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Die Erzdiözese von Melbourne hat angekündigt, künftig alle Priesteranwärter auf "tiefsitzende homosexuelle Tendenzen" zu überprüfen – und sie bei einem positiven Ergebnis aus den Seminaren zu entfernen.

Wie ein Sprecher der Diözese erklärte, erfülle man damit die Empfehlungen des Heiligen Stuhls. Der Vatikan hatte im Oktober letzten Jahres den Homo-Test als Reaktion auf die hohe Zahl von Kindesmissbrauchsfällen unter Priestern angekündigt (queer.de berichtete).

Fortan sollten in der Erzdiözese Melbourne psychologische Experten Priesteranwärter in Augenschein nehmen. Neben Homosexuellen sollen auch Kandidaten aussortiert werden, für die das Zölibat zu große psychologische Probleme bereite. Über die genauere Praxis, wie die Kirche Schwule entlarven will, machte die Diözese keine Angaben.

Homo-Gruppen kritisierten die Entscheidung scharf als "gefährlich" und "beleidigend": "Wenn man Pädophilie und Kindesmissbrauch bekämpfen will, dann bringt es nichts, einfach auf Homosexuelle loszugehen", erklärte Hayley Conway von der Victorian Gay and Lesbian Rights Lobby. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

39 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 30.03.2009, 15:45h
  • Diese Organisation beweist immer wieder, dass sie Glauben missbraucht um ganz andere Ziele (Geld und Macht) durchzusetzen.

    Damit haben die sich eh als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert....

    Nur schlimm, dass die soviele Anhänger und damit soviel Macht haben und munter weiter Menschen mit Kondomverboten etc. in den Tod treiben können....
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#2 jochenProfil
  • 30.03.2009, 16:24hmünchen
  • ein traum wird wahr .

    homo-tester möcht ich sein,
    ... aber bitte nur bei den gutaussehenden anwärtern!!!

    ich könnt mir schon gut vorstellen wie ich testen würde

    ++++++

    allerdings wenn mal wieder kindesmissbrauch und homosexualität in einen topf geworfen werden ,find ich das nicht mehr witzig, sondern richtig fies.

    die solln sich mal lieber fragen , weshalb anscheinend nicht wenige priester so probleme mit ihrer sexualität haben.
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#3 gerdAnonym
  • 30.03.2009, 16:43h
  • Genauso ist es, Flo.

    Die katholische Kirchenleitung ist mit diesem Schritt moralisch gesehen am Abgrund angelangt und in ethischen Moralentscheidungen hat der Vatikan mit solchen Entscheidungen unter Ratzinger dermassen an Boden verloren, dass sie nicht mehr als Gesprächspartner in Betracht kommen.

    Ich finde es daher gut, wenn Frau Merkel den Vatikan kritisiert und einen Meissner abblockt. Hinzukommt dass die meisten katholischen Gläubigen mit dem Stillstand (Frauenordination, Kondome, Aids in Afrika, Empfängnisverhütung, Masturbation, Wiederverheiratung Geschiedener, Ökumene, Abschaffung des Zölibates, usw.) in Rom dermassen unzufrieden sind, dass ein Grossteil der Gläubigen den Kirchen fernbleibt und den Sonntagsgottesdienst mittlerweile meidet.

    In viel zu vielen Themen versagt der Vatikan ethisch dermassen, dass ich froh bin, nicht in der katholischen Kirche Mitglied zu sein. So schaufelt der Vatikan massenweise katholische Gläubige aus den Kirchen in westlichen Industriestaaten. Ich kann immer wieder nur empfehlen: Austreten aus der Katholischen Kirche. Es gibt bessere Kirchen
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#4 StevenAnonym
  • 30.03.2009, 16:47h
  • Der war gut.
    "Tiefsitzende homosexuelle Tendenzen" sollen also erfasst werden. Also auch Tendenzen, die demjenigen selbst gar nicht bewusst sind, bzw. die er sogar versucht aktiv zu verdrängen. Tendenzen, die sich dann möglicherweise in homophobem Verhalten äußern. Müssen die Priesteranwärter in Melbourne jetzt erstmal ins Bordell marschieren, um anschließend zur Beichte zu gehen?

