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Kommentare zu:
Homo-Heiler-Kongress: Geis wirft Beck "totalitäre Anwandlungen"


#1 Lars3110
  • 27.04.2009, 11:42h
  • "Geis klagt, dass eine wissenschaftliche Diskussion darüber, ob Homosexualität eine Krankheit sei, in einem demokratischen Land möglich sein müsse."

    Dann können wir auch gleich darüber diskutieren, ob die Nazis Demokraten waren.

    Aber bayrischer Altersstarrsinn ist auch nicht heilbar und trotzdem ertragen wir ihn stoisch.
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#2 RabaukeAnonym
  • 27.04.2009, 11:47h
  • herr Geis! Wenn "Wissenschaftler" sich vernünftig über ein Thema unterhalten, sollten Diese dann aber auch wissenschaftlich bleiben. Eine Art "Hexenverbrennung" wie es auf solchen, teils zur Homophobie anstachelnden "Partys" jedoch gehalten wird, ist eine stümperhaft, ideologisch in Trance gesetzte Inzenierung. Mit "Wissenschaft" hat das jedenfalls wenig zu tun. Aber CSU........alles klar und ohne weitere Worte.
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#3 MarkusAnonym
  • 27.04.2009, 12:11h
  • Wir könnten ja mal einen Kongress einberufen und darüber diskutieren ob Religiosität eine Krankheit ist, wie eine eventuelle Therapie aussehen könnte, usw. Das ganz natürlich streng wissenschaftlich!
    Wäre wirklich lustig zu sehen, was dann los wäre!
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#4 PhaidrosAnonym
  • 27.04.2009, 12:17h
  • In einem demokratischen Land muss es möglich sein, in aller Ruhe zu diskutieren, ob Religion nicht vielleicht eine Krankheit ist und wie armen Menschen wie Norbert Geis helfen sollten.
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#5 FloAnonym
  • 27.04.2009, 12:25h
  • Von der Union habe ich nichts anderes erwartet:
    da steht doch eh Ideologie vor Vernunft!

    Fakt bleibt:
    in Marburg findet ein Kongress statt, der Schwule und Lesben als Menschen 2. Klasse darstellt, die "geheilt" werden müssten. Diese Umpolungsversuche sind (wissenschaftlich belegt) höchst gefährlich, da sie zu schwersten seelischen Schäden bis hin zum Selbstmord führen können.

    DAS ist totalitär. Wenn man das kritisiert (wie das im übrigen auch alle seriösen und unabhängigen Wissenschaftler tun) ist das nicht totalitär, sondern ein Akt der Menschklichkeit, wo man versucht, wenigstens etwas von dem Schaden abzumildern...

    Aber wie gesagt:
    das ist halt die Union. Die CDU und CSU freuen sich wahrscheinlich noch insgeheim, wenn Schwule und Lesben nach solchen Umpolungsversuchen als Psychowracks durch die Welt laufen oder sich das Leben nehmen...
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#6 GayUserAnonym
  • 27.04.2009, 13:47h
  • Noch einmal, weil immer noch wahr...

    Allein der Titel der Veranstaltung ist ein Unding für
    eine wissenschaftliche Lehranstalt.
    Während sich die Psychotherapie auf wissenschafftliche Grundlagen beruft, handleln "Seelsorger" im klerikalen / christlichen Kontext. Nicht umsonst unterscheidet der Gesetzgeber in Deutschland bei den juristischen und theoretischen Rahmenbedingen deutlich zwischen Psychotherapie und "Seelsorge". "Seelsorgegespräche" zählen in Deutschland nicht zur Psychotherapie!

    ... die selbsternannten "Homoheiler" kommen ja mitnichten aus dem wissenschaftlichen Bereich Psychotherapie, sondern haben alle einen christlichen Background.

    Warum nur werden auf einem astronomischem Kongress keine Astrologen eingeladen?

    Diese Vermischung von wissenschaftlichen Ansätzen und religiös fundiertem Humbug an einer Universität ist schlicht zum kotzen...
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#7 TimmAnonym
  • 27.04.2009, 15:00h
  • "Geis klagt, dass eine wissenschaftliche Diskussion darüber, ob Homosexualität eine Krankheit sei, in einem demokratischen Land möglich sein müsse."

    1. Auf diesem Kongress findet keine wissenschaftliche Diskussion statt. Das ist eine von religiös Verklärten und anderen Ewiggestrigen motivierte Veranstaltung.

    2. Diese wissenschaftliche Diskussion ist bereits beendet und Homosexualität ist nach allen neutralen Wissenschaftlern, nach Psychologenverbänden, etc. KEINE Krankheit. Wieso auch? Wie kann Liebe krank sein? Der Hass, den die Union und andere verbreiten ist krank...

    Aber so sind die Konservativen:
    selbst wettern sie gegen alles, was nicht ihrer eigenen Meinung entspricht, aber wenn andere dann ihre Meinung dazu äußern, schreien sie auf und wollen Entschuldigungen, etc.

    Norbert Geis und ähnlich Gesinnte haben ein Problem mit Demokratie, da sie nur ihre eigene mittelalterliche Meinung gelten lassen. Aber da sind sie ja in der CDU/CSU gut aufgehoben...
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#8 anonymusAnonym
  • 27.04.2009, 15:36h
  • "wie etwa der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, der Homosexuellen schon mal vorwirft, wie Moslems zu denken "

    ich hab gar nicht gewußt daß ich wie n Moslem denke ....
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#9 Katrin
  • 27.04.2009, 17:17h
  • Antwort auf #4 von Phaidros
  • Beten ist ein wichtiger Bestandteil der Religionen. Dabei steht ein Priester vorn und redet zu einem unsichtbaren Gott, der oben (über den Wolken) thront und brav zuhört, aber nie antwortet, bis aufs alte Testament, wo er schonmal rumzündelt und waffelt. Alle anderen knien oder stehen oder verbeugen sich und falten die Hände oder auch nicht und sprechen auch laut oder stimmlos zu dem Überwesen. Dann gibt es noch Figuren der Maria in verschiedenen Versionen mit und ohne Baby, die ein Tuch in der Hand hat, das man küsst und man spricht zu der Holzfigur und betet, oder man betet Holzbilder an. Dies sind alles milde und mittelschwere Formen von der Geistenkrankheit Religion. Andere wälzen sich im Staub, baden im Ganges und geisseln sich. Das sind die schweren Formen. Heilbar sind die alle nicht, aber bei den milden Formen besteht Hoffnung, dass man durch Verdrängung, also Kirchenaustritt, ein einigermassen akzeptables Leben führen kann.
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#10 SmartiSaar
  • 27.04.2009, 17:31h
  • Herr Geis sollte sich für seinen geistigen Dünnschiss entschuldigen den er mal wieder abgesondert hat.
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#11 ToBerlinAnonym
  • 27.04.2009, 17:50h
  • Herr Geis lebt einfach zur falschen Zeit. Im dritten Reich hätte er sicher eine glanzvolle Karriere gemacht. Schlimm ist nur, daß so etwas wie dieser Politiker heute noch geduldet wird. Das macht mir tatsächlich Sorgen.
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#12 HannibalEhemaliges Profil
  • 27.04.2009, 18:25h
  • "Geis klagt, dass eine wissenschaftliche Diskussion darüber, ob Homosexualität eine Krankheit sei, in einem demokratischen Land möglich sein müsse."

    Das ist ja wohl eine Unverschämtheit! Das HS keine Krankheit ist, wurde inzwischen ja wohl ausreichend wissenschaftlich belegt.
    Jede Diskussion darüber wäre so wissenschaftlich wie Esoterik oder Kartenlegen.
    Dieses Faschisten von der CSU muss doch mal jemand das Handwerk legen.
    Vielleicht wollen diese Idioten demnächst auch noch darüber diskutieren, ob sich die Sonne um die Erde dreht. Ich glaubs einfach nicht!
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#13 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.04.2009, 18:38h
  • Klarer Fall von Altersschwachsinn!
    Mit so einem "Menschen" würde ich auch nicht diskutieren! Vergeudete Zeit!
    Habe auch mal gehört, dass ältere Herren ihre erektilen Dysfuntionen gerne durch Pöbeleien kompensieren. Würde ja passen! Gell, Herr Geis(-bock)?
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#14 stephan
  • 27.04.2009, 18:54h
  • Mit Geis sollte man einfach nicht reden - es ist zwecklos:

    Nie werde ich eine Talkshow vergessen bei der es um die Erbschaftsteuer ging. Geis bezeichnete es als ungerecht, wenn Schwule ihrem 'Freund' etwas zu geringeren Erbschaftsteuer hinterlassen dürften - schließlich dürfe er das doch auch nicht, sondern nur seiner Frau! Darauf versuchten alle Diskussionsteilnehmer Geis den offensichtlichen Fehler in seinem Gedankengang aufzuzeigen, aber er könnte es einfach nicht erfassen.

    Das sagt doch alles!
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#15 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.04.2009, 19:06h
  • Antwort auf #14 von stephan
  • Leider lässt man solche Leute auch öffentlich und im TV aus Quotengeilheit immer wieder zu Wort kommen. Bestes Beispiel ist doch das ungev. Frollein von TUT, das sich selbst nicht zu schade dafür war, sich als Gebärmaschine für einen schwulen Fürsten benutzen zu lassen und heutzutage auf moralinsaure Jungfrau trimmt.
    Wahrscheinlich ist der Nobsi ein notorischer Klappengänger und will nur von sich ablenken. Haben wir in den USA ja schon oft genug erlebt.
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#16 gerdAnonym
  • 27.04.2009, 19:36h
  • Norbert Geis...mit seinen 70 Jahren wird er auch nicht besser. Er hat es halt nie verwunden, dass § 175 abgeschafft wurde und trauert halt den alten Zeiten hinterher, als Homosexualität noch als Krankheit galt. Gottseidank stirbt seine Denkweise zumindest in Deutschland und im weiteren Sinne in westlichen Industriestaaten immer weiter aus. Allein die von ihm mitinitiierte Unterschriftenliste zu Marburg besteht größtenteils aus Erstunterzeichnern, die allesamt aus den 1930er und 1940er stammen.

    Tritt der eigentlich im Herbst nochmal mit 70 Jahren zum Bundestag an ? Oder hört der dann endlich auf; der hat da echt nichts mehr in Berlin verloren.

    Geiss ist ein hoffnungsloser Fall und unverbesserlich und dem Typen weine ich keine Träne nach, wenn der aus dem Bundestag endlich verschwindet.
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#17 RaphaelProfil
  • 27.04.2009, 19:53hDüsseldorf
  • Herr Geis kann eine offene Auseinandersetzung zu diesem Thema wahrscheinlich auch nur so lange ertragen, wie sie seinen Vorstellungen entspricht - getreu dem Motto: „Jeder hat ein Recht auf meine Meinung!“.
    Scheinheilig und lammfromm stellt er sich vor diesen Kongress und kann selbstverständlich nur irritiert feststellen, wie undemokratisch, ja totalitär all jene sich verhalten, die diese hoch wissenschaftlich motivierte Arbeit zu kritisieren wagen. Dabei handelt es sich hierbei doch um nichts weiter als eine tendenziell homophobe, wahrscheinlich sogar von der katholischen Kirche subventionierte Veranstaltung mit dem Ziel, genau die homophoben politischen Ansprüche zu bedienen, für die sich ein Herr Geis & Konsorten wohl mehr als einmal mit ihren Schmutzkampagnen stark gemacht haben (Schlagworte wie Perversion, Schwachsinn usw. sprechen wohl für sich – aber nein, wir wollen ja niemanden diskriminieren).

    Herr Geis, wie wäre es denn mal mit einer wirklich neutralen und aufrichtigen wisschenschaftlichen Abhandlung zu diesem Thema? Und wie wäre es dann, wenn hinterher dabei herauskäme, dass Homosexualität eben alles andere als eine Krankheit ist, sondern wirklich nur eine Form der sexuellen Orientierung, sogar häufiger vorkommend, als Sie sich das wünschten? Sie wären wahrscheinlich der erste, der sich dann entrüstet von einem solchen Ergebnis distanzieren würde.
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#18 HannibalEhemaliges Profil
  • 27.04.2009, 20:02h
  • Antwort auf #16 von gerd
  • "...wenn der aus dem Bundestag endlich verschwindet."
    Besser wäre es, er würde von dieser Erde verschwinden. Schliesslich wird er sein homophobes Gedankengut auch weiterhin privat verbreiten, auch wenn er nicht mehr im Bundestag ist. Solchen Menschen wünsche ich wirklich die Syphilis an den Hals.
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#19 HannibalEhemaliges Profil
  • 27.04.2009, 20:10h
  • "Der Verlust der sexuellen Scham aber ist immer ein Zeichen von Schwachsinn, wie es Freud formuliert hat."
    Da hat der gute Mann Herrn Freud wohl etwas zu naiv interpretiert! SO platt kann man das nicht zitieren. Aber was erwartet man schon einem Schwachsinnigen schon. Im Umkehrschluss wäre Herr Geis ja sexuell völlig enthemmt!
    Herr Geis, sind Sie etwa exibitionistisch veranlagt und zeigen Ihren schrumpeligen Puller alten Damen im Englischen Garten? Ich bin empört!
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#20 antosProfil
  • 27.04.2009, 20:18hBonn
  • Antwort auf #6 von GayUser
  • "... die selbsternannten "Homoheiler" kommen ja mitnichten aus dem wissenschaftlichen Bereich Psychotherapie, sondern haben alle einen christlichen Background."

    So ist es. Und wer die Publikationen der Homoheiler über die letzten Jahre/Jahrzehnte aufmerksam verfolgt hat, weiß auch genau, dass das Gerede von Seelsorge und Hilfe eine Lüge ist, da die Protagonisten dieser Szene andere Ansichten umtreiben. Leicht überspitzt: Sie sind davon überzeugt, dass das, was sie 'schwulen Lebensstil' nennen und mit noch spitzeren Fingern in ihren Schriften und Reden vorführen, der letzte Dreck ist - eine stinkende Kloake aus Arschfickerei [Wühlen im falschen Loch, in Scheiße], Fetischen mit Selbstverstümmelung, Drogen, Krankheiten [mit Krankheitsüberträgern als Schuldigen], Pädophilie etc....hier wohnt der Teufel, die große Hure Babylon thront in Sodom und die Sodomiter beten sie an.

    Das Geis'sche Gerede, diese Herren und wenigen Damen Heiler würden ein "therapeutisch motiviertes" Gespräch führen wollen, ist eine Unverschämtheit. Nicht so sehr, weil es gelogen ist, sondern weil es uns alle für dumm verkauft, die wir lesen, zuhören und denken können. Geis sollte einfach die Dinge beim Namen nennen und sich dazu bekennen, dass er der Meinung ist, eine Welt ohne schwulen Dreck wäre eine reinere Welt [denn dabei geht es gar nicht mal untergründig in allen Reden der Heiler: um die Ideen von Schmutz und Reinheit].

    Angebracht wäre, dass sich alle therapeutischen Verbände laut und öffentlich von dieser Art Seelsorge distanzieren - und Therapeuten, die sich daran beteiligen: ausschließen.
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#21 al.hartAnonym
#22 RandyProfil
  • 27.04.2009, 20:42hFrankfurt/Main
  • Ja , was kann man von dem Rechtsaussenpolitiker schon anderes erwarten? Geis war bereits in der Vergangenheit durch Verlautbarungen aufgefallen, die das deutsche "Blut und Boden"- Bewusstsein bedienen. So wie er sich gegen eine Überfremdung Deutschlands aussprach, so polemisiert er auf seiner Internetpräsenz gegen Homosexualität. So heisst es dort: "Bei aller Nächstenliebe aber darf in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, als sei diese Lebensform etwas ganz selbstverständliches, als sei es richtig, wenn junge Menschen sich für eine solche Lebensform entscheiden. Es ist daher an der Zeit, dass diese Lebensform endlich auch in der Öffentlichkeit als das bezeichnet wird, was sie ist: die Perversion der Sexualität. Die Aufdringlichkeit, mit der sich Homosexuelle öffentlich prostituieren, ist nur noch schwer zu ertragen. Sie lassen jede Scham vermissen. Der Verlust der sexuellen Scham aber ist immer ein Zeichen von Schwachsinn....."
    Wen wundert es da, dass dieser durchgeknallte Typ ein Befürworter des Homo-Heiler Kongresses ist. In seinen Augen sind wir perverse Kranke die der "Heilung" bedürfen.
    An einer anderen Stelle seines elfseitigen Pamphlets mit dem Titel "Ehe und Familie mussen Leitbild bleiben" schreibt Geis: "Eine Minderheit dieser Schwulen gab sich dabei immer sehr aggressiv. Ihre Funktionäre und ihre Verbandsvertreter legen dabei ein Verhalten an den Tag, das sich von dem der Extremisten nicht unterscheidet."
    Diesem Herrn ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Ich glaube hier trifft sehr gut das Zitat zu(ich glaube es stammt von Rosa von Praunheim): "Nicht der Homosexuelle ist pervers sondern die Gesellschaft in der er lebt"
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#23 Thom_ass1973
  • 27.04.2009, 21:33h
  • naja was darf man schon von einem Menschen verlangen der im Anbeginn der HIV und AIDS Epidemie lauthals nach Konzentrationslagern äääääh Internierungslagern schrie . . . .
    Wieso muss ich bei Herrn Geis immer an ein berühmtes Politerzitat denken - Mit Verlaub Herr Geis Sie sind ein Arschloch!!!
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#24 bertodil
#25 The RisingAnonym
  • 27.04.2009, 23:34h
  • Die Vorgänge rund um den Marburger Kongress zeigen vor allem eines: Das völlige Scheitern der kläglichen Überreste der deutschen "Homo-Bewegung", allen voran des LSVD, denn sonst wäre es undenkbar, dass eine öffentliche Einrichtung derart dreisten Volksverhetzern und Diskriminierungstätern auch noch eine Plattform unter dem Deckmantel der "Meinungsfreiheit" bietet. Mit KEINER anderen Opfergruppe des Nazi-Terrors wäre Vergleichbares jemals denkbar, nur mit Homosexuellen darf man es sich *natürlich* weiterhin unbehelligt erlauben. Und wo bleiben - wenn sich sogar unsere fortschrittsblockierende Bundesregierung im letzten Jahr auf Anfrage der Grünen zu einer recht klaren Antwort durchgerungen hat - unmissverständliche und breitenwirksame Stellungnahmen von Spitzenpolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien?

    In anderen Ländern wie den USA bringt der Präsident immer wieder in nationalen Auftritten explizit den Kampf gegen Homophobie als zentrale Aufgabe einer demokratischen Gesellschaft zur Sprache, und in dem Land, in dem Tausende von Schwulen in Konzentrationslagern ermordet wurden, hat der LSVD es mit seiner völlig verfehlten Lebenspartnerschafts-Anbiederungsstrategie soweit gebracht, dass nicht ein einziger nationaler Spitzenpolitiker (nicht einmal von den ach so "engagierten" Grünen) sich genötigt sieht, auch nur ansatzweise das Wort gegen die immer extremere Formen annehmende Homophobie und vor allem Schwulenfeindlichkeit, nicht zuletzt unter jungen Menschen, in diesem Lande zu erheben. Was hierzulande im Jahre 2009 abläuft, ist ein Skandal, und es ist insbesondere das traurige Resultat totalen Scheitern der selbsternannten Verbandsrepräsentanten unserer Community, die es offensichtlich nicht vermögen, von der politischen Klasse die notwendigen Lehren aus der deutschen Geschichte ohne wenn und aber und ein für allemal einzufordern!
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#26 GEHIRNVIRUSAnonym
#27 KerberosAnonym
  • 28.04.2009, 04:36h
  • "Geis klagt, dass eine wissenschaftliche Diskussion darüber, ob Homosexualität eine Krankheit sei, in einem demokratischen Land möglich sein müsse."

