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In letzter Sekunde der Todesstrafe entronnen: Der bereits letzte Woche des Mordes an einem Konkurrenten für schuldig befundene Pornostar und –produzent Harlow Cuadra wurde am Montag in Wilkes-Barre (US-Bundesstaat Pennsylvania) zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf eine frühzeitige Entlassung verurteilt.

Der 27-Jährige hatte 2007 mit seinem Lebenspartner Joseph Kerekes den Cobra-Video-Produzenten Bryan Kocis ermordet (queer.de berichtete). Kerekes war zuvor in einem eigenen Verfahren bereits wegen Totschlags zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht; gegen Cuadra hatte er aber nicht ausgesagt. Dieser stritt während seines Prozesses jegliche Beteiligung an dem Verbrechen ab, belastete vielmehr seinen Lebenspartner schwer. Die zwölf Geschworenen – acht Männer und vier Frauen – verurteilten ihn aber vor wenigen Tagen wegen Mordes (queer.de berichtete).

In separaten Verhandlungen mussten sie nun über das Strafmaß entscheiden: Sie sprachen sich nicht einstimmig für die von der Staatsanwaltschaft geforderte Todesstrafe aus. Damit trat automatisch die einzig andere vorgesehene Bestrafung für einen verurteilten Mörder in Kraft: Lebenslängliche Haft – im Bundesstaat Pennsylvania bedeutet dieses Strafmaß, dass Cuadra nie mehr aus dem Gefängnis entlassen werden darf.

Grund für den Mord war offenbar, dass Cuadra, der die Webseite boybatter.com betrieb, am 18-jährigen Pornodarsteller Brent Corrigan interessiert war. Dieser hatte aber einen Exklusivvertrag mit Cobra-Video. Cuadra wollte den Darsteller aber offenbar für eine eigene Großproduktion nutzen, was Kocis ablehnte. Corrigan gilt als einer der beliebtesten Porno-Darsteller Amerikas und hatte auch eine Rolle als Meerjungfrau in "Another Gay Sequel". (dk)

Youtube | Lokale Medien berichteten ausführlich über das Cuadra-Verfahren
Galerie:
Harlow Cuadra verurteilt
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#1 RabaukeAnonym
  • 18.03.2009, 11:36h
  • Ach Du dickes Ei! Da hat der Typ aber verdammtes Glück gehabt. Eigentlich wäre dafür die Todesstrafe gekommen. Ich finde das Urteil, ihn zu lebenslänglich in den Bau zu schicken sehr gerecht. Das sollte auch ein Signal für die Amis sein, daß man die verdammte Todesstrafe endlich abschaffen sollte.
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