Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=10205
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
EU: Homophobie ist ein Problem in Europa


#30 Theisentheis
  • 02.04.2009, 14:44h
  • @SmartiSaar:
    "Entschuldige, aber was Du da von Dir gibt’s ist schönrederei. Es ist doch wohl eine unumstößliche Tatsache das in der Bibel..."
    --> Ich habe das nicht schön gerdet und nichts anderes behauptet. Ich habe lediglich differenziert. Es gibt extrem wenige Stellen von geringem Gewicht. Für das Glaubensbekenntnis eines Christen spielen diese Stellen überhaupt keine Rolle. Homophobie ist weder integraler Bestandteil der biblischen Botschaft noch des Christseins. Mehr wollte ich nicht gesagt haben. Das Phänomen bleibt jedoch: wieso werden diese unbedeutenden und extrem wenigen Stellen im Moment derartig über Gebühr strapaziert? Das war von mir eine echte und keine rhetorische Frage.

    "...wenn Du Behauptest das diese geistigen Ideologien nicht mitverantwortlich für die herrschende Homophobie sind."
    --> das wollte ich nicht behauptet haben und habe ich glaube auch nicht. Ich halte es dennoch für naiv zu glauben, dass mit der Beseitigung der Religionen (auch noch per Gesetz, siehe Kommentar von Antichrist) die Probleme der Welt und insbesondere der Schwulen gelöst werden könnten. Dieser Eindruck entsteht höchstens, wenn man seine Kenntnisse über Religion und Kirche ausschließlich über Queer.de bezieht.

    "Bei genauerer Bertachtung drängt sich ... die Tatsache [auf,] das[s] sich in den meisten Fällen diese sogenannten Religionen fast immer auf Unterdrückung, Ächtung, ja sogar auf der Vernichtung derer Begründen..."
    -->Diese These lässt sich bei wirklich "genauerer Betrachtung" überhaupt nicht aufrecht erhalten. Und weil wir es hier überwiegend vom Christentum haben, sei als Beispiel die Entstehung des Christentums in der Antike (1.- Anfang 4. Jahrhundert) genannt.

    "Du fegst also mal kurzerhand die menschliche Geschichte beiseite und unterschlägst die Fakten"
    -->Mit Sicherheit nicht. Denn als profan Historiker und Kirchenhistoriker ist "die menschliche Geschichte" gerade mein Beruf. Vielleicht entsteht bei dir dieser Eindruck, weil du deine "Fakten" vorwiegend aus journalistischen Quellen und persönlichen Ansichten zurechtzimmerst und weniger aus wissenschaftlichen Quellen beziehst?

    "Das finde ich persönlich einfach nur bemitleidenswert"
    -->Solche Abschlussbemerkungen finde ich nicht in Ordnung. Allzumal du in meinen Text etliches hineininterpretiert hast, was ich so weder geschrieben noch gemeint habe.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel