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Zwischen 10.000 und 20.000 Menschen sind in der burundischen Hauptstadt Bujumbura auf die Straße gegangen, um für ein Totalverbot von Homosexualität zu demonstrieren.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP verlangen die Teilnehmer von Präsident Pierre Nkurunziza, Homosexualität mit einer Gefängnisstrafe zu ahnden. Homo-Gruppen werfen dem Präsidenten vor, die Demonstration initiiert zu haben. Dieser hatte sich in der Vergangenheit wiederholt für ein Homo-Verbot ausgesprochen und das Anliegen auch mit seinem Glauben begründet; Nkurunziza bezeichnet sich als "wiedergeborenen Christen".

Die Nationalversammlung hat vergangenes Jahr das Homo-Verbot als Teil eines Strafrechtsreform-Paketes beschlossen. In diesem sind hauptsächlich Menschenrechtsverbesserungen zusammengefasst, wie ein Verbot der Folter und der Todesstrafe. Konservative Abgeordnete sahen das Homo-Verbot als Teil der Moralkampagne an. Der Senat hat aber mit knapper Mehrheit diesen Teil des Gesetzes gekippt (queer.de berichtete). Das Paket befindet sich nun im Vermittlungsausschuss beider Kammern.

Die Opposition bezeichnet die Demonstration als "große Manipulation der Menschen, ein demagogischer Schritt", wie deren Sprecher Pancrace Cimpaye mitteilte. Die Regierungspartei Conseil national pour la défense de la démocratie–Forces de défense de la démocratie (CNDD-FDD) begrüßte dagegen die Aktion: "Homosexualität ist eine Sünde", erklärte Jeremie Ngendakumana, Vorsitzender der CNDD-FDD. "Diese Kultur wurde vom Ausland zu uns gebracht, um unsere Moral zu untergraben. Sie wird von unmoralischen Leuten begangen. Wenn wir unser Land lieben, müssen wir diese Praxis verbieten, die uns nur Schlechtes bringen wird."

Bereits jetzt ist die Homo-Ehe in dem überwiegend katholischen Neun-Millionen-Einwohner-Land verboten. Außerdem gibt es "Moralgesetze", die auch auf homosexuelles Verhalten angewendet werden können. (dk)



#1 TimmAnonym
  • 10.03.2009, 15:06h
  • "Bereits jetzt ist die Homo-Ehe in dem überwiegend katholischen Neun-Millionen-Einwohner-Land verboten."

    Warum wunder mich das jetzt nicht?

    Dass immer die Staaten am faschistischsten sein müssen, die es sich am wenigsten erlauben können...
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#2 RabaukeAnonym
  • 10.03.2009, 15:09h
  • "Hurrrraaaa" Im eigenen Land nix zu Fressen und dann aber den Hals bis zum Arsch aufmachen und solchen Blödsinn zu fordern! Würde dort unten mal jeder schön uff seinem Feld arbeiten gehen, statt in den Straßen Maul aufn Pfeil zu halten, hätte Die ganz andere "Sorgen".
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#3 HannibalEhemaliges Profil
#4 XDAAnonym
  • 10.03.2009, 21:37h
  • Entweder schlachten die Afrikaner Affen ab und nutzen ihre Pfoten als Aschenbecher oder jammern rum oder schnackseln oder hetzen gegen Homosexuelle. Warum sollte man solche dummen Nationen eigentlich noch finanziell unterstützen? Wenn der Geldhahn zu ist, können sie alle auf den Baumwollfeldern oder so arbeiten, denn dann hat man nicht solche bescheuerten Gedanken ... den Verstand weggeschnackselt.
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#5 RabaukeAnonym
  • 11.03.2009, 09:47h
  • @Hannibal

    genau das ist och meine Rede. Stimme Dir und meinen "Nachrednern" voll und ganz zu.
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#6 I. Ramos GarciaAnonym
  • 11.03.2009, 11:49h
  • kein intelligenter Mensch hat ein Glaub an Christentum oder Muslimentum jetztzutage.
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#7 Tim_ChrisProfil
#8 XDAAnonym