    Wie wäre das eigentlich mit solchen Tendenzen, wenn sie sich bewusst für ein keusches Priesterdasein entschieden haben, wie es der geforderte Anspruch an die katholischen Pseudoheiligen ist? Ich hörte, auch Homosexuelle hätten laut katholisch christlicher Lehre grundsätzlich Wahlfreiheit, was die Auslebung ihrer sexuellen Präferenzen angeht? Ist hier plötzlich doch etwas angeboren, was durch viel Gebet nicht in fromme Asexualität transformiert werden kann? Führt transmutiertes Sperma möglicherweise gar nicht zur unbefleckten direkten Kommunikation mit der Jungfrau Maria oder dem heiligen Geist?

    Waren Hexen und Juden gerade ausverkauft, deswegen gibt´s jetzt Schwule als Grillgut?
    Fragen über Fragen.

    Da erwarte ich aber etwas schlüssigere Argumentationen von einem ehemaligen Vorsitzenden der Inquisitionsbehörde auf dem Stuhle Petri, wenigstens in seinem eigenen Wahngebäude sollte man sich nicht so billig selbst widersprechen...
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#5 Mannheim1Profil
  • 30.03.2009, 16:47hmannheim
  • Homo-Schnüffler bei der Kirche.

    wenn es nicht so empörend wäre, wäre es lächerlich und peinlich.
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#6 Katrin
  • 30.03.2009, 17:06h
  • Der Kirche war es solange egal, ob Ihre Repräsentanten kriminell sind, bis man kräftig in die Tasche greifen musste. Nicht der Kinderschutz, sondern der finanzielle Verlust führen zu diesem Schritt. Das man diese Aktion gleich mit einem Schlag gegen Homosexualität kombiniert ist nur logisch. Die prominenten Missbrauchsfälle sind ja an Buben geschehen und nicht an Mädchen. Man schlägt als zwei Fliegen mit einer Klappe. Den heterosexuellen Kinderschändern kan man natürlcih noch so lange ihren Spass lassen, bis auch hier saftige Zahlungen fällig werden. Und da bei den Steinzeitreligiösen immernoch das Mädchen schuld ist, wenn sich ein perverser Priester oder Bischof an ihm vergeht, kann es noch eine Weile dauern, bis sich the KK zur Ausmusterung aller kriminellen aus Ihren Bewerbern bemüht.
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#7 Kristian
  • 30.03.2009, 17:15h
  • Naja, was leider nur wenige sehen/sehen wollen, ist doch, dass ein Kind in den USA auch noch 17 Jahre und 364 Tage alt sein kann und mit dieser Definition viele neue Pädophile geschaffen werden, wenn Priester ihre Sexualität mit diesen Jugendlichen ausleben (bei uns würde das ganze dagegen unter 'schwul' laufen). Dann gibts anscheinend keine Einvernehmlichkeit in solchen Fällen, man stigmatisiert die Jugendlichen und voila - schon gibt es massig neue Missbrauchsopfer. Das soll natürlich keine Verharmlosung von pädophilen/schwulen Übergriffen und Manipulation von Kindern und Jugendlichen sein, solche Fälle gibt es auch und die Erwachsenen sollen natürlich zur Verantwortung gezogen werden und auch nicht mehr als Priester arbeiten dürfen.

    Ein generelles Vorgehen gegen Pädophile und/oder Schwule macht aber trotzdem wenig Sinn. Dass die Kirche so vorgeht, spricht entweder für eine ziemliche Realitätsferne, oder aber es geht gar nicht um die Bewältigung dieser Krise sondern nur um Aktionismus.
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#8 AxelBerlinAnonym
  • 30.03.2009, 17:18h
  • mit diesem test werden sich künftig all abendlich die schwulen zölibataffen im vatikan gegenseitig zucker geben bevor sie ihre röcke raffen und der herr von hinten kommt. tiefsetzende tendenzen.
    lol. ich lach mich krumm.
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#9 Diz!Anonym
#10 stromboliProfil