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Kommentare zu:
Berlin veröffentlicht Broschüre über Homophobie und Migration


#1 Diz!Anonym
  • 14.04.2009, 18:02h
  • Entschuldigung, aber mit einem Faltblatt als Gesprächsangebot wird es wohl kaum erledigt sein. Diejenigen, sie sich mit dem Thema befassen _sollten_, werden ganz sicher nicht zur ANtidiskriminierungswebsite surfen und sich ein PDF herunterladen.
    Homosexualität muss auch von Anfang an in Schulen ein Thema sein und nicht nur *hahaha* im Sexualkundeunterricht. Solange so etwas nicht zwingend vorgeschrieben ist wird sich leider gar nicht tun.
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#2 RoyAnonym
  • 14.04.2009, 18:24h
  • Ich glaube nicht das so eine gutmenschliche Aktion viel bringt, aber ein Versuch ist es wohl wert. Viel besser wäre es meines Erachtens wenn wir mehr Polizeipräsenz auf Deutschen Straßen hätten und eine härtere Bestrafung bzw. Abschiebung für schwulenfeindliche Ausländer. Im Gegensatz zu den meisten Ausländern zahlen wir Steuern und können doch wohl erwarten das Vater Staat uns auch beschützt
    Politically Incorrect ist durchaus kontrovers, aber sie gehören zu den wenigen die Islamische Homophobie anprangern, was Ich durchaus gut finde.
    Homosexuellenfeindlichkeit und Diskriminierung gehören aktiv bekämpft und nicht schön geredet.
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#3 FloAnonym
  • 14.04.2009, 18:24h
  • Da kann ich nur zustimmen:
    solche Angebote sind zwar gut gemeint und mit den edelsten Absichten verfasst, aber sie erreichen in der Regel nur die, die man nicht mehr überzeugen muss. Da, wo Überzeugung nötig ist, landen sie nicht oder verschwinden im Müll...

    Um Dinge wirklich zu ändern, können solche Broschüren also nur ein Baustein von vielen sein (und sie sind leider nicht mal der effektivste).

    Was viel wichtiger wäre:
    1. Echte rechtliche Gleichstellung (Art. 3 GG, Eheöffnung, etc.), denn wie will man Gleichbehandlung verlangen, wenn man selbst rechtlich ein Mensch 2. Klasse ist.

    2. Konsequente Aufklärung an Schulen! Und zwar interdisziplinär in Biologie, Gesellschaftskunde, Politik, Geschichte, Deutsch, Ethikunterricht und allen Fächern, wo es sich anbietet. Und dies muss dann auch für alle Schüler verpflichtend sein und nicht, dass Schüler z.B. aus religiösen Gründen solchen Unterrichtseinheiten fernbleiben dürfen.

    3. Schwulenfeindliche Straftaten müssen endlich adäquat verfolgt und sanktioniert werden. Solange z.B. schwulenfeindliche Sprüche als Kavaliersdelikt und nicht als Beleidigung/Verleumdung angesehen werden, entsteht ein Klima, dass Schwule und Lesben als Menschen 2. Klasse erscheinen lässt und auch körperliche Gewalt fördert. Dazu gehört natürlich auch, dass Kirchen klar gemacht wird, dass wir die Trennung von Staat und Kirche haben und diese sich aus Politik rauszuhalten haben und demokratische Beschlüsse akzeptieren müssen.

    Dies alles würde viel mehr Sinn machen, als Broschüren, die ein weiterer Baustein sein können, aber ohne diese wichtigeren Maßnahmen eh nur die erreichen, die man nicht mehr überzeugen muss...
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#4 stromboliProfil
#5 BerlinerAnonym
  • 15.04.2009, 09:14h
  • Sowohl der Autor des Artikels, wie auch die Kommentatoren verkennen die tatsächliche Brisanz dieser Veröffentlichung!

    Wenn darin beispielsweise von Islamophobie geredet wird, dann ist damit gemeint, dass Schwule durch ihre Erfahrungen und die Presseberichte eine negative Einstellung gegenüber Migranten entwickeln, da sie hauptsächlich von Migranten angegriffen oder beleidigt werden.

    Diese Tatsachen passen einigen Leuten nicht ins (politische) Konzept. Daher versuchen sie mit allen Mitteln, und in diesem Fall mit einem Druckerzeugniss, die Homosexuellenfeindlichkeit unter Migranten zu leugnen oder zumindest zu schmälern.

