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Kommentare zu:
FDP-Seminar: Kapitalismus ist gut für Schwule und Lesben


#1 SamuelAnonym
  • 01.04.2009, 10:33h
  • Der Zusammenhang zwischen Marktwirtschaft (Kapitalismus), liberaler Demokratie, Menschenrechten und Freiheit ist so offensichtlich, dass nur Linke ihn nicht kapieren.
    Aber die kapieren ja auch sonst nichts.
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#2 The RisingAnonym
  • 01.04.2009, 10:36h
  • Muss man wirklich jedes plumpe Machwerk neoliberaler Propaganda kommentieren? Die verheerende wirtschaftliche und soziale Bilanz der alten, überkommenen FDP-Ideologie spricht doch für sich, wenn sie auch überwiegend von Rot-Grün und CDU/CSU umgesetzt wurde.
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#3 ManuAnonym
  • 01.04.2009, 10:59h
  • Akzeptanz wird durch Bildung und soziale Sicherheit erreicht, also nicht durch Neoliberales Denken bzw. Wirtschaften.
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#4 olewigerAnonym
  • 01.04.2009, 11:57h
  • Schade dass die FDP für die Schwulen nur warme Worte übrig hat. Jedes Mal, wenn sie konkret an die Macht kommt, wie z.B. in den Landesregierungen, bleibt so gut wie nichts konretes von ihren ach so tollen Forderungen übrig. Wenn man mal von den Standesamtdingen absieht, die nur eine kleine Gruppe der Homos betrifft. Wann begreifen wir endlich, dass wir für die FDP nur im Wahlkampf benutzt werden- an der poltischen Macht angekommen, sind wir wieder sehr schnell vergessen!
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#5 Andi Anonym
  • 01.04.2009, 12:06h
  • Ich schließe mich Manu an, Bildung und Aufklärung in einer starken Zivilgesellschaft, welche durch den Staat unterstützt und gefördert wird, wirken Homophobie entgegen, nicht das Vertrauen in die reinigende "Kraft des Marktes", den die FDPler predigen. Egoismus und Gier machen nicht tolerant, sondern gleichgültig.

    @Samuel:
    Auch wenn ich kein Anhänger der Links-Partei bin, so muss ich sagen, dass diese sich bisher viel konsequenter für Homosexuelle eingesetzt hat als die FDP. Und linke Subkulturen sind generell recht schwulenfreundlich.
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#6 gerdAnonym
  • 01.04.2009, 12:28h
  • Oh ein sehr interessantes Seminar: ich wusste nicht, dass dies stattgefunden hat.

    Erstmal freut es mich, wenn die Liberalen und hier halt in Deutschland die liberale FDP sich für die Rechte eingetragener Lebenspartnerschaften einsetzt.

    Aktuell hat die FDP in der letzten Woche einen Antrag zum gemeinschaftlichen Adoptionsrecht eingetragener Lebenspartnerschaften im Bundestag eingebracht. Ebenso haben zuvor die Linkspartei und die Grünen eine entsprechende Reform in eigenen Gesetzentwürfen eingebracht.

    Meines Erachtens gibt es neben den Grünen und der Linkspartei mit der FDP drei Parteien, die sich im Bundestag massiv in dieser Legislaturperiode für die Rechte homosexueller, eingetragener Lebenspartnerschaften eingesetzt haben. Dies beweisen ihre jeweiligen Gesetzentwürfe im Bundestag. Die SPD war leider viel zu sehr von der CSU in dieser Frage gefesselt und hat kaum Verbesserungen für eingetragene Lebenspartnerschaften durchgesetzt.

    Zur These des Seminar: ja ich denke, dass das FDP-Seminar Recht hat: zuviel Religion benachteiligt die Rechte homosexueller Paare, insbesondere wenn Religion nach Rechts in den Fundamentalismus abrutscht.

