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Am Montagabend hat ein 37-jähriger Mann in seiner eigenen Wohnung in Gelsenkirchen offenbar seinen Sexpartner erstochen, in einen Teppich eingewickelt und so durch das Treppenhaus transportiert – die Polizei nahm ihn nach einem Hinweis von einem Anwohner sofort fest.

Gegen 21 Uhr erreichte die Einsatzstelle der Polizei ein Notruf: Ein Zeuge teilte mit, dass ein Bewohner des Hauses in Gelsenkirchen-Bismarck eine in einem Teppich eingewickelte Leiche durch das Treppenhaus transportieren würde. Eine Streifenwagenbesatzung überprüfte sofort diesen Hinweis. Die Polizeibeamten trafen den tatverdächtigen 37-jährigen Mann in seiner Wohnung an. Die Leiche befand sich zu dieser Zeit nicht mehr im Treppenhaus.

Der arbeitslose Tatverdächtige führte die Beamten daraufhin in den Hinterhof. Dort hatte er den Toten offensichtlich abgelegt. Dieser wies Anzeichen von äußerer Gewalteinwirkung auf. Bei einer ersten Befragung gab der mutmaßliche Täter zu, die Person in seiner Wohnung umgebracht zu haben.

Bei dem Opfer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 22-jährigen schwulen Mann aus Dortmund. Der Tatverdächtige räumte in seiner Vernehmung bei der ermittelnden Mordkommission ein, dass es vor der Tötung zu sexuellen Handlungen in der Wohnung gekommen sei. In dieser Situation habe er das Opfer erstochen. Die Obduktion bestätigte diese Angaben. Die vermutliche Tatwaffe, ein Messer, konnte sichergestellt werden.

Der Tatverdächtige ist dem Haftrichter beim zuständigen Gericht in Gelsenkirchen zugeführt worden. Dieser erließ einen U-Haftbefehl wegen Mordes. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. (pm/dk)



20 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 11.03.2009, 12:12h
  • Der Familie des Jungen Mannes mein tiefstes, aufrichtiges Beileid. Egal unter welchen Umständen, sexueller "Lustphantasie" dieser Mann ums Leben kam. Dem "Spielpartner" quasi dem Täter rechne ich dennoch zu, daß er nicht alle Latten am Zaun haben muß. Wie kann ich denn die Leiche noch durch das treppenhaus tragen und so tun, als wäre alles okay??????? Da stellen sich mir die Nackenhaare nach oben. Nen Mensch töten ist ohnehin das allerletzte und gehört aufs schärfste bestraft. Hoffendlich schließt man den Typen für immer weg! Der is doch nicht dicht!!
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#2 XDAAnonym
  • 11.03.2009, 12:53h
  • Nur gut, dass der Nachbar sofort die Polizei informiert hat, so dass der Typ gefasst worden ist. Es gibt echt immer mehr kranke Leute, wo soll das nur noch hinführen ...
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#3 gelderlanderEhemaliges Profil
  • 11.03.2009, 14:06h
  • Antwort auf #2 von XDA
  • Ja, die gibt es.

    Allerdings wäre es jetzt falsch, den Täter rein formal als "Krank" zu bezeichnen, denn es wäre ja auch möglich, dass das Opfer die tötung verlangte.

    Rein spekulativ.
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#4 realistAnonym
#5 XDAAnonym
  • 11.03.2009, 17:30h
  • Antwort auf #4 von realist
  • Selbst wenn das Opfer die Tötung verlangt, kann man ihn nicht töten, da wird eine Grenze überschritten. Von daher ist er doch krank.

    Na härtere Gesetze bringen nichts - ist doch klar. Da hilft nur eine Sicherungsverwahrung am Ende der Haftzeit, damit die Bevölkerung geschützt ist ...
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#6 transatlantikerAnonym
#7 Diz!Anonym
  • 11.03.2009, 17:59h
  • Die Überschrift hätte so auch in der Bild stehen können. Nur hätte in der Bild noch was vom "homosexuellen Millieu" gestanden.
    "HOMO-MORD" - Oh Mann!
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#9 Mister_Jackpot
  • 11.03.2009, 20:27h
  • Das führt überhaupt generell zu der Frage wie man mit anonymen Sexdates am besten umgeht. Das scheint auch imemr gefährlicher zu werden und wenn ich das so lese hab ich fast keine Lust mehr darauf. Wieviele kranke Hirne laufen wohl noch herum? Schlimm sowas....
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#10 VolumeProProfil
  • 12.03.2009, 16:35hMönchengladbach
  • Also ob es Mord war oder nicht, das muss noch aufgeklärt werden.

    Wir müssen das ganze zunächst als Totschlag werten. Dieses ist ja das Grunddelikt für Mord. Wenn dann noch die bekannten Merkmale hinzukommen, dann kann von Mord sprechen.

    Grundsätzlich ist hier aber davon auszugehen, dass es sich um ein Verbrechen handelt, in dem die sexuelle Orientierung von Täter und Opfer eher eine untergeordnete Rolle spielt.
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