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Kommentare zu:
FDP-Seminar: Kapitalismus ist gut für Schwule und Lesben


#31 Mannheim1Profil
  • 06.04.2009, 13:16hmannheim
  • Antwort auf #30 von sajo
  • Wundert es Dich?

    500 000 sind wieder arbeitslos geworden.
    Und viele müssen von miesen jobs mit miesem Gehalt ihren Alltag bestreiten (zu mehr reichts oft nicht ), oftmals mit kaum Aufstiegschancen.

    Während sich eine kleine Gesellschaftsschicht die Taschen vollstopft und sich in den letzten 10 - 15 Jahren regelrecht bereichert haben.

    Zu den Zeiten der sozialen Marktwirtschaft vor 20 Jahren war das noch etwas gerechter verteilt.

    Dürfen die Benachteiligten sich also nicht mal mehr beklagen?

    Ausserdem glauch ich nicht, dass alle Kommentatoren ,die nicht für den Kapitalismus sind Arbeitslose sind.
    (Ich bin übrigens nicht arbeitslos. )
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#32 alexander
  • 06.04.2009, 14:29h
  • # 30. da ja bekanntlich viele schwule in dienstleistungsberufen, als künstler oder freiberuflich arbeiten, heben sie sich "wohltuend" vom bodensatz der sesselpupsenden trine in verwaltung oder immobiliengeschäft ab.
    aufgrund ihres überproportionalen einsatzes, z. b. wochenendarbeit, wenn besagte trine im darkroom vor sich hin müffelt, hat der "gehobene homosexuelle mensch" andere prioritäten und andere zeiteinteilungen !

    wäre doch mal interessant zu wissen, welch hochdotierten job zu machst ?
    merkwürdig, dass gerade die "liberalen" schreiber hier anonym bleiben wollen, passt zu dieser schleimerpartei ! gross das maul aufreissen, andere vorverurteilen, nix auf die reihe bringen, jedem das arschloch lecken der "persönlichen" nutzen verspricht, aber sebst keinen arsch in der hose haben !

    so ähnlich wie herr ackermann von der deutschen bank, der sich plötzlich gegen bonizahlungen ausspricht, der brüller !!!
    zumal es für ihn doch ein leichtes wäre, seine "unerheblichen gratfikationen" der letzten jahre zurückzuzahlen.
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#33 RockhardAnonym
  • 06.04.2009, 22:19h
  • der realexistierende Kapitalismus bricht (endlich)
    zusammen, als folge Neoliberaler Politik.
    Bringt Kapitalismus freiheit für Schwule-dann schaut euch doch mal China an.... und wie es den Schwulen dort geht.... trotz Kapitalismus....
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#34 AxelBerlinAnonym
  • 07.04.2009, 00:13h
  • Antwort auf #33 von Rockhard
  • oh ja. china gucke ich mir schon die ganze zeit an.
    das system ist mittlerweile kapitalistisch. aber die garde ist die alte, ähnlich wie in russland.
    man hat das kompostieren versäumt.
    es gab schon, als sie noch im sozialismus regierten, kein verständnis für schwule, warum sollen sie es heute haben.
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#35 AxelBerlinAnonym
#36 stromboliProfil
  • 07.04.2009, 10:22hberlin
  • Antwort auf #16 von Schorsch
  • " Bildung und soziale Sicherheit werden durch freie Marktwirtschaft erreicht bzw. sind ohne diese nicht möglich."..
    erhabene worte!
    Auch in anderen systemen wird bildung betrieben! Fragt sich nur zu welchem zwecke, dient bildung doch auch dem erhalt bestehenden.
    Oder wie axelBerlin richtigstellt: soziale (!) marktwirtschaft; das harmlosere wortangebot für assoziale überflieger die sich scheuen dem wort sozial den ismus anzuhängen .

    Seit wann allerdings kapitalismus aus sich heraus bildung betreibt? Ist das geschichtlich irgend wo belegt??
    Es sind, waren die sozialen bewegungten, die bildung durchsetzen/ten!! Dem kapital ist vieleicht ein ausgebildeter arbeiter nützlich insoweit er produkte mit hoher technologie herstellt; eine allgemeine hohe "bildung" aber ist den eigeninteressen des kapitalisten ein widerspruch, wird doch durch Bildung "sein denkmodell" durchschaubar. Und ein denkender lässt sich nicht unterordnen... so einfach sind halt auch ein paar dinge, die samuel und ähnliche nicht in ihren stenodenkmodellen nachvollziehen können. So bleibts beim plakativen nachgeplappere von wahlparolen!