    Zur Frage nach der Marktwirtschaft: mmh schwierig, ob diese Allgemeinaussage so zu treffen ist. Denn eine wirklich linksorientierte Sozialwirtschaft hat es meines Erachtens noch nie gegeben; DDR, Sowjetunion oder Kuba sind weit von solchen idealistischen Wirtschaftssystemen entfernt gewesen und ich glaube auch dass solche idealistischen, linksorientierten Sozialwirtschaften aufgrund des Menschenbildes nicht funktionieren. Der Mensch arbeitet nicht für das Allgemeinwohl sondern in erster Linie sehr egoistisch für sich und wenn er ein "guter" Mensch ist, für seinen geliebten Partner und seine Familie ("was aber oftmals auch nicht der Fall ist").

    Da also linksorientierte, idealistische Sozialsysteme nicht funktionieren, dürfte das Seminar durchaus Recht haben, wenn sie Kapitalismus als eine Mitbedingung für die Rechte homosexueller Paare ansehen.
    Die Frage ist nur dann, welche Form von Marktwirtschaft wiederum, am Meisten Rechte bringen kann.

    Raubkapitalismus (siehe Länder mit Steueroasensystemen) kontra sozialer Marktwirtschaft kontra staatlich gelenkter Marktwirtschaft wie im heutigen China.
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#7 Kitzler
  • 01.04.2009, 12:31h
  • Antwort auf #1 von Samuel
  • was hat denn Liberal und Demokratie mit Kapitalismus zu tun. Kapitalismus kann man genausogut mit früheren oder heutigen Ditaturen und auch mit der Unterdrückung von Menschen und Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang polemisch verbrämen wie du Links gleich mit nichts kapieren zusammen
    bringst.
    Die Verstrickungen kapitalistischer Systeme ob USA oder andere in Menschenrechts verletzungen, Kriege und mehr,auch gegen Schwule,ist doch in der Vergangenheit hinreichend belegt.Das haben liberale und demokratische Linke eher,viel eher kapiert als jemand der den Kapitalismus auch noch nach 2 Weltwirtschaftskrisen in nicht mal hundert Jahren als selbigen Verursacher für das nonplusultra hält.bäätsch.
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#8 SamuelAnonym
  • 01.04.2009, 13:29h
  • Antwort auf #7 von Kitzler
  • Es gibt keine liberalen Linken. Linke wollen mir mein Geld wegnehmen bzw. staatlicherseis verfügen, was ich damit zu tun habe, was ich zu kaufen und was ich zu denken habe.

    Jegliche Entscheidungsprozesse des Einzelnen stehen bei Linken unter Vorbehalt ihres Weltbildes. Alles was dem nicht entspricht bezeichnen sie dann sehr schnell als bürgerlich-reaktionär oder "faschistisch", oder stecken einem in Kindergartenmanier die Zunge raus.

    Der ökonomische Sachverstand der Linken geht gegen Null, ihr System einer Verfügungsgewalt über das Leben anderer Menschen (nichts anderes ist Sozialismus) ist inhärent totalitär, was jedem klar sein sollte, der nur mal das System linker Gesellschaftsutopien von Anfang bis Ende durchdenkt.

    Die Wirtschaftskrise wird vorbeigehen, der Kapitalismus wird weiterbestehen. Der Szialismus dagegn wird auch beim nächsten Versuch scheitern. Ihr Linken wisst das im Grunde genommen doch selber, weil ihr ja nicht mal in euren Wohngemeinschaften eure"solidarische Wirtschaftsordnung" hinbekommt, geschweige denn euch darauf einigen könnt, wer denn nun das nächste revolutionäre Subjekt sein soll.
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#9 nino89
  • 01.04.2009, 14:29h
  • Also, dass freiheitliche Gesellschaften und liberale bzw. aufgeklärte Religionen in dieser ein homo-freundliches Umfeld bilden, ist verständlich; jedoch nicht, wieso die Marktwirtschaft eine notwendige Bedingung für Homosexuellenrechte ist. Hätte es keine kapitalismuskritischen Kräfte gegeben, würde der moderne Staat Lesbischwule immer noch diskriminieren, siehe Grüne und die neulinke Politik, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm und durch die 1970er und 1980er ausgebaut wurde.
    Die neoliberale und prokapitalistische CDU/CSU hätte nie eine Gleichstellung begonnen. Auch die FDP hätte dies nicht getan, da sie immer an einer Koalition mit den Unionsparteien interessiert und deswegen solchen Dingen nicht zugetan war, sondern viel eher an machtpolitischen dingen orientiert war/ist.

