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- 15. April 2009 2 Min.
Ein elfjähriger Junge aus Massachusetts hat Selbstmord verübt, nachdem er von Klassenkameraden monatelang als "Schwuchtel" beschimpft worden war.
Carl Joseph Walker-Hoover hatte sich am Montag vor einer Woche in seinem Haus in Springfield mit einem Verlängerungskabel erhängt. Seine Mutter Sirdeaner Walker entdeckte den Körper ihres Kindes, als sie von einem Gottesdienst nach Hause zurückkehrte. Bei der Beerdigung nahmen hunderte Abschied von dem Jungen.
In Interviews erklärte die Mutter, dass ihr Sohn seit über einem halben Jahr von Mitschülern gemobbt wurde. Sie hätten ihn als "Schwuchtel" beschimpft und sich über seine Kleidung lustig gemacht. Die Schule habe auf ihre Beschwerden allerdings nicht reagiert. Carl habe zudem zu viel Angst gehabt, um die Anführer der Mobbing-Kampagne zu nennen.
"Ich bin verzweifelt. Wir machen uns Sorgen um die Wirtschaft und den Irak, aber über was wir uns wirklich sorgen sollten, sind unsere Schulen", erklärte Sirdeaner Walker im Interview mit dem Fernsehsender ABC. "Ich war obdachlos, aber Carl und ich haben das überstanden. Ich war das Opfer von häuslicher Gewalt, aber wir haben auch das überstanden. An was wir gescheitert sind, ist das öffentliche Schulsystem."
Gegenüber dem Homo-Magazin "The Advocate" erklärte Walker, dass es sich hier nicht nur um eine "schwule Frage" handele: "Er war elf Jahre alt und sich seiner Sexualität noch nicht bewusst. Diese homophoben Leute haben ein Kind mit abschätzigen Bemerkungen fertig gemacht." (dk)















was mich erschüttert : die mutter findet den körper ihres jungen, nach einem "gottesdienstbesuch " ? diese dusselige kuh wusste um die "mobbingnöte" ihres sohnes und die schule hat nichts unternommen ? wie geht das ?
also war dieses kind, in seiner not (mit 11 jahren), sich völlig selbst überlassen, weil die mutter nicht in der lage war es zu schützen, sondern lieber hallelujah sang ?
es ist nicht zu fassen ! nur mal am rande bemerkt, bei schwulen eltern wäre das nicht passiert !