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- 10. März 2009 2 Min.
Er ist zu schwer fürs Handgepäck und man hasst ihn wegen veralteter Einträge, dennoch ist er einmalig und unentbehrlich: Pünktlich zum Beginn der Reisesaison ist die 38. Auflage des "Spartacus International Gay Guide" erschienen.
Mit diesem weltweiten Reiseführer findet der schwule Mann sich überall zurecht, egal ob Thailand oder Tunesien, Miami oder München. Neben 90 farbigen Stadtplänen und Landkarten liefert der "Spartacus" kurze Städteporträts in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) und die Adressen von Hotels, Restaurants, Bars, Clubs sowie den örtlichen Homoverbänden. So kann der schwule Urlauber schnell die beliebtesten Treffs und die extravagantesten Orte ausfindig machen. Für die Schwimmer und Sonnenanbeter gibt es außerdem Hinweise auf die schönsten, teilweise versteckt liegenden, Strände der Umgebung.
Wichtig können – je nach Reiseziel – die Informationen über die rechtliche und soziale Situation von Homo- und Transsexuellen sein, da es leider in vielen Ländern immer noch Diskriminierung und Vorurteile gibt. Wer sich vorher kundig macht, weiß, was er beachten muss. Falls es dennoch Probleme geben sollte, finden schwule Urlauber aber auch die wichtigsten Anlauf- und Beratungsstellen vor Ort.
Insgesamt listet der neue "Spartacus" 20.000 Adressen aus 127 Ländern auf 1.200 Seiten. Da ist es verzeihlich, falls der eine oder andere Eintrag schon mal veraltet sein sollte. Zudem hat die Redaktion ordentlich ausgemistet: In der Ausgabe 2008 gab es noch 2.000 Einträge mehr. (ar)
Briand Bedford: Spartacus International Gay Guide 2009, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2008, 1.400 Seiten, 25,95 €
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Die bewertungen der Lokale sind allerdings oft fragwürdig, ich fand schon so manchen vom Spartcus mit einem "!" versehen Laden gruselig.
Ich glaub ja auch, Spartacus verwendet folgende Geheimcodes:
very popular = blöde kleine Tucken
hot mixed crowd = notgeile Opas