    Die "bösen" Linken und die Grünen (die ebenfalls dem linken Spektrum angehören) sind heutzutage die einzigen, die eine wahre queere und somit auch homo-freundliche Politik betreiben. Und wer es noch nicht gerafft hat: die meisten Bürgerinnen und Bürger sind kapitalismuskritisch, da sie gesehen haben, was passiert, wenn die Freiheit des Einzelnen und sein Recht auf Glück weniger bedeuten als die Freiheit des Kapitals, des Marktes und der Banker!
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#10 TimmAnonym
  • 01.04.2009, 14:33h
  • Deswegen ist ja auch die ach so marktwirtschaftliche FDP
    - gegen Antidiskriminierungsgesetze,
    - gegen Eheöffnung (nur weiteres Rumdoktern an der Ehe 2. Klasse)
    - gegen Homoaufklärung in Schulbüchern
    - gegen Änderung Art. 3 GG
    - etc. etc.

    Irgendwo scheinen manche Leute in ihrer eigenen Phantasiewelt zu leben.

    Achja:
    bald sind wieder Bundestagswahlen. Ich wusste doch, dass es einen Grund geben muss, warum der FDP wieder die Schwulen einfallen...
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#11 Kitzler
  • 01.04.2009, 15:27h
  • Antwort auf #8 von Samuel
  • Reine Polemik die nur verdient dass man ihr die Zunge nach Kindergartenmanier raus streckt.Du hast ja ein sehr begrenztes Weltbild von dem was du links nennst.Links bedeutet heute eher Fortschritt und Meinungsvielfalt .
    Ansonsten kein wirkliches Argument mit dem man was anfangen kann.Wiederleg zB mal das der Kapitalismus nichts mit den Wirtschaftskrisen zu hatte.Das wären Argumente, bei denen ich die Zunge wieder einziehen würde
    Ach,und linksliberal gabs auch nie ? Vieleicht bist du noch zu jung um das zu wissen.
    Nur merkwürdig dass jetzt eine am Kapitalismus orientierte CDU/Kanzlerin sozialistische oder wenn du willst meinetwegen, linke Methoden braucht ,um das kapitalistische System zu stützen damit die Verluste und Fehler, die der Kapitalismus angerichtet hat nun in guter linker Manier sozialisiert werden.Das ist ja echt zum totlachen,also Verstaatlichung oder teilverstaatlichung von Banken,Beteiligungen meinetwegen auch in Form von Garantien in der Industrie und Banken.Es ist ja noch nicht zu Ende.Ich jubel deswegen bestimmt nicht.Und schon gar nicht nur um links recht zu behalten oder links zu überholen.Aber es wird Zeit zu erkennen was was verursacht und dem einen Riegel vorzuschieben.Wo ist den der Ansporn und die Motivation der grossen Manager und Lenker der Wirtschaftsbosse für die sie so hohe
    Summen,Boni und Zuschläge erhalten sollten geblieben.Die Motivation war, ungestraft alles in den Sand setzen zu können ohne dafür haften zu müssen und dafür dann auch noch in unverschämtester Weise zu kassieren.Das muss man doch auch mal nennen und als eine Folge und Fehler des kapital.Systems entlarven. Aber huhuhu da ist man gleich eine linker der nichts kapiert,nur weil man den Kopf nicht in den sand steckt wie die Kapitalisten die nicht mal aus der Erfahrung lernen wollen.Anders wären solche Krisen in dem ausmaß ja gar nicht möglich.Deswegen bin ich noch kein Freund sozialistischer Planwirtschaft.Die hat nicht unbedingt was mit links zu tun sonst müsste man ja rechts gleich mit Kapitalismus setzen.So einfach denken Linke nun doch nicht,das sind ja eher die Denkschablonen von Rechts.
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#12 sylviafeeProfil
  • 01.04.2009, 17:38hBerlin
  • Kapitalismus und gut für Lesben und Schwule
    sieht man an der Liberalen Gesellschaft Amerikas, welches ja ein kapitalistisches Land pur ist.
    FDP sieht man an den guten Taten in den Ländern, in denen sie mit der CDU regiert und am jahrelangen Verhalten im Bundesrat.
    Naja Wahl, da ist alles möglich.
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#13 nino89
  • 01.04.2009, 20:07h
  • Die einzigen Parteien, die bspw. jemals für eine Eheöffnung stimmen werden, sind die Grünen und die Linken. Die SPD und die FDP kann man ja gerade mal zu einer Gleichstellung der achso tollen Sondergesetzgebung der Lebenspartnerschaft bewegen, von der prokapitalistischen CDU und ihrer Schwester CSU kann man ja nicht einmal das erwarten.
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#14 jumpAnonym
  • 01.04.2009, 20:08h
  • @gerd