    Dass sich die Senatsverwaltung daran beteiligt, und damit gegen den vom Senat verabschiedeten Aktionsplan arbeitet, ist ein Skandal! Der Partymeister bekommt vermutlich gar nicht mit wofür hier Steuermittel verschwendet werden.

    Es ist wichtig, dass die Täter ganz klar benannt werden, anders wird es nicht möglich sein das Übel an der Wurzel zu bekämpfen.

    Und letztlich braucht es nur eines aufmerksamen Beobachters um genau zu wissen warum viele Berlinerinnen und Berliner (nicht nur Schwule und Lesben) sich in der Stadt und insbesondere in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht wohlfühlen...
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#6 GeorgAnonym
  • 15.04.2009, 13:16h
  • Die jungen schwulenfeindlichen Araber und Türken werden wohl kaum diese Broschüre lesen. Denn diejenigen, die Schwule zusammenschlagen, gehören überwiegend zur Unterschicht, die kaum die deutsche Sprache beherrschen. Diese Leute verstehen nur eine Sprache: Der Staat muss Stärke zeigen!

    Wenn der Staat keine Stärke zeigt, macht er sich in den Augen der jungen Migranten nur lächerlich.

    Die Situation in Berlin wird immer schlimmer. Inzwischen reicht es, wenn zwei Männer (die gar nicht unbedingt schwul sein müssen) nachts am Nollendorfplatz in die U-Bahn einsteigen, um sich als "Schwule" beschimpfen lassen zu müssen.

    Gegen Schwulenfeindlichkeit hilft nur eins: Null Toleranz!

    Es ist 5 Minuten vor Zwölf. Inzwischen hat jedes zweite Kind, das in Berlin geboren wird, einen Migrationshintergrund. Dies bedeutet, dass diese Leute in 18 - 20 Jahren wählen können und ganz sicher zum größten Teil islamisch-fundamentalistische Parteien wählen werden.

    Dann wird es mit lustigen schwulen Stadtfesten und CSDs in Berlin vorbei sein...

    Wir haben jahrzehntelang für die Rechte von Schwulen und Lesben gekämpft und uns auch tatsächlich eine offene, tolerante Gesellschaft geschaffen. Es kann nicht sein, dass uns dies von zugewanderten Unterschicht-Ausländern wieder kaputt gemacht wird!
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#7 alexAnonym
  • 15.04.2009, 14:02h
  • wieder eine von diesen "alibiaktionen", die nichts bringen, weil sie die betroffenen überhaupt nicht interessiert ! aber unsere regierenden können wieder mal behaupten sie tun etwas !
    was viel schlimmer ist, unter dem rot-roten senat mit schwulem oberbürgermeister, ist die situation für schwule und lesben in berlin so schlecht wie nie zuvor geworden ! das ist keine direkte schuldzuweisung, aber es wurde nichts gegen diese allgemeine entwicklung getan, ausser solchen broschüren.
    ich bin bestimmt kein anhänger der berliner konservativen, aber diese "mittelmasspolitik", ausgerechnet der roten, ist ein witz, nur nicht unangenehm auffallen !
    es ist höchste zeit, endlich mal figur zu zeigen und in berlin etwas zu unternehmen. denn es ist ja nicht nur ein homophobieproblem !!!

    diese migrationsprobleme sind ohnehin nur vorgeschoben, allerdings offensichtlicher, denn eine vernünftige erziehung, eben nicht "pro reli", kann viel bewirken. vor allem muss den eltern mehr verantwortung auferlegt werden, denn die schule allein, kann das nicht leisten !
    in diesem punkt versagt aber die gesamte republik, ist ja auch viel schöner, dass wir papst sind !

    nur am rande bemerkt, : warum hat brasilien keine weltwirtschaftskrise ? da sind konservative , geldgeile machenschaften der banken gesetzlich verboten !
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#8 TimAnonym
  • 15.04.2009, 15:52h
  • Der Anteil an Türken und Arabern bei homophoben Taten ist nun mal (bezogen auf den Gesamtbevölkerungsanteil) überproportional hoch.

    Leugnen und Schönreden hat noch nie was gebracht. Nur wer die Wahrheit sagt, kann dann auch Dinge ändern...

