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- 15. April 2009 1 Min.
Beim diesjährigen evangelischen Kirchentag wird zum ersten Mal ein Kirchenleiter bei einer Veranstaltung der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) sprechen.
Bei der Podiumsveranstaltung "Einheit der Kirche - Klarheit der Aussage" ist Präses Alfred Buß von der Landeskirche in Westfalen zu Gast sein. Die HuK ist bereits seit Jahren bei Kirchentagen dabei. Dieses Jahr findet die Veranstaltung vom 20. bis 24. Mai in Bremen statt.
Die HuK wird dort unter anderem den Film "Homosexuell und christlich - Das geht?" zeigen sowie eine Diskussionsrunde abhalten zum Thema Internet ("Virtuelle Masken. Mensch, wo ist Deine Verantwortung im Internet?"). Außerdem bietet die Initiative eine Feierabendmahl, eine Party sowie Beratung an.
Die HuK ist ein Zusammenschluss von schwulen und lesbischen Christen, die sich für den Abbau von Diskriminierung von Homosexuellen in den Kirchen einsetzt. Sie fordert die "volle Teilhabe von Lesben und Schwulen am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben". (pm/dk)
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» HuK















Eine Reihe von christlichen Kirchen in Nordamerika und Europa ist in den vergangenen 20 Jahren diesen Weg gegangen und dies begrüße ich aus ethischer und theologischer Sicht sehr.
Schön wäre es, wenn die westfälische Landeskirche ihrer rheinländischen landeskirchlichen Schwesterkirche im Thema Besoldung und Versorgung verpartnerter Kirchenbeamter in naher Zukunft folgt.
Präses Alfred Buß heiße ich daher gern willkommen, während ich bei einem Erscheinen von Ratzinger einen Kotzanfall bekommen würde. Die katholische Kirchenleitung in Rom verharrt immer noch im tiefsten Mittelalter und gebärdet sich unter Ratzinger immer schlimmer, was aktuell sogar die katholische Theologin Ranke-Heinemann mit Bitterkeit der katholischen Kirchenleitung vorwirft.