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Kommentare zu:
Homo-Herberge mit Heten und Gleitgel


#1 hwAnonym
#2 seb1983
#3 PornoprinzProfil
  • 18.03.2009, 19:24hDüsseldorf
  • Also, ich weiß ja nicht...

    Braucht die Welt wirklich "Homo-Hotels", um zu ihrer wahren Bestimmung zu finden?

    Ich persönlich fühle mich in solchen ghettoisierten Kästen ja eher unwohl - und Gay-Hotels erinnern mich immer an diesen Ralf-König-Comic mit den zwei Homoletten, die in einem Café folgendermaßen bestellen: "Erstens sind wir schwul, und zweitens hätten wir gerne zwei große Eisbecher!". Darauf die Bedienung: "Das erste interessiert mich nicht, und das zweite mit oder ohne Sahne?".

    Muss ich als Schwuler unbedingt in einem Hotel nächtigen, dass extra für mich als Angehöriger einer ach so gebeutelten Zielgruppe errichtet wurde?

    Und dann auch noch durchschnittlich (!) 100 € pro Nacht dafür hinblättern? Na ja, mit den dummen Homos kann man's ja machen, die zahlen jeden Preis... *kopfschüttel*

    Wenn ich als Touri nach Berlin reise, buche ich ein nettes Apartment, ebenfalls in Schöneberg, für 30-40 € die Nacht, habe eine volleingerichtete Küche anstelle einer popeligen Minibar und brauche mich nicht die ganze Zeit als Homo-Hotelgast zu fühlen.

    Auf Homo-Schnickschnack in einem Homo-Hotel verzichte ich dankend. Das ist etwas, das im Jahre 2009 die Welt nun wirklich nicht mehr braucht!
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#4 seb1983
  • 18.03.2009, 20:39h
  • Antwort auf #3 von Pornoprinz
  • Du das sehe ich ja auch so.

    Aber wer meint dafür 100 emanzipierte Euros hinlegen zu müssen soll natürlich die Möglichkeit dazu haben. Er ist glücklich, und die Hotelkette mit ihren fetten Gewinnen auch, eine win win Situation *g*

    Besagte Blicke im Frühstücksraum amüsieren mich nebenbei bemerkt nur.
    "Hast du gesehen, der Schwule da isst Rührei zum Frühstück"