    Nicht vergessen sollte man aber auch, dass es genug Migranten gibt, die nichts gegen Schwule haben, auch diese haben unter den homophoben Migranten zu leiden, weil manche alle in einen Topf stecken.

    Das Leugnen von Fakten verbessert nicht die Situation und schadet sogar den friedlichen Migranten...
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#9 frederikProfil
  • 15.04.2009, 16:42hBerlin
  • Jeder Berliner kann etwas tun gegen Homophobie und Hassgewalt: Beim Volksentscheid am 26. April mit NEIN stimmen!

    Warum? Weil am 26. April darüber entschieden wird, ob an Berlins Schulen weiter im Ethikunterricht über Homosexualität aufgeklärt und für Toleranz und Respekt geworben werden kann. Oder ob stattdessen künftig im Religionsunterricht über Homosexualität „aufgeklärt“ wird: als Sünde wider Gott und die Natur, als Krankheit, Perversion oder todeswürdiges Verbrechen. So wie es in der Bibel heißt: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben.“

    Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg ruft deshalb dazu auf, beim Volksentscheid über „Pro Reli“ am 26. April mit NEIN zu stimmen. Sein Geschäftführer Alexander Zinn erklärt: "Wir sind für ein Pflichtfach Ethik. Denn Informationsveranstaltungen zu Homosexualität finden zu 90 Prozent im Ethik-Unterricht statt. Dieses Unterrichtsfach bietet die Chance, Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Homophobie anzusprechen und eigene Vorurteile zu reflektieren. Es ist wichtig, dass sich alle Schüler daran beteiligen und gemeinsam über die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen diskutieren. Das Fach Ethik leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserer Stadt. Es wäre fatal, wenn Jugendliche, die auch am Religionsunterricht teilnehmen wollen, den Ethik-Unterricht künftig abwählen müssten.“

    Die Statistik zeigt: 90 Prozent der schwulen- und lesbenfeindlichen Gewaltverbrechen in Berlin werden von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verübt. In ihren Herkunftsländern wird Homosexualität leider oft als pervers und gottlos verdammt. Der Ethikunterricht ist für diese Jugendlichen oft der einzige Ort, wo sie Homosexualität als gleichberechtigte Form sexueller Orientierung erfahren, die Respekt und Achtung verdient. Wer also etwas gegen homophobe Hassgewalt tun möchte, muss den Ethikunterricht in Berlin erhalten.

    Deshalb: Am 26. April NEIN zur Homophobie!
    NEIN zu „Pro Reli“!

    Weitere Infos:
    www.berlin.lsvd.de
    www.gemeinsam-ist-besser.de
    www.spd-berlin.de
    www.gruene-berlin.de
    www.die-linke-berlin.de
    www.humanistische-union.de
    www.gew-berlin.de
    www.christen-pro-ethik.de
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#10 BerlinerAnonym
  • 15.04.2009, 17:54h
  • Antwort auf #9 von frederik
  • Absoluter Blödsinn!!!

    Verbindlicher Ethikunterricht hat lediglich zur Folge, dass Schüler mit entsprechenden Migrationshintergrund morgens in der Schule etwas anderes lernen als am Nachmittag in ihrer Hinterhofmoschee.

    Deshalb JA zu Pro Reli, denn das erlaubt auch die Einführung eines kontrollierbaren MUSLIMISCHEN Religionsunterrichts an Berlins Schulen.
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#11 JoachimAnonym
  • 16.04.2009, 00:29h
  • Antwort auf #5 von Berlin_
  • Berliner, ich stimme Dir voll zu. Diese Broschüre atmet den Ungeist von Stürmer-Postillen. Hier werden die Opfer zu Tätern erklärt und auch noch als Ursache für Rassismus ausgemacht.

    Ich gehe aber davon aus, dass dies nicht nur in der Spitze des Roten Rat(los)haus bekannt ist, sondern politische Linie ist.

    Nur weil ein politischer Landeschef schwul ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch Politik für seinesgleichen macht.

    Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Party-Party - und damit meine ich keineswegs den erigierten Bürgermeister.