    zypries hat trotz großer koalition eine studie in auftrag gegeben, die die auswirkungen von gleichgeschlechtlichen partnerschaften auf die kinder in diesen untersuchen soll.
    auf dieser wissenschaftlichen grundlage soll dann neu über ein erweitertes adoptionsrecht für homosexuelle entschieden werden.
    noch ist die studie nicht veröffentlicht.

    die partei, die am ehesten etwas für GLBT bewirken kann, ist die spd, da sie im vgl zu linken, grünen und fdp noch die meisten stimmen bekommt und auch am meisten wahrgenommen wird.

    die "erkenntnisse" der fdp aus ihrem "seminar" sind ein witz. dass das so ist, kann sich doch jedes kind denken. lieber ändern als nur drüber reden.
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#15 SchorschAnonym
  • 01.04.2009, 22:08h
  • Antwort auf #1 von Samuel
  • Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Erkenntnisse dieses Seminars sind ja nun ungefähr so überraschend wie der Zusammenhang zwischen Sonnenschein und Wärme. Das Seminar ist wohl eher als Zusammenfassung längst bekannter Fakten zu verstehen - zum Mitschreiben für alle, die es noch immer nicht verstanden haben. Vielleicht hilft's ja. Ständige Wiederholung ist die Mutter allen Lernens.
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#16 SchorschAnonym
#17 AxelBerlinAnonym
#18 stephan
  • 02.04.2009, 01:48h
  • Ups - wie bin ich bloß auf diese Seite geraten? Dabei hat mich eigentlich noch nie interessiert, was in der FDP gedacht wird, zumindest seit dem nicht, als die FDP alle Ideale eines wirklichen Liberalismus (wie ihn halbwegs philosophisch belesenen Leute verstehen) aufgegeben hat ... lächerlich! Liberalismus= Wirtschaftsliberalismus+ungehemmter Kapitalismus ... Die Vordenker des philosophischen Liberalismus rotieren wahrscheinlich im Grabe und angesichts der globalen Krise ist ein solche Statement eine schlichte Unverschämtheit ... aber wahrscheinlich auch nur als Provokation gedacht, um im Gespräch zu bleiben. Schweigen wir also besser!
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#19 FloAnonym
  • 02.04.2009, 10:48h
  • Mal ganz abgesehen davon, dass mittlerweile auch der letzte Idealist erkannt hat, dass die FDP groß im Versprechen ist, aber nichts hält (bzw. nur das Nötigste, was für andere schon längst selbstverständlich ist):

    wieso sollte ich die FDP wählen, wenn das
    bedeutet, dass ich indirekt die Union wähle? Denn Union und FDP wollen ja wenn möglich miteinander regieren...
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#20 The RisingAnonym
  • 02.04.2009, 14:14h
  • Antwort auf #14 von jump
  • "die partei, die am ehesten etwas für GLBT bewirken kann, ist die spd,..."

    Ach ja, was wird eine Partei, deren "Kanzlerkandidat" sich persönlich für religiöse Gehirnwäsche in den Schulen einsetzt und der einen Manager der Kriegs-/Rüstungsindustrie als Bahnchef vorschlägt, "für uns" bewirken? Nochmal Millionen von Menschen, allen voran Kinder, in die Armut treiben wie mit Schröder und Hartz IV?