    Hui hui hui
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#5 Maske
  • 18.03.2009, 20:54h
  • Ich habe schon preiswert und luxeriös in H e t e n Hotels gewohnt,hab aber noch nie die Erfahrung von Diskriminierung machen müssen.Lag vieleicht auch an meinem selbstverständlichen Auftreten als wäre Schwul das normalste von der Welt.Da hätte sich auch niemand was trauen dürfen. Allerdings hab ich auch keine schlecht imitierte laute Frau zum besten gegeben.Aber ich kann mir vorstellen dass man dann auch lieber in ein solches Hotel geht.Da ist dann wenigstens keiner verunsichert Huuchh
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#6 gatopardo
  • 18.03.2009, 20:58h
  • Antwort auf #1 von hw
  • In Spanien kommt´s ja noch viel schlimmer mit der Vernichtung der Arbeitsplätze, die allein 2009 die 1,5 Mill.-Marke überschreiteten wird und das Gespenst von 4 Mill.(15%) Arbeitslosen an die Wand malt, wobei die Rechte bereits erfolgreich gegen Zapatero mobilisiert. Dagegen bekommt man als erwerbsloser Schwuler die Gelegenheit, umschlungen im "Axel" in Barcelona mit seinem Liebling zu tafeln und ins gemachte Hotel-Lotterbett zu fallen. ¡ Esta es la lucha final !
    Mata Hari soll doch kurz vor ihrer Hinrichtung auch noch nach dem Lippenstift gefragt haben ?
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#7 St.DamianAnonym
#8 ChristianAnonym
  • 18.03.2009, 22:43h
  • 100 Euro , um an der verkehrsreichen, lauten und abgasgeschwängerten Lietzenburger Straße zu übernachten? Da muss man ja wirklich ein gewaltiges Maß an schwuler Solidarität aufbringen. Meine Solidarität hat in diesem Fall jedenfalls ihre Grenzen. Mögen die gay business-men da glücklich werden. Ich suche mir lieber was anderes . Im Grünen vielleicht, ruhig und abgasreduziert und auf den Prosecco verzichte ich auch!
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#9 SchorschAnonym
#10 danielAnonym
  • 19.03.2009, 02:54h
  • ja, also als vielreisender kann ich teilweise die einträge verstehen...wozu brauche ich ein homohotel, für 100 euro werde ich auch im hetenhotel nicht diskriminiert, sondern sehr freundlich behandelt. aber als oftmaliger berlin touri wollte ich mal 4 tage in einem ach so chicen hotel in der fuggerstrasse absteigen und die haben mir doch tatsächlich geantwortet, daß sie unter 5 tagen nicht vermieten (für ungefähr 90 mäuse pro tag) . ich habe drauf geantwortet, um das geld fahre ich 5 tage ans meer inklusive flug und meerblick und nicht blick auf die fuggerstrasse.
    und ein anderes neues hotel im kiez hat auch preise, wofür ich 2 tage im netten apartment in der selben strasse wohnen kann.
    also schwule abzocken ist schon ein begriff, der mir bei berlin besuchen immer öfter einfällt ....
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#11 bananasEhemaliges Profil
  • 19.03.2009, 08:20h
  • Antwort auf #3 von Pornoprinz
  • Vielleicht braucht ja das "Schwulen-Ghetto" incl. dem typ. schwulen Verwöhnprogramm. Habe mir mal die Hotelkritiken vom heterofreundlichen "AXEL" BCN durchgelesen. Es gibt ja so Seiten im Net. Dort warnen Heten ausdrücklich davor, nach Einbruch der Dunkelheit, auf die Dachterasse zu gehen. Warum wohl ;-)
    Ich selbst habe vor ein paar Wochen eine Ferienwohnung in einem Hochhaus (aus der DDR), an der Jannowitzbrücke gehabt. 22. Stock mit Blick auf den Fernsehturm für 50 Euro. Die Wohnung, nicht pro Person. Alles drin, reicht mir. Gemütlicher Spaziergang ins Zentrum, Berghain oder Kitkat.
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#12 gatopardo
  • 19.03.2009, 08:58h
  • Antwort auf #11 von bananas
  • So sehe ich das auch. Bin oft in Budapest, wo man in den tadellos eingerichteten und äusserst geräumigen ELITE-Apartments im jüdischen Viertel hinter der Synagoge mal gerade 20€ pro Person bezahlt.