    Ich bin fassungslos!
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#12 frederikProfil
  • 16.04.2009, 10:43hBerlin
  • Welche Religion, welcher Religionsunterricht hätte je etwas für Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben getan?
    "Kontrollierter muslimischer Religionsunterricht" soll gegen Homophobie wirken? Welcher muslimische Gelehrte soll diesen denn unterrichten? Und auf welcher Grundlage? Der Koran kann es ja wohl nicht sein.
    Dein Vorschlag ist absurd. Er offenbart absolute Ahnungslosigkeit vom Religionsunterricht.
    Wäre deine Einstellung nicht so gefährlich für Schwule und Lesben, müsste man darüber lachen. Aber dazu ist die Situation leider zu ernst.
    Bleibt nur zu hoffen, dass die meisten klüger und weniger religionsverblendet sind.
    Deshalb: Am 26. April NEIN zur Homophobie, NEIN zu "Pro Reli"!
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#13 stromboliProfil
  • 16.04.2009, 10:43hberlin
  • Antwort auf #10 von Berlin_
  • "denn das erlaubt auch die Einführung eines kontrollierbaren MUSLIMISCHEN Religionsunterrichts an Berlins Schulen..." da ist euch ja auf die schnelle noch was eingefallen. Eben so funktioniert das system das dann in irgendeiner phobie endet..!
    ...was aber nicht die hinterhofmoscheen schließt , wie ja auch der religionsunterricht nicht die kirchen schließt...
    Bleibt doch bei euren vergleichen wenigstens auf dem boden von tatsachen.

    Auch in den kernländern des radikalisierten islams, besteht schulisch betriebener religionsunterricht. Daher kommt aber nicht die radikalisierung ; auch da die hinterhöfe und moscheen.
    Deshalb NEIN zu religion überhaupt als erziehungsfach. Der heranwachsende sollte andere, wichtigere lebenserfahrungen sammeln.
    Die kontrolle der kirchen/moscheen und synagogen muß in anderer inhaltlichen form ablaufen. So z.B ist die religionssprache der landessprache anzupassen! Ein mindestmaß der kontrolle, wenn nicht zensur stattfinden soll.

    Und: sie sollen auch über ehtik lernen, dass es etwas anderes gibt als das, was zuhause der vater, die mutter sagt! Sie sollen lernen, dass die welt größer ist als der raum, in dem sie sich überblickbar bewegen. Das eben macht auch die geistige enge aus, die sichtbar ist!
    Wenn denn schon religion an schulen vermittelt , dann als freiwilliger und auch hier in kontrollierter fassung!

    Da ich immer noch nicht das faltblatt oder was auch immer gelesen habe, nur soviel zur vermuteten islamophobie:
    Tatsache ist, dass aufgeschaukelt durch die ereignisse und übergriffe ein difusses bild besteht, dass grauzonen zulässt. In dem fischt maneo und finke. Und die wirklichkeit ist eben auch eine gedultete, heimliche, zunehmend öffentliche ablehnung der eingewanderten, die wir eigentlich am liebsten wieder draussen hätten. Hier insbesondere unsere türken...
    Das hat sich hier in forumsbeispielen , vorneweg der unsägliche fred aus HH sprachlich so nidergeschlagen. Da wird kein seufzer aus bagdad versäumt, um aufzuräumen mit dem pack. Und wir schwule vorneweg! Nicht nur weil wir mal wieder was auf die fresse bekommen , sondern weil wir uns im verbund mit der schweigenden mehrheit mittlerweile sehr sicher fühlen. Das ist benennbar! Selbst wenn es uns ärgert. Eigentlich sollte es uns beschämen! Was wohl auch anliegen des papires und seiner fassung war/ist?!
    Aber wo ideologische süppchen gekocht werden, bleibt der topf islam auch für uns schwule unter feuer!
    Lassen wirs also dabei: du deine scheuklappen , ich meine hoffnung, dass ihr nicht noch mehr unfug mit euren dumheiten anstellt...
    jede medallie hat halt zwei seiten
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#14 frederikProfil
  • 16.04.2009, 10:56hBerlin
  • „Pro Reli“ will, dass Religion ordentliches Lehrfach an Berlins Schulen wird. Was die Religiösen aller Konfessionen nicht wollen ist das Fach Ethik, weil dort über alle Religionen neutral aufgeklärt wird. Stattdessen wollen Katholiken, Protestanten und Muslime den Kindern lieber jeder für sich sagen, warum jede andere Religion schlecht ist, dass der Mensch als Adam und Eva erschaffen wurde, dass Gott Schwule hasst und warum Bibel und Koran verlangen, Schwule zu töten.

