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Auf der Jahrestagung des Arbeitskreises der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) in Frankfurt erklärte SPD-Vizechefin Andrea Nahles, wo der Feind von Homo-Rechten steht: Beim Koalitionspartner CDU.

Nahles erklärte in ihrem Grußwort, dass die Sozialdemokraten die gesetzliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen erreichen wollten. "Derzeit scheitert dies jedoch regelmäßig an der CDU", so Nahles weiter. Nach der Bundestagswahl müsse daher "mit neuen Konstellationen durchgestartet werden".

Die Schwusos berieten bei Ihrer Klausur den Programmentwurf, der nunmehr in das SPD-Wahlprogramm eingearbeitet werden soll. Sie legen ihren Schwerpunkt auf die rechtliche - insbesondere steuerrechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaften. "Hier ist noch viel zu tun", resümiert der Schwusos-Bundeschef Ansgar Dittmar.

Aber auch das Thema "Homophobie" liege im Fokus der Schwusos. "Die Zunahme der Gewalttaten gegenüber Schwulen, aber auch der mittelbaren Diskriminierung muss uns nicht nur zu denken geben - wir müssen dies als eine gemeinschaftliche Aufgabe sehen". Daher müsse schon frühzeitig in Schulen, aber auch in der Lehrerausbildung darauf geachtet werden, ein tolerantes Verhältnis gegenüber Homosexuellen zu vermitteln. (pm/dk)



10 Kommentare

#1 Aramis
  • 18.03.2009, 21:05h
  • Aha... es geht auf den Wahlkampf zu und Frau Nahles sucht sich eine neue Zielgruppe mit einem alten Feindbild...

    Ich gehe jede Wette ein, das es Frau Nahles nach der Wahl völlig egal ist, was mit Schwulen und Lesben passiert...der Frau geht es doch nur um den eigenen Machthunger...
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#2 gerdAnonym
  • 18.03.2009, 23:23h
  • Diese Meldung von der SPD ist zwar sehr schön.

    Aber da Frau Nahles aus Rheinland-Pfalz stammt, sei gerade Sie daran erinnert, das ausgerechnet Ihr SPD-alleinregiertes (!) Bundesland Rheinland-Pfalz immer noch nicht das Landesrecht an die Eingetragene Lebenspartnerschaft angepasst hat.

    Selbst CDU regierte Bundesländer wie Hamburg oder das benachbarte Saarland haben dies mittlerweile umgesetzt und das SPD regierte Bundesland Rheinland-Pfalz überholt.

    Frau Nahles sollte daher unbedingt dies endlich in Rheinland-Pfalz durchsetzen. Wie lange wird das noch in Mainz hinausgezögert ?
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#3 RabaukeAnonym
  • 19.03.2009, 11:06h
  • Bravo!!!! Ohne dieser recht energisch, frisch und aufgeschlossenen Frau Nahles zu "Nah(l)e zu treten. Für mich ist jeder Politiker der jetzt auf Stimmenfang unter den Homos geht, ein gemeinnütziges, machtgeiles, viel und lange redender Fluß. Was darin oder an der Wasseroberfläche schwimmt, möchte ich jetzt nicht kommentieren. Wie vor jeder Wahl sind wir Alle die "Wäääählerinnen und Wäääähler. Kaum haste Dein sogenannten Zettel abgegeben, biste wieder der "Bürger", der "Steuerzahler", um nicht zuletzt zu sagen, der "Homosexuelle" und damit zweite Klasse. Wahlkampfversprechen müssten daher in Deutschland an das Mandat, bei erfolgreicher Wahl des jeweiligen Politikers, gekoppelt sein. Hach ja.....geht ja nicht. Stelle man sich die ganzen Versprechen, die dann nicht eingehalten werden mal bildlich vor? Es ist Bundestagssitzung und keiner darf mehr rein. Warum??? Wegen der "Wääählerinnen und Wääähler, die solche Politiker, bei Nichteinhalten ihrer bunten Wahlversprechen, auch wieder abwählen, sofort abwählen könnten. Da wir aber in der "Bunten Republick Deutschland" sind, bleibt es beim zuvor genannten "könnte".
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#4 jungiAnonym
  • 19.03.2009, 12:43h
  • Antwort auf #1 von Aramis
  • Die SPD ist für Schwule und Lesben weiterhin nicht wählbar, solange nicht einmal da, wo es die Sozis könnten (Rheinland-Pfalz), eine Gleichberechtigung hergestellt ist. Das können auch solche Besuche nicht wegretouchieren.
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#5 WolleAnonym
  • 19.03.2009, 16:57h
  • Antwort auf #4 von jungi
  • Das ist ein Bundesland und in der Tat sollte man dort nich SPD wählen, wenn man es Ernst meint und das auch so sagen. Aber ansonsten ist die SPD zusammen mit den Grünen die Einzigen die bisher Verbesserungen für uns durchgesetzt hat aus eigenen Antrieb. Alle anderen muss man erst dazu zwingen.
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#6 Katrin
  • 19.03.2009, 17:00h
  • Das ist ja nicht nur frech, sondern rotzfrech. In dem Maße wie die Partei abhlaftert wachsen die Wahlversprechen. All dies wurde doch schon vor 4 Jahren versprochen und nichts davon ist materialisiert. Meint die Nahles denn alle Homosexuellen seien automatisch doof. Muss sie wohl fest glauben. Die haben wohl nichts von der Ypsilanti gelernt.
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#7 bananasEhemaliges Profil
  • 19.03.2009, 20:38h
  • Sie hat einen Auftritt bei uns am 29.3 und hält eine Rede zum Wahlkampfauftakt Bundes.-und Europawahl. In einem Bierzelt, auf dem Frühlingsfest in Fürstenried. Das ist hier 500m Luftlinie von mir. Ich gehe mit Kumpels mal hin um zu sehen, was das für eine Frau ist.
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#8 Liedel
  • 20.03.2009, 00:55h
  • Richtig @ Aramis