    Schwule Clubs und Diskos kann man zu Fuss erreichen, überall spricht man ausgezeichnet Englisch und man spürt, dass man in dieser Gegend absolut gar nichts gegen uns hat. MORIAH-Apartments Sofia liegen auf der gleichen Linie mit ähnlichen Preisen und weisen extra auf Schwulenfreundlichkeit hin. Ja sogar am luxuriösen Bodensee auf der südwestlichen deutschen Seite bin ich in Bodman oft in einem schwulenfreundlichen kleinen Hotel für 35€ p/P einschl. reichhaltigem Frühstück zu Gast, wo wir mit unseren Partnern von den Wirtsleuten und Hetero-Gästen ganz selbstverständlich als Homo-Paare erkannt werden und oftmals gemeinsame Abstecher in die Umgebung unternehmen. Weil wir gerade dabei sind, so wäre es doch nett, wenn man auf dieser Seite von Euch ähnliche persönliche Erfahrungen lesen könnte, ohne dass man im "Axel" absteigen muss.
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#13 RabaukeAnonym
  • 19.03.2009, 10:07h
  • Also ich sage mal "Bitteschön", wer es für hundert Oi´s die Nacht braucht. Soll ja jeder so machen wie er denkt und nach seinen Mitteln und Möglichkeiten reisen, Geld ausgeben. Das hat mit "schwuler Abzocke" mal wenig zutun. Es steht letztendlich Jeder/Jedem frei, ob er/sie/es sich das antun wollen/können/möchten? Ich persönlich hab die Kohle dazu nicht. Bin und bleibe lieber ne Oi Glatze, sitze im lauen Sommer am Waldsee, Lagerfeuer, Freunde, meine Gitarre, nen Kasten Bier und ne Grillwurst im Gesicht. Unbezahlbar!!!*g*
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#14 kmh04589Profil
#15 TouristikerAnonym
#16 gatopardo
  • 19.03.2009, 11:21h
  • Antwort auf #10 von daniel
  • Bin selber auch mindestens zweimal im Monat auf Reisen und fand die Preise in Berlin,Frankfurt oder München im Vergleich zu den unfassbar überteuerten spanischen, italienischen, französischen und skandinavischen Metropolen sehr angemessen, ja mitunter sogar äusserst erschwinglich, die hervorragende internationale aber preiswerte Gastronomie bei Euch inbegriffen. Für Rom, Paris, Kopenhagen und Barcelona muss man dann schon hartnäckig lange vorher im Internet surfen, so dass man eine halbwegs annehmbare Bleibe unter 100€ und als Rentner dann auch nur ausserhalb von Messen oder Ferienzeiten ergattern kann. Restaurants sollte man dort sowieso nur auf Empfehlung einheimischer Freunde besuchen, um der allseits lauernden Abzocke bei mangelhafter Qualität zu entgehen.
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#17 It\'s the economy, stupidAnonym
  • 19.03.2009, 11:55h
  • Alles, was unsere Marktmacht als herausragend kaufkräftige und konsumintensive Zielgruppe und deren Sichtbarkeit stärkt, können wir nur ausdrücklich begrüßen. Wenn wir unsere Position in dieser (kapitalistischen) Gesellschaft auf irgendeinem Wege deutlich verbessern können, dann dadurch, dass wir diese Marktmacht endlich in organisierter und gezielter Form in die Waagschale werfen und deutlich machen, dass wir u.a. auch für die Mainstream-Werbung eine weitaus attraktivere Zielgruppe darstellen als der allergrößte Teil der DSDS-guckenden Hetero-Gesellschaft...
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#18 gatopardo
  • 19.03.2009, 13:28h
  • Antwort auf #17 von It's the economy, stupid
  • Genau so ist es, lieber @sascha. Ich spüre es bei allen meinen Reisen schon an der Rezeption, dass sie uns als kaufkräftige Zielgruppe umwerben, sobald man den Schlüssel für das Zimmer mit dem KingSize Bed "für die beiden Herren" ausgehändigt bekommt.
    Das geht dann so weiter in einschlägigen Restaurants, in denen unsere einheimischen Schwestern bereits einen Tisch fürs halbe Publikum aus dem Lederschuppen reserviert haben usw.....
    Übrigens fliege ich morgen nach Mailand zu meinen langjährigen ital.Freunden und wir "gastieren" zu Dritt in der Provinz Como, wo wir unsere Marktmacht in gezielter Form in die Waagschale werfen.......kicher,kicher
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#19 xyAnonym
  • 19.03.2009, 22:41h
  • Also, wenn da keine Fummeltrine an der Rezeption steht, die Pagen nicht besonders enge Hosen tragen und die Zimmermädchen nicht männlich sind (letzteres zumindest ihren Chromosomen nach), fahr ich da nicht hin! LOL
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#20 Liedel
  • 20.03.2009, 00:44h
  • @Daniel

