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Jim Douglas, der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates Vermont, hat angekündigt, ein vom Senat beschlossenes Gesetz zur Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben mit seinem Veto verhindern zu wollen – in New Hampshire hat dagegen das Repräsentantenhaus mit knapper Mehrheit die Öffnung der Ehe beschlossen, allerdings gibt es dort noch weitere Hürden.

Im ländlichen Vermont, das 2000 als erster US-Staat Eingetragene Partnerschaften eingeführt hatte, gab es einen Rückschlag für Schwule und Lesben. Gouverneur Jim Douglas erklärte, er werde sein Veto gegen die Ehe-Öffnung einlegen. Zuvor hatte der Senat überraschend deutlich mit 26 gegen vier Stimmen für die Ehe-Öffnung gestimmt. Die Abstimmung des Repräsentantenhauses steht noch aus. Ein Veto des Gouverneurs kann nur überstimmt werden, wenn beide Kammern des Parlaments das Gesetz mit Zwei-Drittel-Mehrheit erneut beschließen.

Gouverneur Douglas erklärte, er sei schon immer gegen die Ehe-Öffnung gewesen und halte Eingetragene Partnerschaften für ausreichend. Außerdem solle sich das Parlament in Zeiten der Krise um die Wirtschaft kümmern und nicht um das Thema Ehe.

In New Hampshire gab es dagegen einen Erfolg für Homo-Aktivisten: Das Repräsentantenhaus stimmte mit 186 gegen 179 Stimmen für die Öffnung der Ehe. Es ist noch unklar, ob auch im Senat eine Mehrheit möglich ist. Auch hier gilt der Gouverneur als Gegner der Homo-Ehe. Der Demokrat John Lynch hat zwar vor einem Jahr die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften unterstützt, hat sich aber wiederholt gegen die Öffnung der Ehe ausgesprochen. Er hat allerdings noch nicht gesagt, ob er einen vom Parlament beschlossenen Gesetzentwurf mit seinem Veto verhindern würde.

Derzeit haben lediglich Massachusetts und Connecticut die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. (dk)



#1 FloAnonym
  • 27.03.2009, 14:45h
  • Da sieht man wieder mal, welch gefährliches Demokratieverständnis die Homohasser haben:
    obwohl das Gesetz ordnungsgemäß verabschiedet wurde will dieser Ewiggestrige seine eigene Meinung zu dem Thema über ein demokratisch legitimiertes Gesetz stellen!
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#2 SmartiSaar
  • 27.03.2009, 18:37h
  • Typisch, statt einzusehen das die Mehrheit dafür gestimmt hat und es zu akzeptieren macht man(n) mal schnell von seinem Veto-Recht gebrauch, echt zum kotzen diese "Herren Gouverneure"!!!!!
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#3 seb1983
  • 27.03.2009, 18:51h
  • Jetzt erweckt hier nicht den Eindruck als ob das nie passiert.
    Gouverneure weigern sich regelmäßig Gesetzte zu unterzeichnen, das ist kein ungewöhnlicher Vorgang.
    Natürlich kann man das in diesem Fall nur missbilligen!
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