    "...da sie im vgl zu linken, grünen und fdp noch die meisten stimmen bekommt"

    Genau darin liegt das Problem! Aufwachen!
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#21 Dschungaschwili 1952Anonym
  • 02.04.2009, 15:38h
  • Diese Genossen irren sich. Sie sehen die an der Oberfläche schimmernden äußeren Erscheinungen, aber sie sehen nicht die in der Tiefe wirkenden Kräfte, die, obwohl sie vorläufig unmerkbar wirken, dennoch den Lauf der Ereignisse bestimmen werden.
    Nach außen hin scheint alles ‚wohlgeordnet’ zu sein. Die Vereinigten Staaten von Amerika
    haben Westeuropa, Japan und andere kapitalistischen Länder auf Ration gesetzt; (West-)
    Deutschland, England, Frankreich, Italien, Japan, die in die Klauen der USA geraten sind,
    führen gehorsam die Befehle der USA aus. Es wäre aber falsch, anzunehmen, dieser ‚wohlgeordnete Zustand’ könne ‚in alle Ewigkeit’ erhalten bleiben, diese Länder würden die Herrschaft und das Joch der Vereinigten Staaten von Amerika endlos dulden, sie würden nicht versuchen, aus der amerikanischen Knechtschaft auszubrechen und den Weg einer selbständigen Entwicklung zu beschreiten....
    Daraus folgt aber, dass die Unvermeidlichkeit von Kriegen zwischen den kapitalistischen
    Ländern bestehen bleibt.“
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#22 immer der selbeAnonym
  • 02.04.2009, 19:24h
  • klar,aber nützen kann das nur demjenigen, der in fdp-manier den gnadenlosen neoliberalismus mit der vollständigen ausbeutung des menschen nutzt, also nur bosse und aktionäre. der rest fällt durchs raster.

    die fdp ist schon immer die partei der besserbetuchten gewesen.

    und, ganz ehrlich, selbst wenn jetzt wahrscheinlich viele die cdu nicht mehr wählen und stattdessen die fdp wählen wollen - im endeffekt bleibt alles gleich, denn die fdp will ja auch mit der cdu koalieren...

    www.youtube.com/watch?v=k98PdGUxSrg
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#23 warum auch andersAnonym
#24 die MenschenrechteAnonym
#25 Mannheim1Profil
  • 03.04.2009, 18:27hmannheim
  • Kapitalismus ist gut für Schwule und Lesben...

    ...und wer nicht fdp wählt hat nen kleinen schwanz!
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#26 LiberalissimoAnonym
  • 04.04.2009, 17:42h
  • Warum sind dann fast alle Schwulen, die ich kenne, links? Masochismus? Selbstzerstörung?
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#27 Mannheim1Profil
  • 05.04.2009, 11:12hmannheim
  • Antwort auf #26 von Liberalissimo
  • ...Vielleicht weil in Deutschland "die Linken" meistens mehr auf der Seite der Schwulen und Lesben waren.

    ...Vielleicht weil die Homos ein Gespür entwickeln mussten, was Ungleichbehandlung bedeutet.

    Oder gehörst du zu denen Ewiggestrigen ,die in der Vergangenheit schon nen Hysterieanfall vortäuschten, als nur die Rede war von einer Möglichkeit von gewissen staatl. Mindestschutzmassnahmen?

    (Wenn die FDP bei der Verstaatlichung d. wichtigen Hypo Real Estate Bank von einer Sünde gegen die Marktwirtschaft redet, dann ist das purer Dogmatismus )

    Und was ist eigentlich links?
    Diese Begriffe sind von gestern bis vorgestern und werden auch von Solchen benutzt.
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#28 XDAAnonym
#29 alexander
  • 06.04.2009, 06:22h
  • es wäre doch schön, wenn die fdp (durch ihre eigene politik) nach 60 jahren beweisen würde, dass sie zu mehr als "steigbügelhalten" in der lage ist !!!
    schwesterwelle fehlt ja nun absolut das format in jeder beziehung !
    diese partei bildet sich sogar ein, dass ihre momentanen zuwachsraten an wählerstimmen, ihrer leistung zu verdanken ist, welcher ???
    allein die cdu müden deppen suchen verzweifelt eine alternative !
    man ziehe sich nur den kommentar von # 28. rein, dann weiss man spätestens wes geistes kind dieser "klüngel " ist ! und solche schwuchteln beschweren sich über diskriminierung ? das ist der brüller !
    jeder wählt sich seinen henker selbst !
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#30 sajoAnonym
  • 06.04.2009, 11:41h
  • @XDA
    Da hast Du wohl recht. Deswegen haben manche auch so viel Zeit, hier ihre Kommentare abzugeben, von morgens bis abends und auch mal mitten in der Nacht, weil sie arbeitslos sind!
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#31 Mannheim1Profil
  • 06.04.2009, 13:16hmannheim
  • Antwort auf #30 von sajo
  • Wundert es Dich?