    Lieber Herr Geis, Sie können gerne eine Diskussion darüber anstoßen ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist, und von mir aus auch darüber ob sich die Sonne um die Erde dreht oder andersrum.

    Auch wenn Sie sich ganz "wissenschaftlich" über "Kreationismus" und die Erschaffung der Welt in sieben Tagen unterhalten möchten, bitte sehr! Gerne! Niemand hält Sie auf.

    Sobald es sich jedoch um Mitmenschen und deren Wohl und Gesundheit dreht, und dies ist bei einem Kongress zum Thema Psychotherapie definitiv der Fall, von da an ist bei mir bei solchem pseudowissentschaftlichem Blödsinn Schluß mit lustig! Die Wissenschaft hat eine klare Meinung zur Homosexualität. Die Zeit der Homoheiler und der Teufelsaustreiber ist einfürallemal vorbei! Und auch wenn manche unbelehrbare Ewiggestrige sich diese Zeit zurückwünschen, sie kehrt niemehr zurück!

    Homo- und Bisexuelle haben in Mitteleuropa mehr als genug unter diesen mittelalterlichen Entgleisungen gelitten. Zu unrecht wurden Homosexuelle als krank und pervers verachtet, verspottet und beschimpft. Noch heute haben viele Menschen welche gleichgeschlechtliche Liebe empfinden mit diesen Vorurteilen zu kämpfen. Dies nicht zuletzt auch deshalb weil es Organisationen gibt die diese Vorurteile und den damit verbundenen Hass und Selbsthass immer wieder aufs neue schüren und versuchen das eigene evangelikale Weltbild dem wissenschaftlichen zu überlagern (Anderes Beispiel: Kreationismus-Diskussion).

    Deshalb habe ich auch definitiv keinerlei Verständnis für jemand der sich (auch unter Berufung auf die Redefreiheit) dafür einsetzt, daß wohlgemerkt ! in einem PSYCHOTHERAPIE-KONGRESS Vertreter von Organisationen auftreten deren Handeln in ERSTER LINIE darauf abzielt Homosexualität wieder als krank bzw. krankmachend hinzustellen und denen eben NICHT werteneutral und aufrichtig ausschliesslich das Wohlbefinden ihrer Klienten am Herzen liegt.

    Lieber Herr Geis, und auch an die anderen Unterzeichner der "Pro-Homoheiler Initiative": Das Mittelalter ist vorbei, lesen Sie Bücher, studieren Sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse und vor allem beherzigen Sie für sich selbst was Herr Gorbatschow Uns allen einmal nahe gelegt hat.
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#28 SammyAnonym
  • 28.04.2009, 07:34h
  • Als Mitglied der CSU kann ich nur sagen: "Pfui Herr Geis!!"

    Vielleicht gibt es dann doch mal jemanden, der diesem Mann den Rückzug aus der Politik nahe legt! Wie hier schon richtig geschrieben wurde, da passt das Wort Greis wohl eher als Geis...

    PS: Einige Menschen neigen hier immer dazu eine ganze Volkspartei an ein paar wenigen Politikern auszumachen - da wäre ich vorsichtig ;-)
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#29 herve64Ehemaliges Profil
  • 28.04.2009, 08:54h
  • Wen interessiert eigentlich wirklich noch konkret der ganze Scheiß, den ein Norbert Geis von sich gibt? Dafür hat sich einzig und allein die Staatsanwaltschaft zu interessieren wegen Volksverhetzung.
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#30 manon
  • 28.04.2009, 10:27h
  • Es ist schon kennzeichnend dafür, wie Herr Geis uns "erlaubt" so leben zu "dürfen", wie wir wollen. Wenn das der Fall wäre, gäbe es gleiche Rechte in Ehe und Partnerschaft, aber solange das nicht so ist, lieben wir eben laut und zur Not auch etwas lauter. Denn die Scham ist schon lange vorbei. Ich wünsche Herrn Geis viele schwule und lesbische Enkelkinder, die kann er dann mal versuche zu "heilen", aber ich vermute eher, die "heilen" ihn das ganz schnell.
    Es bleibt die Frage,: Wer ist hier eignetlich krank?
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#31 Kristian
  • 28.04.2009, 10:39h
  • Antwort auf #9 von Katrin
  • @Katrin: Du hast bewiesen, dass du Herrn Geis in Punkto Schwachsinn reden/schreiben noch übertreffen kannst. Bloß frage ich mich, ob das wirklich nötig war... Denn grundsätzliches Religionsbashing zeigt leider meistens alleine den geringen geistigen Horizont des Schreibenden auf.
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#32 Mister_Jackpot
  • 28.04.2009, 14:24h
  • Antwort auf #31 von Kristian
  • Sag mal gehts noch? Der einzige, der hier Schwachsinn geredet hat ist Herr Geis. Katrin hat es übrigens ironisch überspitzt und äusserst geistreich beschrieben, aber im Grunde ist Religion wirklich eine Art Droge und entsteht im Grunde nur aus Angst vor dem Tod! Dass es Schwule gibt, die solche Aussagen wie die von Geis auch noch relativieren (is ja nicht "so" schlimm) gibt mir zu denken. Solchen Menschen würde ich auch dringenst eine Therapie ans Herz legen, damit sie endlich ihr Schwulsein akzeptieren. Gleichzeitig gläubiger Christ und schwul in der Kirche zu sein geht meiner Ansicht nach zu 100 Prozent nicht, da man dann imer versuchen wird faule Kompromisse zu schliessen (siehe LSU). Dadurch wird man sich immer selbst verleugnen und im schlimmsten Fall sogar den anderen Schwulen/Lesben schaden, indem man die Organisation (Kirche) unterstützt, die, wenn sie könnte wie sie wollte, Schwule ins Gefängnis schicken würde, foltern würde etc....siehe übrigens Burundi..da haben die Katholiken ihr wahres Gesicht gezeigt und wo bleibt der "christliche" Protest dagegen? Scheinheiliges Gesocks...mehr fällt mir dazu nicht ein!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 GayUserAnonym
  • 28.04.2009, 14:51h
  • Stimmt Religionsbashing ist oft unnötig, da das Gesprochene/Geschriebene meist für sich steht und der Grad des Schwachsinns besonders schön zu Tage tritt, ersetzt man mal den imaginären Gott durch eine reale Person...

    Jederzeit gut nachzulesen auf Kreuz.net, einer besten Comedyseiten im Internet.

    Aber vielleicht hilft ja auch hier BETEN, das ja bekanntlich (und für viele Christen erwiesenermaßen) viele Krankheiten heilt.

    Hat jemand schon mal erfolgreich seine "Krankheit" Homosexualität weggebetet?

    ...ich mein, ich gehe ja schon öfters auf die Knie (anbetungswürdiges Gegenüber mal vorausgesetzt)...
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#34 QueenMargrethe
  • 28.04.2009, 17:28h
  • Jetzt schlägt's 13...
    sprach er von "wissenschaftlich fundiert"? Na danke, dass sich sowas Volksvertreter nennen darf..., mir fällt da eine andere Bezeichnung ein, die auch mit "Volks-" anfängt, aber mit "verhetzer" aufhört...
    Sowas sollte man vielleicht mal in den Ruhestand schicken, es wächst schon genug Scheiße von unten nach, da könnte man solche senilen Tattergreise wenigstens heimschicken!

    Ich geh dann noch ne Runde Würfel husten...
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#35 MarekAnonym
  • 28.04.2009, 17:32h
  • Was kommt als nächstes aus CDU/CSU?

    Wenn jemand fordert, rothaarige Frauen seien Hexen und müssten wie im Mittelalter verbrannt werden, fordert die Union dann auch, dass die Diskussion darüber erlaubt sein muss?

    Wissenschaftlich gesehen ist die Forderung nach Umpolung Homosexueller genauso Schwachsinn wie die Vermutung, rothaarige Frauen seien Hexen.

    Die Kirche lernet nie dazu und ihr politischer Arm, die CDU/CSU, plappert ihr alles nach.
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#36 Kristian
  • 28.04.2009, 17:49h
  • Antwort auf #32 von Mister_Jackpot
  • Ja, klar geht's noch. Auch gleichzeitig schwul zu sein und katholisch geht (und das sollte auch von anderen Schwulen so toleriert/akzeptiert werden) - ohne irgendwelchen Kompromisse bis jetzt, ich melde mich gerne, wenn ich doch irgendwann welche eingehen muss.
    Im Gegenteil stehe ich den fundamentalistischen Kräften (Kuby, Herman, Laun, Geis...) sehr ablehnend gegenüber und vertrete meine Meinung in dem Zusammenhang auch offen und deutlich. Religiosität verleiht meinem Leben Sinn und Tiefe und zumindest ich bin nicht in der Gefahr mich in der Oberflächlichkeit schwulen Nachtlebens zu verlieren (durfte mir letztens mal wieder von einem durchaus attraktiven Mann anhören, dass das Leben mit 25 wenig positives (mal abgesehen von HIV) mehr zu bieten hat).
    Außerdem ist es nun mal so, dass wenn man was zu kritisieren hat und etwas verändern will, es effektiver ist, das von innen heraus zu tun (und nein, ich will nicht, dass alle Religionsfeinde hier jetzt in die Kirche eintreten ).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#37 Tim_ChrisProfil
  • 28.04.2009, 18:03hBremen
  • "Der Verlust der sexuellen Scham aber ist immer ein Zeichen von Schwachsinn"

    Und der Verlust von Hirnzellen ist immer ein Zeichen von Idiotie, werter Herr Geis. Für ärztliche Hilfe ist es bei Ihnen allerdings schon zu spät. Das Denkzentrum ist bereits verloren. Als nächstes würde das Sprachzentrum geschädigt. Wäre für die Welt jedoch auch kein Verlust, da Sie sowieso nur noch Unsinn vor sich hinblubbern. Vielleicht ist es langsam an der Zeit, hinter ihren Namen ein "t" anzuhängen, dann können Sie ihrem Allmächtigen, auf den Sie ja schwören, persönlich die Hand schütteln und mit ihm über den totalitären Schwachsinn faseln, den Sie so gerne unter das Volk bringen würden.
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#38 gaybocholtEhemaliges Profil
#39 MarekAnonym
  • 28.04.2009, 18:08h
  • Antwort auf #36 von Kristian
  • Und Du kannst Deine Religiosität nur in der katholischen Kirche leben?

