochen hat, aber wegen "Homo-Panik"-Verteidigung vom Vorwurf des Mordes freigesprochen wurde, erhält nun wegen Brandstiftung 20 Jahre Haft. Er hatte das Haus seiner Opfer angezündet.

Der 30-jährige Jacobo Piñeiro hatte ein schwules Paar in dessen Haus erstochen. Beim Gerichtsverfahren sagte er aus, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Geschworenen hielten ihn daraufhin für unschuldig (queer.de berichtete). Dieses Urteil führte in Spanien zu wütenden Protesten und Mahnwachen.

Auf freien Fuß wird Piñeiro nicht kommen: Ein Richter hat ihn nun wegen Brandstiftung zu 20 Jahren Haft verurteilt. Piñeiro habe mit dem Brand auch das Leben anderer gefährdet, so das Gericht. Eine Verurteilung als Mörder hätte ein Urteil zwischen 35 und 40 Jahren eingebracht. (dk)



11 Kommentare

#1 Mirror
  • 06.03.2009, 22:37h
  • Hat er jetzt das Haus auch in Panik angezündet ?

    Pech für ihn.Hätte er deswegen in Deutschland
    vor Gericht gestanden wäre er wahrscheinlich günstiger davon gekommen.
    So gesehen ....
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#2 XDAAnonym
#3 TotoAnonym
  • 07.03.2009, 07:20h
  • Antwort auf #2 von XDA


  • Es ist unfassbar wie die Gerichte entscheiden.
    Wie Mirror schon sagte, hat der Mann das Haus in Panik angezündet?
    Vorsätzlicher kann Mann nicht mehr handeln und gleich zwei Personen in „Panik“ zu erstechen ist halte ich für sehr unwahrscheinlich und dann sind da noch die 57 Messerstiche.
    Wenn ich 57mal zusteche, dann doch wohl eher nur weil blanker Hass in mir brodelt und nicht aus Notwehr. Aus Notwehr sticht Mann vielleicht 2,3 oder viermal zu, aber nicht 57mal.

    Dieses Urteil ist der blanke Hohn!

    Toto

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#4 gelderlanderEhemaliges Profil
#5 AntichristProfil
  • 07.03.2009, 07:48hHH
  • Zumindest hat er eine recht hohe Haftstrafe bekommen, selbst wenn das Gesamturteil inkl. Freispruch bei offensichtlichem Mord zum Kotzen ist.
    Die Staatsanwaltschaft hat demnach ihr Recht auf Revision nicht in Anspruch genommen, da das Urteil für den Doppelmord endgültig scheint.
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#6 gatopardo
  • 07.03.2009, 16:56h
  • Antwort auf #5 von Antichrist
  • Doch, der Ankläger ist beim Obersten Gerichtshof von Galicia in Berufung gegangen und kompetente Juristen werden sich für eine Verurteilung von 60 Jahren wegen vorsätzlichen Doppelmordes einsetzen, da die Schöffen nach wie vor mit diesem Freispruch für völlig überfordert gehalten werden.
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#7 Tim_ChrisProfil
  • 07.03.2009, 23:26hBremen
  • Antwort auf #6 von gatopardo
  • Dann besteht ja noch Hoffnung, dass der Kerl tatsächlich noch wegen Mordes verurteilt wird.
    Würden die 60 Jahre dann noch mal auf die 20 für die Brandstift draufgeschlagen? Wäre ja nur gerecht. 30 Jahre pro Mordopfer plus 20 Jahre für die Brandstiftung mit Gefährdung von Menschenleben. 80 Jahre Knast wären durchaus verdient.
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#8 gatopardo
  • 08.03.2009, 10:50h
  • Antwort auf #7 von Tim_Chris
  • Wie ich der spanischen Berichterstattung entnehme, so sollen 60 Jahre unabhängig von seinen bereits 20 verhängten Jahren erteilt werden. Wie wir wissen, ist Papier geduldig und bei guter Führung wird er vielleicht als 75jähriger vorzeitig entlassen. Es ist anzunehmen, dass er dann wohl kein Unheil mehr anrichten kann.
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#9 AntichristProfil
  • 09.03.2009, 07:01hHH
  • Antwort auf #8 von gatopardo
  • Ich bedauere ja oft, das es in Europa keine (oder kaum?) Urteile wie in den USA gibt, in denen Kapitalverbrecher mit zig mal lebenslänglich bestraft werden. Wenn man jedoch davon ausgeht das einmal lebenslänglich gleich 25 Jahre bedeuten, sind die 60 angestrebten Jahre der Juristen für den vorsätzlichen Doppelmord durchaus damit vergleichbar.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.03.2009, 16:44h
  • Der Typ gehört nicht in den Knast, sondern in die Psychiatrie! Sowas ist einfach nur krank, was der Kerl getan hat!
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