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Einzelkommentar zu:
FDP-Seminar: Kapitalismus ist gut für Schwule und Lesben


#9 nino89
  • 01.04.2009, 14:29h
  • Also, dass freiheitliche Gesellschaften und liberale bzw. aufgeklärte Religionen in dieser ein homo-freundliches Umfeld bilden, ist verständlich; jedoch nicht, wieso die Marktwirtschaft eine notwendige Bedingung für Homosexuellenrechte ist. Hätte es keine kapitalismuskritischen Kräfte gegeben, würde der moderne Staat Lesbischwule immer noch diskriminieren, siehe Grüne und die neulinke Politik, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm und durch die 1970er und 1980er ausgebaut wurde.
    Die neoliberale und prokapitalistische CDU/CSU hätte nie eine Gleichstellung begonnen. Auch die FDP hätte dies nicht getan, da sie immer an einer Koalition mit den Unionsparteien interessiert und deswegen solchen Dingen nicht zugetan war, sondern viel eher an machtpolitischen dingen orientiert war/ist.

    Die "bösen" Linken und die Grünen (die ebenfalls dem linken Spektrum angehören) sind heutzutage die einzigen, die eine wahre queere und somit auch homo-freundliche Politik betreiben. Und wer es noch nicht gerafft hat: die meisten Bürgerinnen und Bürger sind kapitalismuskritisch, da sie gesehen haben, was passiert, wenn die Freiheit des Einzelnen und sein Recht auf Glück weniger bedeuten als die Freiheit des Kapitals, des Marktes und der Banker!
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