    Ich bin auch der Meinung, dass das Leben mehr bieten muss als nur jede Nacht in "der Szene" zu verbringen und mit 30 schon zum alten Eisen zu gehören. Und auch für mich sind Treue und ähnliche Werte sehr wichtig.

    Aber:
    1. kann man das alles auch ganz ohne jede Religion haben. Einige der sozialsten, engagiertesten und vernünftigesten Menschen, die ich kennengelernt habe, waren konfessionslos.

    2. Man kann ja auch religiös sein, ohne Mitglied in einer Kirche zu sein. Es gibt z.B. Leute, die gerade deshalb aus der katholischen Kirche austreten, weil sie überzeugte Christen sind und in der katholischen Kirche eine Pervertierung von Christentum sehen, wo es nur noch um Geld und Macht geht...

    Und zu Deiner Theorie des Wandels von innen:
    wieviele Mitglieder wollen das denn wirklich? Auf diesen Wandel von innen haben schon Generationen vor uns gehofft, aber wenn ein Papst selbst im 21. Jahrhundert noch gegen alle wissenschaftlichen Fakten behauptet, Kondome wären Schuld an AIDS, wie wahrscheinlich ist dann ein Wandel in den nächsten 100 Jahren?

    Ich frage Dich jetzt mal ganz direkt:
    - der Vatikan ist mit seiner Haltung zu Kondomen mitverantwortlich an weiterer Ausbreitung von AIDS und damit Millionen Kranken, Toten, verhungernden AIDS-Waisen, etc.
    - der Vatikan ist mit seiner Haltung zum Thema Homosexualität mitschuldig an Diskriminierung, Psychoterror und Gewalt gegen Schwule. Sowie daran, dass die Selbstmordrate unter homosexuellen Jugendlichen 4-5 mal so hoch ist, wie unter Heteros.

    Wenn Du wirklich Christ bist, wie kannst Du das dann noch mit Deinem Gewissen vereinbaren und diese Organisation durch Deine Mitgliedschaft moralisch und finanziell unterstützen?

    Ich bin aus der Kirche ausgetreten, gerade weil ich Christ bin! Und ich kann Dich beruhigen: mein Leben hat mehr Sinn als nur Szenebars (obwohl ich da auch ab und an mal hingehe). Ich betreue Jugendgruppen, lese Senioren vor, die selbst schlecht sehen können, etc. etc. Ich lebe in einer festen Beziehung und bin treu, ich versuche meinen Freunden ein guter Freund zu sein und meinen Kollegen ein guter Kollege. Etc.

    Also erzähle mir nicht, man müsste Katholik sein, um ein guter Mensch zu sein. Man kann auch ohne Kirchenmitgliedschaft ein guter Christ sein (vielleicht sogar ein besserer) und Engagement und Sinn im Leben haben gar nichts mit Glauben zu tun...
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#40 RandyProfil
  • 28.04.2009, 18:28hFrankfurt/Main
  • Fakt ist , alle religiösen Gruppierungen zeigen deutlich sexistische, frauenfeindliche und homophobe Grundzüge auf. Die religiösen Normen tragen erheblich zu Homophobie und Schwulenhass bei. Auch wenn der gesellschaftliche Einfluss der christlichen Kirchen zurückgeht, so tragen Menschen - wie der Katholik Geis - mit ihren Ausfällen zur Verstärkung von Vorurteilen bei. Schliesslich erfüllen wir Schwule für viele Schwulenhasser die Funktion von Sündenböcken.