    500 000 sind wieder arbeitslos geworden.
    Und viele müssen von miesen jobs mit miesem Gehalt ihren Alltag bestreiten (zu mehr reichts oft nicht ), oftmals mit kaum Aufstiegschancen.

    Während sich eine kleine Gesellschaftsschicht die Taschen vollstopft und sich in den letzten 10 - 15 Jahren regelrecht bereichert haben.

    Zu den Zeiten der sozialen Marktwirtschaft vor 20 Jahren war das noch etwas gerechter verteilt.

    Dürfen die Benachteiligten sich also nicht mal mehr beklagen?

    Ausserdem glauch ich nicht, dass alle Kommentatoren ,die nicht für den Kapitalismus sind Arbeitslose sind.
    (Ich bin übrigens nicht arbeitslos. )
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#32 alexander
  • 06.04.2009, 14:29h
  • # 30. da ja bekanntlich viele schwule in dienstleistungsberufen, als künstler oder freiberuflich arbeiten, heben sie sich "wohltuend" vom bodensatz der sesselpupsenden trine in verwaltung oder immobiliengeschäft ab.
    aufgrund ihres überproportionalen einsatzes, z. b. wochenendarbeit, wenn besagte trine im darkroom vor sich hin müffelt, hat der "gehobene homosexuelle mensch" andere prioritäten und andere zeiteinteilungen !

    wäre doch mal interessant zu wissen, welch hochdotierten job zu machst ?
    merkwürdig, dass gerade die "liberalen" schreiber hier anonym bleiben wollen, passt zu dieser schleimerpartei ! gross das maul aufreissen, andere vorverurteilen, nix auf die reihe bringen, jedem das arschloch lecken der "persönlichen" nutzen verspricht, aber sebst keinen arsch in der hose haben !

    so ähnlich wie herr ackermann von der deutschen bank, der sich plötzlich gegen bonizahlungen ausspricht, der brüller !!!
    zumal es für ihn doch ein leichtes wäre, seine "unerheblichen gratfikationen" der letzten jahre zurückzuzahlen.
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#33 RockhardAnonym
  • 06.04.2009, 22:19h
  • der realexistierende Kapitalismus bricht (endlich)
    zusammen, als folge Neoliberaler Politik.
    Bringt Kapitalismus freiheit für Schwule-dann schaut euch doch mal China an.... und wie es den Schwulen dort geht.... trotz Kapitalismus....
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#34 AxelBerlinAnonym
  • 07.04.2009, 00:13h
  • Antwort auf #33 von Rockhard
  • oh ja. china gucke ich mir schon die ganze zeit an.
    das system ist mittlerweile kapitalistisch. aber die garde ist die alte, ähnlich wie in russland.
    man hat das kompostieren versäumt.
    es gab schon, als sie noch im sozialismus regierten, kein verständnis für schwule, warum sollen sie es heute haben.
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#35 AxelBerlinAnonym
#36 stromboliProfil
  • 07.04.2009, 10:22hberlin
  • Antwort auf #16 von Schorsch
  • " Bildung und soziale Sicherheit werden durch freie Marktwirtschaft erreicht bzw. sind ohne diese nicht möglich."..
    erhabene worte!
    Auch in anderen systemen wird bildung betrieben! Fragt sich nur zu welchem zwecke, dient bildung doch auch dem erhalt bestehenden.
    Oder wie axelBerlin richtigstellt: soziale (!) marktwirtschaft; das harmlosere wortangebot für assoziale überflieger die sich scheuen dem wort sozial den ismus anzuhängen .