    Zum obigen thema:
    "Akzeptanz wird durch Bildung und soziale Sicherheit erreicht" , wie @manu schreibt, was so klar ist wie der zusammenhang von sonne und wärme... (@schorsch). Nur, der hauptaspekt liegt auf dem begriff der sozialen sicherheit, nicht auf dem funktionieren des kapitalismus an sich!
    Die oben angeführten erkenntnisse sind altbacken: Wirtschaftliche prosperität ist war immer die blütezeit gesellschaftlicher akzeptanz gegenüber minderheiten, seis gegenüber uns schwulen den juden oder anderen. Kippt das soziale gleichgewicht ( was gleichzusetzen mit wirtschaftlichem niedergang!) wird die lage der "aussenseiter " wieder präkär! Wie man dabei sich allerdings verbiegt, um zu ergebnissen zu gelangen die der eigenen ideologie (neoliberalismus, das kampfwort derer, die sich scheuen den mantel kapitalist umzuhängen) angepasst wird, zeigt dieses überflüssige seminar: "In einer empirischen Länderanalyse habe er nachgewiesen, dass Marktwirtschaft zwar kein Garant, aber eine notwendige Bedingung für die Gleichstellung Homosexueller sei." Bullshit hoch drei für anfänger! Die einführundg der "marktwirtschaft" in den letzen 50 jahren zeigt an keiner stelle die zunahme homosexueller akzeptanz; der sich bildene soziale stand, breite verbesserung der aufstiegsmöglichkeiten, dessen sicherheiten und möglichkeiten ermöglichten uns eine wahlmöglicht, eine nischenwirtschaft, in die wir uns einglieder(e)n. Darin finden sich die veränderungen der frauen ebenso wie die der schwulen: der bedarf an beweglichem menschenmaterial (mobil nennt sich das neudeutsch..) entspricht den veränderten anforderungen der kapitalproduktionsweisen. Da erweist sich der (schwule)single, die halbtagskraft,der reisefähige als idealer lückenbüßer in einem fliesbandorganisiertem produktionssystem. Da erfindet der herr Dettling auch nicht das rad aufs neue, setzt halt nur sein beinheben am für ihn gemäßen bäumchen; kapitalismuspinkelstunde... mehr nicht!

    Was aussen vor bleibt: die frage, wie minderheiten und deren periodisch/wellenmäßig auftretenden verschlechterungen ihres gesellschaftsstatus, von dem kaptalismusgeseiere abgkoppelt werden kann- muß!
    Verändern wir nicht die sozialen bedingungen, verändern wir auch nicht die uns treffenden folgen! Und da (!) ist der kapitalismus eben sehr wohl der verursacher! Zyklischen perioden ausgesetzt, hoffen wir mit blick auf dax und sonstige faxen auf aufschwung, suggeriert der uns doch "Freiheit" , wie uns unser alsterberghofbewohner samuel unverdrossen von sich absondert: freiheit derer die besitzen?!
    Nein, nein , kein neid der hier durchschimmert meinerseits, aber entsetzen angesichts solcher dümmlichkeiten, die auch noch in seminaren verbreitet werden, als wäre inhaltlich substanzvolles dahinter verborgen.

    Das sich Queer Nation zudem ohne politsch/inhaltliche distanz, offensichtlich nicht zu einer kritischen position durchringt, scheint ein hinweis darauf, welchen kurs sie zu gehen beabsichtigt! Oder sollte gar im nachhinein die namensgebung Nation programm sein? Konservatives rückbesinnen auf "werte"? Da kann man die teilnahme an einem fdp-wahlprojekt zum einfangen schwuler wählerschichten nachträglich verstehen... was es nur noch ärgerlicher macht!
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#37 sajoAnonym
  • 07.04.2009, 12:01h
  • @Alexander
    Falls Dich das wirklich interessiert: ich hock im Büro und schau in der Mittagspause und ab und zu mal am Wochenende hier rein. Schließlich habe ich außer 41-Stundenwoche noch einen Ehemann und einen Haushalt. Von hochdotiert kann übrigens keine Rede sein, sonst hätte ich in der Mittagspause auch keine Zeit, und FDP wähle ich auch nicht.
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#38 AxelBerlinAnonym
#39 das wasser der vorsehungAnonym
#40 stromboliProfil

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