    Egal ob Christen, Juden oder Moslems - alle Studien weltweit zeigen: Je religiöser die Menschen, umso intoleranter und schwulenfeindlicher sind sie. Als hätten wir in Berlin noch nicht genug schwulenfeindliche Gewalt. Soll es da jetzt neuen Nachschub aus den Klassenzimmern geben? Wollen wir den schwulenfeindlichen Hasspredigern Schultür- und tor öffnen?

    Was die Religiösen in der Welt anrichten, kannst Du jeden Tag in den Nachrichten sehen. Sollen sie das jetzt auch in Berlin tun? Erst wollen sie den Religionsunterricht, dann das Schulgebet, dann das Kopftuch und dann???

    „Pro Reli“ argumentiert, man sei für die „Wahlfreiheit“ zwischen Religion und Ethik. Wahlfreiheit? Wie kann man wählen zwischen Religionen, wenn man nur von einer einzigen indoktriniert und über die anderen gar nicht informiert wird? Genau das aber will „Pro Reli“ mit dem einseitigen, konfessionellen Religionsunterricht. Deshalb bekämpfen sie ja das Fach Ethik so verbissen. Das würde nämlich umfassende Information über alle Religionen und damit erst wirkliche Wahlfreiheit ermöglichen.

    Lass Dich nicht täuschen: Den Religiösen geht es nicht um Wahlfreiheit. Ihnen geht es um Macht. Erst in den Köpfen der Kinder und dann in der Gesellschaft. Sie sprechen selbst davon, „das gottlose Berlin zu missionieren“. Hätten sie damit Erfolg, Du würdest unser Berlin nicht wieder erkennen.

    Wozu diese Missionierung führt, zeigen auf erschreckende Weise die USA: In der 70er Jahren waren die Staaten eines der schwulenpolitisch fortschrittlichsten Länder der Welt. Stonewall, der Christopher Street Day, Harvey Milk - hier nahm vieles seinen Anfang. Aber was haben die religiösen Fundamentalisten unter Reagan und Bush daraus gemacht? Mit ihrer konservativ-christlichen Revolution haben sie das Land zurück in die 50er Jahre geführt. Soll das auch bei uns passieren? Willst Du das zulassen?

    Freiheit ist nicht selbstverständlich. Sie wurde und sie wird uns nicht geschenkt. Sie kann verloren gehen. Leider. So wie die Homo-Ehe in Kalifornien, die die Religiösen per Volksentscheid abgeschafft haben.

    Unsere Freiheit muss erkämpft werden. Jeden Tag neu. Beim Volksentscheid am 26. April hast auch DU dazu die Chance. Nutze sie! Stimme mit NEIN!

    Spreche mit deinen Freunden und Bekannten. Mach sie aufmerksam, wie wichtig es ist, den Durchmarsch der Religiösen zu stoppen. Stimme beim Volksentscheid über „Pro Reli“ am 26. April mit NEIN!
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#15 sajoAnonym
  • 16.04.2009, 11:56h
  • Ja, ist es denn ein Wunder, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung (sicher nicht nur Deutsche) einen Großteil der Einwanderer (ja, gerade "unsere" Türken) nicht hier haben will oder sich wünschen, sie wären nie gekommen?
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#16 stromboliProfil
  • 19.04.2009, 17:02hberlin
  • Antwort auf #15 von sajo
  • ja ja, die mehrheiten...; aber ein großteil derer auch fett geworden ist durch deren arbeit! Wenn dann die mageren jahre anbrechen, werden die fleissigen arbeiter wieder heim geschickt.
    Das ist halt auch teil der wirtschaftslegende deutschland ( übrigens eben auch die ihrer nachahmer wie Belgien, Holland, dänemark was den "gastarbeiter " angeht; frankreich und england hat seinen zusätzlichen kolonialkonflikt).
    Schade, früher hatte man seine plantage und ein paar gekaufte sklaven, die man bei bedarf wieder verkaufte. Der vorteil: sie hielten den mund!
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#17 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 08.06.2009, 16:40h
  • Antwort auf #6 von Georg
  • "....Diese Leute verstehen nur eine Sprache: Der Staat muss Stärke zeigen!...."

    Kannste uns dummen jetzt noch erklären wie das aussehen soll?

    Kommentarbereich von PI-NEWS.NET?

    Oder was sonst? Buchenwald? Majdanek? Auschwitz?

    Da hat der Staat auch stärke gezeigt gegen undeutsche, unterschicht, ...
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