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So viele schöne Dinge können wir so lange und oft tun, bis wir umfallen. Beim Sex ist das leider etwas anders: Sobald das Sperma ins Kondom gespritzt ist, ist erst mal Schicht im Schacht.

Schuld daran ist die so genannte Refraktionszeit, während der der Körper in einen Sex-Streik tritt. Dabei wirken mehrere Hormone zusammen, um den eifrigen Sexmaniac in die Schranken zu weisen und zur Ruhe kommen zu lassen: Zunächst bewirkt das Abspritzen, dass die Blutabfuhr aus dem Penis stark gesteigert wird. Ergebnis: Nach kurzer Zeit ist die Erektion vorbei und das Glied baumelt wieder lustlos vor sich hin. Diese geöffneten Tore werden nur recht langsam wieder geschlossen - deshalb ist es schwierig, in kurzer Zeit wieder eine Erektion zu bekomme, auch wenn der oder die Partner ihr Bestes geben, um zu stimulieren. Das zufließende Blut kann nicht den Abfluss ausgleichen.

Jungspunde können zwar schon nach wenigen Minuten wieder aktiv sein, aber bei älteren Semestern kann das Stunden, vielleicht sogar einen Tag dauern. Grund: Älteren fällt es generell schwerer, eine Erektion zu bekommen, weil das Equipment nicht so will, wie es soll - sprich: Die Blutzufuhr in den Schwanz, die die Erektion hervorruft, funktioniert nicht mehr so gut wie einst.

Das Hormon Oxytozin macht zufrieden und schläfrig

Zudem hat man nach dem Absahnen einfach keine Lust mehr auf Sex: Zwar ist der genaue Vorgang noch nicht ganz ergründet, man geht aber davon aus, dass Oxytozin eine gewichtige Rolle spielt. Dieses Hormon löst bei Frauen die Wehen aus, nach dem Sex wirkt es aber gänzlich anders: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Männern die Oxytozinkonzentration nach dem Orgasmus in die Höhe schnellt. Dieser Stoff hat großen Einfluss und wirkt ähnlich wie das allseits beliebte Gras auf das Verhalten: Man fühlt sich gut und entspannt, wird schläfrig und zufrieden. Zudem verliert man jegliches Interesse an sexueller Aktivität - ein guter Moment also, um seinen Quickie-Partner aus der Wohnung zu schmeißen.

Die Dauer der Refraktionszeit hängt natürlich auch von den äußeren Reizen ab: Ist der Quickie-Partner vielleicht doch so schnuckelig, riecht er so männlich und war sein Schwanz einfach so megageil? Dann ist es einfacher, wieder bei der Sache zu sein als mit dem gelangweilten Möchtegern-Don-Juan mit Mundgeruch. Auch der Ort kann einen antörnen: Wenn du es gerne romantisch bei Kerzenschein magst, wirst du dich beim öffentlichen Sex in der Sauna nicht wohl fühlen - und lieber nur einmal kommen und gleich gehen. Wenn du aber darauf stehst, dass andere zugucken, sorgt die traditionelle Zweierkiste bei dir für eine lange Pause bis zum nächsten Fick. (dk)



#1 XDAAnonym
  • 25.03.2009, 21:23h
  • Na ich würde auch nicht mit einem Don Juan mit Mundgeruch in die Kiste steigen. Das ist so turnt total ab :( wäh.
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#2 Simon1979Anonym
  • 26.03.2009, 01:04h
  • Also wenn ich richtig, richtig geil bin, dann bleibt er auch nach dem Spritzen für ne zweite Runde stehen.
    Muss ich mir jetzt etwa Sorgen machen?
    ;-)
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#3 ThommenAnonym
  • 31.03.2009, 14:50h
  • Wieso lassen wir uns mit der Erektion und Ejakulation auch immer so stressen? Wir müssen uns weder fortpflanzen, noch eine Frau beeindrucken! :-P
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