    Seit wann allerdings kapitalismus aus sich heraus bildung betreibt? Ist das geschichtlich irgend wo belegt??
    Es sind, waren die sozialen bewegungten, die bildung durchsetzen/ten!! Dem kapital ist vieleicht ein ausgebildeter arbeiter nützlich insoweit er produkte mit hoher technologie herstellt; eine allgemeine hohe "bildung" aber ist den eigeninteressen des kapitalisten ein widerspruch, wird doch durch Bildung "sein denkmodell" durchschaubar. Und ein denkender lässt sich nicht unterordnen... so einfach sind halt auch ein paar dinge, die samuel und ähnliche nicht in ihren stenodenkmodellen nachvollziehen können. So bleibts beim plakativen nachgeplappere von wahlparolen!

    Zum obigen thema:
    "Akzeptanz wird durch Bildung und soziale Sicherheit erreicht" , wie @manu schreibt, was so klar ist wie der zusammenhang von sonne und wärme... (@schorsch). Nur, der hauptaspekt liegt auf dem begriff der sozialen sicherheit, nicht auf dem funktionieren des kapitalismus an sich!
    Die oben angeführten erkenntnisse sind altbacken: Wirtschaftliche prosperität ist war immer die blütezeit gesellschaftlicher akzeptanz gegenüber minderheiten, seis gegenüber uns schwulen den juden oder anderen. Kippt das soziale gleichgewicht ( was gleichzusetzen mit wirtschaftlichem niedergang!) wird die lage der "aussenseiter " wieder präkär! Wie man dabei sich allerdings verbiegt, um zu ergebnissen zu gelangen die der eigenen ideologie (neoliberalismus, das kampfwort derer, die sich scheuen den mantel kapitalist umzuhängen) angepasst wird, zeigt dieses überflüssige seminar: "In einer empirischen Länderanalyse habe er nachgewiesen, dass Marktwirtschaft zwar kein Garant, aber eine notwendige Bedingung für die Gleichstellung Homosexueller sei." Bullshit hoch drei für anfänger! Die einführundg der "marktwirtschaft" in den letzen 50 jahren zeigt an keiner stelle die zunahme homosexueller akzeptanz; der sich bildene soziale stand, breite verbesserung der aufstiegsmöglichkeiten, dessen sicherheiten und möglichkeiten ermöglichten uns eine wahlmöglicht, eine nischenwirtschaft, in die wir uns einglieder(e)n. Darin finden sich die veränderungen der frauen ebenso wie die der schwulen: der bedarf an beweglichem menschenmaterial (mobil nennt sich das neudeutsch..) entspricht den veränderten anforderungen der kapitalproduktionsweisen. Da erweist sich der (schwule)single, die halbtagskraft,der reisefähige als idealer lückenbüßer in einem fliesbandorganisiertem produktionssystem. Da erfindet der herr Dettling auch nicht das rad aufs neue, setzt halt nur sein beinheben am für ihn gemäßen bäumchen; kapitalismuspinkelstunde... mehr nicht!

    Was aussen vor bleibt: die frage, wie minderheiten und deren periodisch/wellenmäßig auftretenden verschlechterungen ihres gesellschaftsstatus, von dem kaptalismusgeseiere abgkoppelt werden kann- muß!
    Verändern wir nicht die sozialen bedingungen, verändern wir auch nicht die uns treffenden folgen! Und da (!) ist der kapitalismus eben sehr wohl der verursacher! Zyklischen perioden ausgesetzt, hoffen wir mit blick auf dax und sonstige faxen auf aufschwung, suggeriert der uns doch "Freiheit" , wie uns unser alsterberghofbewohner samuel unverdrossen von sich absondert: freiheit derer die besitzen?!
    Nein, nein , kein neid der hier durchschimmert meinerseits, aber entsetzen angesichts solcher dümmlichkeiten, die auch noch in seminaren verbreitet werden, als wäre inhaltlich substanzvolles dahinter verborgen.

