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  • 06. April 2009 27 1 Min.

Die Linke übt scharfe Kritik an der evangelischen Werbeveranstaltung "Pro Christ", die am Wochenende mehrere tausend Interessenten nach Chemnitz gebracht hat.

In einer Anfrage, die die Linksfraktion im Stadtrat gestellt hat, heißt es: "Recherchen im Internet zeigen, dass es sich bei ‚Pro Christ’ um eine Veranstaltung mit eindeutig missionarischer Zielstellung und mit Bezug auf Homosexualität um grundgesetzwidrige Positionen handelt." Die Partei kritisierte, dass die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) ein wohlwollendes Grußwort für die evangelikale Veranstaltung verfasst hat. Außerdem hätten kommunale Unternehmen wie die Sparkasse oder die Stadtwerke die Missionare finanziell unterstützt.

"Pro Christ" ist eine seit 1993 stattfindende Großevangelisationsveranstaltung, die per Satellit in alle Welt übertragen wird. Sie wird von evangelischen Landeskirchen und Freikirchen veranstaltet. (dk)

-w-

#1 FloAnonym
  • 06.04.2009, 14:38h
  • "Die Partei kritisierte, dass die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) ein wohlwollendes Grußwort für die evangelikale Veranstaltung verfasst hat."

    Die Linke ist zwar nicht gerade meine Partei, aber wo sie Recht hat, hat sie Recht...

    Und zur SPD: die sind doch auch nur marginal besser als die Union. Die machen auch nur das Nötigste, um unsere Stimmen zu bekommen, wollen es sich aber auch mit Konservativen nicht verscherzen. Wer auf allen Hochzeiten tanzen will, dümpelt dann halt am Ende bei den momentanen Ergebnissen...

    Ich bin nur froh, dass es die Grünen gibt: denen haben wir schon die bisherigen Fortschritte zu verdanken und jetzt wollen sie auch die Ehe öffnen...
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#2 XDAAnonym
  • 06.04.2009, 15:22h
  • Verfolgt die Linke nicht auch Idee, die dem GG entgegensprechen?!
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#3 FloAnonym