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- 07. April 2009 1 Min.
Das Kanamara-Matsuri-Festival in Kawasaki erfreut sich zunehmender internationaler Begeisterung. Im Mittelpunkt steht der Penis.
Von Carsten Weidemann
Das Festival des Stahl-Phallus, wie die Übersetzung heißt, findet jährlich ungefähr zum Frühlingsbeginn statt. Zu den Feierlichkeiten in der 1,4-Millionen-Stadt im Großraum Tokio kommen zunehmend Touristen aus aller Welt.
Das Festival, das heute vor allem ein Benefiz für die HIV-Erforschung ist, war ursprünglich ein halbwegs ernstes Fruchtbarkeitsfest der japanischen Shinto-Religion. Es findet noch heute um einen großen Penis-Schrein statt, der angeblich vor allen von Prostituierten angebetet wurde - die Frauen erhofften sich Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Es gibt auch die Legende eines Teufels mit scharfen Zähnen, der sich in der Vagina von jungen Frauen aufgehalten und zahlreiche Männer in der Ehenacht kastriert haben soll, bis ein Schmied einen eisernen Phallus erbaut und eingesetzt haben soll, der dem Teufel die Zähne gebrochen habe.
Der Penis steht bei dem Festival in zahlreichen Formen im Mittelpunkt: es gibt eine Parade mit mehreren massiven Penissen, dazu gibt es zahlreiche Zeichnungen, Süßigkeiten und geschnitztes Gemüse in Penis-Form.
Links zum Thema:
» Homepage des Festivals (japanisch)
» Festival-Bilder bei flickr
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