    "also schwule abzocken ist schon ein begriff, der mir bei berlin besuchen immer öfter einfällt ...."

    Dann fahr mal nach Köln oder noch besser: München was sind wir hier harmlos dagegen
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#21 ZockerAnonym
  • 20.03.2009, 10:35h
  • Man(n) will es ja wohl so haben in München Kölle usw Schwule nehmen Schwule aus,bast scho.Dazu brauchs aber kein spezielles Hotel
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#22 werters echterAnonym
#23 PornoprinzProfil
  • 21.03.2009, 14:09hDüsseldorf
  • Ich fahre nächste Woche mit meinem Freund nach Berlin. Das Apartment (ca. 35 qm) kostet uns beide insgesamt 50 € pro Nacht. Voll eingerichtete Küche mit Backofen und Kühlschrank, modernes Bad mit Fenster, Südbalkon, Aufzug, beste Lage in Schöneberg zwischen den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz und Bülowstr. Ein Traum!

    Ich bemitleide eigentlich jeden, der für den doppelten Preis in ein Homo-Hotel fährt, sich dort von staatlich geprüften Homo-Pagen den Prosetscho aufs Zimmer bringen lässt und sich täglich einen drauf runterholt und Gott auf Knien dafür dankt, dass er in einem Homo-Hotel residieren darf, wo er niemals nicht diskriminiert werden darf...

    Ich habe ja nichts dagegen, wenn man Hotels nach dem Design der Zimmer oder wegen der Ausstattung bucht - aber warum es unbedingt ein Homo-Hotel sein soll, erschließt sich mir nicht. Zumal doch auch die meisten Angestellten von "Hetero-Hotels" eh schwul sind. Was soll das also?

    "Wir wollen einen Raum schaffen, wo keine Diskriminierung möglich ist" - aha...ich wurde als Hotelgast in meinem ganzen Leben noch nie wegen meiner Sexualität diskriminiert - und wenn ich ein Doppelbett mit meinem Mann haben wollte, habe ich auch eins bekommen.

    Manche Leute machen sich das Leben wirklich komplizierter, als es ist!
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#24 PornoprinzProfil
  • 21.03.2009, 14:22hDüsseldorf
  • Nachtrag:

    Ich habe mir mal die Lage des Homo-Hotels "Axel's" auf dem Stadtplan angeschaut (Lietzenburger Str. 13): Selbst schuld, wer dort absteigt! Die nächste U-Bahn ist locker einen Kilometer entfernt, und ansonsten kann man nur ein paar Busse auf dem Kurfürstendamm nutzen.

    Wenn man z.B. vom Hotel ins schwule Epizentrum rund um den Nollendorfplatz will, läuft man ca. 3 km!

    Also ist das Hotel auch lagetechnisch ein Schuss in den Ofen - es sei denn, man möchte sich als Berliner Homo-Tourist gerne von homophoben Taxifahrern mit Migrationshintergrund ins JAXX oder in andere Bumsschuppen kutschieren lassen *fg*...vielleicht hat man aber auch einen Rolls mit Homo-Chauffeur, der einen garantiert diskriminierungsfrei durch die Hauptstadt bringt...
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#25 Frankyboy
  • 26.03.2009, 18:06h
  • Klasse! Ich werde bei meinem nächsten Berlin-Besuch bei euch wohnen. Und wer 100 € für ein Zimmer (das sind gerade mal 50 € pro Person) zuviel findet, sollte dann doch lieber in einer Jugendherberge übernachten! Ich denke mal, dass dieses Klientel auch nicht erwünscht ist! Der Preis ist verglichen mit anderen Hotels dieser Kategorie in Berlin vollkommen im Rahmen!
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#26 Frankyboy
  • 26.03.2009, 18:29h
  • Generell möchte ich noch was sagen:
    Jetzt wird endlich mal was für die schwule Zielgruppe gemacht, und viele sind leider nur am meckern!!! Aber so ist leider die deutsche Mentalität. Jetzt weiß ich auch, warum wir im Ausland so unbeliebt sind...
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