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https://queer.de/?10233
  • 07. April 2009 53 1 Min.

Zwei schwule Männer sind am Sonntag von fünf Jugendlichen offenbar aus Homphobie angegriffen worden.

Ein 42-Jähriger befand sich gegen 12 Uhr mit seinem 38-jährigen Freund in einem Schnellrestaurant in der Kantstraße, als fünf junge Täter die beiden mit schwulenfeindlichen Parolen beleidigten, berichtet die Polizei. Als sich der Jüngere dagegen wehrte, schlugen und traten die Unbekannten ihre Opfer. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße. Der 42-Jährige erlitt Schwellungen, Schürfwunden und Hämatome im Gesicht, sein jüngerer Freund erlitt Prellungen und Schürfwunden am Oberarm.

Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

In letzter Zeit kam es in Berlin wiederholt zu Übergriffen auf Schwule, die einen offenbar homophoben Hintergrund haben. Sie wurden meist von jungen Tätern ausgeführt. Die Landesregierung hat daher bereits vor einem Monat ein 26-Punkte-Papier beschlossen, mit dem gegen die Ursachen von Homophobie vorgegangen werden soll (queer.de berichtete). (pm/dk)

-w-

#1 Inferno
  • 07.04.2009, 12:41hBerlin
  • Die hier so kindisch bejubelte Plakatekleberei, vielsagenderweise in arabisch und türkisch, scheint ja eine ganze Menge gebracht zu haben.

    Aber damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen, dass diese homophoben "Jugendlichen" die Plakate einfach so ignorieren.

    Schnell, wir brauchen mehr verlogene und ergebnislose Dialüge gegen Homophobie und noch vielmehr YXZ_Punkte Pläne des Senates.
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#2 SmartiSaar
  • 07.04.2009, 12:58h
  • Das wird sich wohl nie ändern und das passiert nicht nur in Berlin sondern auch anderen Orts (spreche aus eigener Erfahrung)

    Was mich aber mal wieder total auf die Palme bringt, wären es farbie, alte oder Menschen jüdischer Abstammung gewesen, wären wir am Wochenende in den Fernsehmedien (sprich Nachrichtensendungen) von einer Flut von Berichten der Entrüstung und Verurteilung überschwemmt worden.

    So warens ja mal wieder nur zwei Schwule die angegriffen wurden, da kräht kein Hahn danach und das macht mich umso wütender.
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#3 Inferno
  • 07.04.2009, 13:10hBerlin
  • Antwort auf #2 von SmartiSaar
  • Es geht nicht darum, wer Opfer ist, sondernw er Täter ist.

    Wären die Täter Rechtsradikale gwesen, würden man sich in den großen Maisntreammedien nur so überschlagen.

    Aber da es 5 Jugendliche waren, dazu noch in einer Gegend mit einem Migratenanteil jenseits der 40% kann man sich vorstellen, wieso da nichts groß publiziert wurde.

    In berlin wurde ja letztens auch ein schwarzer von mehreren "Südländern" ins Krankenhaus gemessert, weil er sich schützend vor ein paar Mädels gestellt hatte. Wären die Täter auch hier rechte Deutsche gewesen, hätte man davon sicher auch Notiz genommen, aber so...möchte man ja keine Vorurteile gegen bestimme Bevölkerungsgruppen schüren.

    Täterschutz ist wohl wichtiger als Opferschutz.
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