    Mir war die Frau schon immer unsympathisch. Schon, wie arrogant die immer auf andere herunterschaut bei den Talkshows! Fällt echt auf. Da kommen einem selbst Merkel und Pofalla harmlos vor. Schlimmer ist glaub ich nur noch die Schavan...und who the fuck sind die Schwusos? Klar, ich kenn die, aber haben die mal irgendwas bewegt in den letzten Jahren? Außer langweiligen Ständen auf schwullesbischen Straßenfesten...Auf meine Anfragen, wie sich z.B. die SPD gegenüber der immer noch bestehenden Diskriminierung von Lesben und Schwulen durch die Kirchen verhalten will, antworten die mir nie. Weil die SPD mit denen nämlich genauso kuschelt wie die Unionsparteien, allen voran der von Frau Nahles so hoch verehrte Ministerpräsident Beck...also alles nur Wahlkampfgetöse und schon mal ein Blick auf mögliche Ministerpöstchen...
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#9 gerdAnonym
  • 21.03.2009, 09:27h
  • *
    www.spdfraktion-rlp.de/index.php?status=presse_detail&NR=198
    5


    So heute lese ich diese schöne Meldung von der SPD-Fraktion in Rheinland-Pfalz.

    Sollte dies nun endlich doch in Mainz umgesetzt werden, so wäre endlich die SPD wieder vorneweg, was die Rechte homosexueller Paare im Bereich Lebenspartnerschaft angeht.

    Darauf werde ich in Rheinland-Pfalz genau achten, wenn es für mich um die Wahlentscheidung geht, ob ich die SPD im Herbst wähle.

    Mich hat dies nämlich bisher sehr geärgert, dass bereits das CDU regierte Hamburg und das CDU regierte Saarland bereits weiter sind, als das SPD regierte Rheinland-Pfalz.

    Mögen dieser Ankündigung seitens der SPD-Fraktion in Mainz jetzt auch Taten folgen und das Möglichst schnell.
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#10 antosProfil
  • 25.03.2009, 16:13hBonn
  • Antwort auf #8 von Liedel
  • Hier muss ich einfach - obwohl sehr unhöflich - dass ich Frau Nahles in zwei Bonner Uniseminaren miterleben durfte. Und das hat mein Bild von Politikern als showgeilen Eiferen bis heute geprägt. Jeweils 90 Minuten Dauergequatsche, den Blick immer und unabwendbar auf den Vorgesetzen, den Prof, gerichtet. Eine wöchentlich wiederkehrende One-Woman-Show - extrem nervtötend. Schade, dass die Herren Profs das mitgemacht haben - ich hätte irgendwann den Hahn zugedreht.
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