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  • 17. März 2009, noch kein Kommentar

Die Jazz-Sängerin veröffentlicht nach drei Jahren ihr neues Album "Bare Bones". Das Werk enthält ausschließlich Neukompositionen, Peyroux fungierte bei allen als Autorin.

Von Jan Gebauer

Madeleine Peyroux zählt immer noch zu den Geheimtipps im Jazz. Ihre letzten beiden Alben "Carless Love" (2004) und "Half the Perfect World" (2006) wurden mit Kritikerlob überschüttet und schafften weltweit den Sprung in die Charts. Der große Durchbruch blieb bislang aber aus. Kein Wunder, die kleine eigenwillige Stimme, die Kritiker verzückt zu Vergleichen mit Billie Holiday hinriss, ist gewiss nicht jedermanns Geschmack, entwickelt aber bei genauem Hinhören wunderbare Qualitäten. Auf ihrem neuen Album "Bare Bones", übersetzt "das Wesentliche", präsentiert Peyroux erstmals ausschließlich Neukompositionen, die sie unter anderem mit Walter Becker (Steely Dan), Joe Henry und ihrem Produzenten Larry Klein (Joni Mitchell, Herbie Hancock, Till Brönner) geschrieben hat.

Youtube | EPK-Special zum aktuellen Album ''Bare Bones''

Heraus kam ein persönliches Album, bei dem die Musikerin mehr Einblicke in ihr Seelenleben gibt. Musikalisch bleibt sie sich treu: Ihr leichtfüßiger Jazz ist ebenso von Blues und Country beeinflusst, wie die Arrangements hier und da dem Easy Listening zugetan sind. Damit liegt sie voll im Trend, ihr eindringlicher, ernsthafter Gesang hebt das Werk allerdings weit über den Durchschnitt vergleichbarer CDs. Allerdings hätte die CD ruhig auch schon im Herbst erscheinen können, denn diese introvertierte, oftmals melancholische Musik hätten wir gut in den kalten Tagen zum Kuscheln gebrauchen können.

Live-Termine:

11.05. Köln - Philharmonie (im Vorprogramm von Till Brönner)
12.05. Hamburg - Grünspan
13.05. Berlin – Postbahnhof

17. März 2009