    Das sich Queer Nation zudem ohne politsch/inhaltliche distanz, offensichtlich nicht zu einer kritischen position durchringt, scheint ein hinweis darauf, welchen kurs sie zu gehen beabsichtigt! Oder sollte gar im nachhinein die namensgebung Nation programm sein? Konservatives rückbesinnen auf "werte"? Da kann man die teilnahme an einem fdp-wahlprojekt zum einfangen schwuler wählerschichten nachträglich verstehen... was es nur noch ärgerlicher macht!
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#37 sajoAnonym
  • 07.04.2009, 12:01h
  • @Alexander
    Falls Dich das wirklich interessiert: ich hock im Büro und schau in der Mittagspause und ab und zu mal am Wochenende hier rein. Schließlich habe ich außer 41-Stundenwoche noch einen Ehemann und einen Haushalt. Von hochdotiert kann übrigens keine Rede sein, sonst hätte ich in der Mittagspause auch keine Zeit, und FDP wähle ich auch nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 AxelBerlinAnonym
#39 das wasser der vorsehungAnonym
#40 stromboliProfil
#41 AxelBerlinAnonym
  • 07.04.2009, 22:44h
  • Antwort auf #39 von das wasser der vorsehung
  • "Besonders drastisch formulierte es Star-Investor Warren Buffett: "Erst wenn das Wasser zurückgeht, sieht man, wer nackt geschwommen ist."

    gut, stromboli, dass du mit dem burkini geschwommen bist. ich mit string.

    somit räume ich das bauernsilber und das weihwasser wieder weg. deine finanzielle versehung (letzte ölung) ist ja dann hinfällig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 hwAnonym
#44 AxelBerlinAnonym
  • 08.04.2009, 21:25h
  • Antwort auf #40 von stromboli
  • oh ja. von mekka nach sodom zog lot in begleitung seiner arabischen jünglinge. ich sah die karavane mit den kamelen schaukeln durch die Hasenheide, Gneisenaustr., Yorkbrücken, Bülowstr. und dann schließlich der grosse stop an der salzsäule des erstarrten super mario vor dem new action. stromboli, der einzig gerechte, um dessen willen der herr das new action verschont, stieg vom kamel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#46 AxelBerlinAnonym
  • 08.04.2009, 21:45h
  • Antwort auf #43 von hw
  • Natürlich gehen die baden, wenn die keine Zinsen nehmen. Baden vor Dubai.
    Ausspruch des Propheten: Gold für Gold, Silber für Silber, Weizen für Weizen, Gerste für Gerste, Datteln für Datteln, Salz für Salz, Gleiches für Gleiches, Hand zu Hand. Wer mehr gibt oder mehr verlangt, der hat bereits ein Zinsgeschäft betrieben. Der Zinsnehmer und der Zinsgeber sind (in der Schuld) gleich.

    Wie kommen die Scheichs bloß zu solchem Reichtum?
    Da können sich selbst die Sozialisten noch ein Beispiel nehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#47 stromboliProfil
#48 AntichristProfil
  • 09.04.2009, 08:05hHH
  • Antwort auf #40 von stromboli
  • @stromb: "neukölln ist mich los ( deshalb die beflaggung und die freudenfeste am herrmannsplatz) und schöneberg muß nun mit mir auskommen..."
    Du bist von Neukölln zum Schöneberger Kiez gezogen? Dann brauchst du ja jetzt nur noch aus der Haustüre treten um ohne lange Wege direkt die richtige Location betreten zu können. Vor allem lebt es sich da jedoch etwas sicherer wie ich annehme.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#49 stromboliProfil
  • 13.04.2009, 08:16hberlin
  • Antwort auf #48 von Antichrist
  • um die ecke agro produkt, vertrieb und fanclub. Schräg gegenüber an der ecke die dealerzentrale wo man nur mit Hummer, porsche cayenne und solchen schneepflügen auffährt. In sichtweite Pallas und potsdamer ... und wer sich ans cafe positif erinnert, bodinstr schräg gegenüber.
    Ob ich da sicherer wohne, hab ich noch nicht abtesten können, da renovierung ansteht.
    Aber schöne große wohnung mit vielen zimmern, dielenboden und blick auf zwei jungverliebte im nebenstock... was will man mehr?

    Was kommt, sind die neuanfänge... revier abstecken, klar machen wer du bist, woher du kommst, was du willst... das war in der karl marx str. abgeklärt; hier muß sich das neu entwickeln...
    Aber mit österlichem gleichmut nehm ich das kreuz auf mich
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#50 stromboliProfil
#51 AxelBerlinAnonym

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