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Einzelkommentar zu:
Integration: CSD Amsterdam in einem homophoben Stadtteil?


#7 GeorgAnonym
  • 20.04.2009, 21:41h
  • Ältere schwule Männer werden sich erinnern, dass Amsterdam einmal das Mekka der Schwulen aus ganz Europa, ja aus der ganzen Welt, war. Jedes Wochenende kamen schwule Männer zu Tausenden aus Deutschland, England, Frankreich in die Stadt. Nirgendwo sonst konnte man so offen leben, konnte man Hand in Hand mit seinem Freund durch die Stadt laufen. Durch jahrelange Diskussionen und wegen der langen demokatischen Tradition der Niederländer war unser Nachbarland zu einem Land geworden, wo man Freiheit atmen konnte. Ich selbst habe es erlebt, dass -leicht angetrunkene- deutsche und englische Schwule, die am Freitag abend in der Stadt ankamen, zuerst niederknieten und den Boden Amsterdams küssten...

    Dann kamen die "Migrantinnen und Migranten", erst aus der früheren holländischen Kolonie Suriname, dann aus Marokko und der Türkei.
    Wenn einer dieser kleinen Machos mit Goldkettchen und aufgelegtem süßem Parfüm nicht in eine Hetero-Diskothek hineingelassen wurde, brauchte er nur per Telefon die Polizei zu rufen, die die Disko dann oft wegen "Diskriminierung" schloß...In der Stadt war man stolz auf die vielen ausländischen Gesichter und sah sich als "internationale Stadt".

    Natürlich kam es so wie es kommen musste: Der Schuß ging nach hinten los! Fassungslos sahen die Amsterdamer Gutmenschen, wen sie ins Land geholt hatten - finster drein blickende Islamisten, Frauen in Burkas, Messerstecher, Fundamentalisten und Ehrenmörder. Seit ca 20 Jahren gibt es in der Amsterdamer Innenstadt Banden von kriminellen jungen Marokkanern, die Schwule auflauern und zusammen schlagen. Angeblich kann die Polizei nicht wirkungsvoll gegen diese Leute vorgehen, weil das Wort "Diskriminierung" ein "Argument" ist, das jede Diskussion abwürgt.

    Die Niederlande sind uns im Positiven wie im Negativen etwa 10 Jahre voraus. Wenn es in Rotterdam Slums gibt, wird es solche in 10 Jahren auch in Deutschland geben.

    Wenn Schwule sich in bestimmten Stadtteilen Amsterdams nachts nicht mehr auf die Straße trauen, so wird das in 10 Jahren auch in Deutschland so sein, die Anfänge sieht man ja bereits in Berlin-Kreuzberg.

    Wir sollten von Amsterdam lernen!
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