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- 23. März 2009 2 Min.
Der muslimische Extremist Anjem Choudary hat bei einer Pressekonferenz in London die Steinigung von Homosexuellen gefordert.
Der 41-jährige Choudary erklärte, sein Ziel sei die Einführung der Scharia in Großbritannien. Danach müssten Ehebrecher und Homosexuelle zu Tode gesteinigt werden, erklärte der Islamist nach Angaben der "Daily Mail". "Es kann passieren, dass ein Mann einen anderen Mann mag", so Choudary. "Aber wenn man seiner Lust nachgibt und das bewiesen ist, dann ist eine Strafe unerlässlich. Man steinigt aber nur, wenn es vier Augenzeugen sind." Auf weitere Nachfragen von Journalisten erklärte Choudary weiter: "Es gibt Leute, die sich zu Eseln hingezogen fühlen, aber das heißt nicht, dass das richtig ist."
Politiker und Homo-Aktivisten forderten Scotland Yard sofort auf, gegen den Prediger zu ermitteln. Er ist bereits 2006 wegen Protesten gegen Mohammed-Karikaturen in dänischen Zeitungen verhaftet und zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Pfund verurteilt worden.
Der ehemalige Rechtsanwalt Choudary, der derzeit von Sozialhilfe lebt, gehört zu den notorischsten Hasspredigern Großbritanniens. Er inszenierte in der Vergangenheit medienwirksame Auftritte und Demonstrationen, bei denen er teilweise mehr als 100 Anhänger mobilisieren konnte.
Seine Rhetorik wird oft in der britischen Presse zitiert: So erklärte er nach den Bombenanschlägen 2005 in London, bei denen 56 Menschen getötet und über 700 verletzt wurden, dass Muslime im Königreich "unterdrückt" warden würden und daher ein Recht hätten, sich zu "verteidigen". Der Islam sei "keine Religion des Friedens", findet Choudary: "Er ist eine Religion der Unterwerfung. Man muss sich Allah unterwerfen." Er sprach sich in der BBC aber dagegen aus, "unschuldige Menschen" zu töten – "unschuldig" seien seiner Definition nach aber nur Muslime. (dk)















Der Typ fühlt sich zu einem Buch -Koran- hingezogen und gehört deshalb und vor allem durch seinen krankhaften Äußerungen in die Psychatrie. Ich frage mich immer wieder, wieso man sowas über Schwule ungestraft sagen darf. Würde das in D nicht den Tatbestand der Volksverhetzung bzw Aufruf zu einer Straftat darstellen? Das Schlimme ist,dass er mit seiner meinung nicht allein dasteht,sondern die ganzen fanatiker hinter sich hat.