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Einer britischen Studie zufolge erklärten 36 Prozent der HIV-Positiven, sie seien wegen ihrer Infektion bereits von Familienmitgliedern, Freunden oder Ärzten diskriminiert worden - Mit ihrem Sexualleben ist die Mehrheit nicht zufrieden.

An der von der Aids-Organisation Terrence Higgins Trust und dem britischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Umfrage nahmen rund 1.800 HIV-Positive teil. Von ihnen waren mehr als die Hälfte schwul. Demnach habe die Diskriminierung oft auf Homophobie aufgebaut, bei nichtbritischen Positiven kam oft Ausländerhass hinzu.

"Die weit verbreitete Erfahrung der Diskriminierung und der sozialen Isolation zeigt, dass HIV weit einschneidendere Folgen hat als vergleichbare chronische Krankheiten", erklärte Peter Weatherburn von Sigma Research, das die Untersuchung durchgeführt hat. Marc Thompson vom Terrence Higgins Trust erklärt, mit welchen Arten von Schwierigkeiten Positive zu kämpfen haben: "In der Familie werden sie oft gehänselt oder ausgeschlossen. Es gibt viele Berichte darüber, dass Familienmitglieder etwa nicht Besteck mit Positiven teilen wollen. Es gibt auch Berichte, in denen Ärzte ihre Schweigepflicht gebrochen haben."

Eine Mehrheit der Positiven beklagte sich auch über ihr Sexualleben. Über die Hälfte der Positiven berwerteten ihr Sexualleben als nicht befriedigend, zwei Drittel bericheteten von ernsten Problemen. (dk)