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- 14. April 2009 1 Min.
In einer niederländischen Fernsehshow wird Papst Benedikt XVI der Prozess gemacht. Der Vorwurf: Der Pontifex soll schuld sein am Tod tausender Aids-Opfer.
Die im öffentlich-rechtlichen Kanal "Nederland 2" ausgestrahlte Show "Advocaat van de Duivel" ("Anwalt des Teufels") hat bereits bei ihrer Premiere am letzten Mittwoch für Aufsehen gesorgt: Damals wurde Osama Bin Laden von Amsterdamer Staranwalt Gerard Spong verteidigt – am Ende durfte eine Bürgerjury entscheiden, ob der meistgesuchte Terrorist der Welt unschuldig ist. Die TV-Geschworenen erklärten ihn tatsächlich in zwei von drei Anklagepunkten für unschuldig. Es gebe nicht genug Beweise, dass bin Laden Anführer von Al Kaida sei und den Angriff auf das World Trade Center in New York befohlen habe. In der Frage, ob er ein Terrorist sei, erklärten sie ihn aber für schuldig.
Ob Papst Benedikt XVI auch auf die Milde des Fernsehgerichtes hoffen kann, wird sich am Mittwoch (15. April) zeigen. Ab 20:50 Uhr läuft dann das Verfahren gegen den Chef der katholischen Weltkirche. "Ist der Papst wegen seiner Anti-Kondom-Politik schuld an tausenden Aids-Toten?", fragt der Sender des Landes, in dem sich immerhin gut ein Viertel der Bevölkerung zum Katholizismus bekennen. Verteidigt wird der "Heilige Vater" wieder von Staranwalt Spong, der schon die Verurteilung bin Ladens weitgehend verhindert hat. (dk)
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» Advocaat van de Duivel
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16:15h, 3sat:
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könnte ich richter sein, so würde ich lebenslänglich als strafe geben!
lg
mirko