    Noch leben wir zur Zeit in einem politischen System, welches die Toleranz von Minderheiten propagiert - aber die in grossen Teilen unserer Gesellschaft noch vorhandenen verachtenden Äusserungen über Homosexuelle zeigt mit welcher Verlogenheit pseudoliberale Toleranzheuchelei betrieben wird - zumal die meisten Menschen immer politische Mitläufer sind und ihre Fahnen dem jeweiligen System anpassen. Wenn es heute in der Bundesrepublik eine Volksabstimmung über die Wiedereinführung des § 175 geben würde, bin ich fest davon überzeugt, dass mehr als 50 % der Bevölkerung dafür stimmen würden.
    Viele "liberal" denkende Politiker loben ihre Erfolge für die Gleichstellung von Homosexuellen in den Himmel und suggerieren dabei ein Bild des Fortschritts , welches nicht der Realität entspricht.
    Der Staat könnte sehr wohl die Akzeptanz von Lesben und Schwulen fördern, indem er zunächst einmal durchsetzen würde, dass die Menschenrechte auch innerhalb von religiösen Gemeinschaften geachtet werden müssen.
    Eine Akzeptanz der Schwulen durch die Heteros bleibt eine Untopie - da dürfen wir uns nichts vormachen.
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#41 The RisingAnonym
  • 28.04.2009, 19:11h
  • Antwort auf #40 von Randy
  • Eine überwiegend zutreffende Analyse, ABER: Für die unter jungen Menschen stark zunehmende Schwulenfeindlichkeit, die massiven Gruppenzwänge und Unfreiheiten (!) in ihren Peer Groups etc. sind - das sollte man sich, wenn man gesellschaftlichen Fortschritt effektiv erreichen will, sehr deutlich bewusst machen - Kirche und Religion nur von geringer Bedeutung. Die kommerziellen Massenmedien und ihre aggressiv heteronormativen Botschaften sowie eine Sexual"aufklärung" und Erziehung, die Homosexualität nahezu vollständig ausgrenzen und in keiner Weise angemessen gegen Homophobie (oder überhaupt gegen Xenophobie) vorgehen, scheinen mir in diesem Zusammenhang die sehr viel wichtigeren Handlungsfelder zu sein, denen wir uns endlich aktiv zuwenden müssen. Dass gleichzeitig mit ganzer Kraft für eine strikte Trennung von Kirche und Staat gekämpft werden muss, ist eine demokratische Selbstverständlichkeit (siehe u.a. die aktuelle Debatte über Religionsunterricht in den Schulen, in deren Rahmen die vernünftigen Ost-Berliner einen Rückfall ins Mittelalter für unsere Bundeshauptstadt gerade noch verhindert haben).
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#42 remixbebAnonym
  • 28.04.2009, 19:13h
  • ist denn der Typ immer noch dabei?? Der hat doch schon ´93 dafür gesorgt, dass Madonnas "Girlie Show" nicht nach Deutschland kommt! (ich weiß, ich weiß). Manche lernen´s eben nie.. Antworten » | Direktlink »
#43 KonstantinEhemaliges Profil
  • 28.04.2009, 19:18h
  • Antwort auf #36 von Kristian
  • "Religiosität verleiht meinem Leben Sinn und Tiefe"
    Sehr traurig, wenn du sonst nichts hast, das deinem Leben Sinn verleiht. Aber das bestätigt wieder einmal meine Theorie, dass alle religiösen Menschen im Grunde ihrer Seele arme Pfannen sind, die sonst nichts haben.
    UND: Religion in Kontrast zu Szenekneipen zu setzen ist vällig naiv! Es gibt immerhin auch zwischenstadien. Und wenn man in die Szene geht, heisst es noch lange nicht, dass man darin auch untergeht oder jede Nacht im Sling hängt.
    Erschreckend, dass sogar Schwule (wie du) so stigmatisierend denken. Aber das ist halt das Problem der Christen. Zu dumm zum selber denken.
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#44 RandyProfil
  • 28.04.2009, 20:42hFrankfurt/Main
  • Antwort auf #41 von The Rising
  • Stimme Dir zu! - Die Forderung nach Toleranz und Integration Homosexueller ist einfach unehrlich, wenn man sich die Frage stellt, warum ein Lebenspartnerschaftsgesetz existiert, dessen Vorschriften ausschliesslich auf das Eherecht verweisen, während das Thema Homo-oder Bisexualität in den Lehrplänen der Schulen nicht zu finden sind? Es geht ja keineswegs darum jemanden zu bekehren was angesichts einer stark biologischen Komponente wenig erfolgreich wäre, sondern schlicht und einfach um Aufklärung und die Förderung vernunftorientierten Denkens und nicht um hohlen nachplappern liberaler Phrasen.
    Es dürfte ja bekannt sein, dass es für schwule Jugendliche sehr schwer sein kann, zu ihrem Schwulsein zu stehen - und wenn, dann machen die Mitschüler ihnen oft das Leben zur Hölle.
    Fast jeder Mensch wächst in einer Umgebung auf, in der heterosexuelles Verhalten die Norm ist. Das ist das "normale" übliche und in jenem Sinne das gewünschte und gesellschaftlich gebilligte ,"gute" Verhalten. Schwules Verhalten dagegen gilt vielen Heteros immer noch als krankhaft oder pervers und "schlecht" oder "böse", weil es eben nicht dem Verhalten gesellschaftlicher Normen entspricht .
    In der Tat ist das Feld des handelns "denen wir uns endlich aktiv zuwenden müssen" schwer zu bearbeiten.
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#45 Tim_ChrisProfil
  • 28.04.2009, 21:11hBremen
  • Antwort auf #41 von The Rising
  • "in ihren Peer Groups etc. sind [...] Kirche und Religion nur von geringer Bedeutung. Die kommerziellen Massenmedien und ihre aggressiv heteronormativen Botschaften [...] scheinen mir in diesem Zusammenhang die sehr viel wichtigeren Handlungsfelder zu sein, denen wir uns endlich aktiv zuwenden müssen."

    Nach welcher Indoktrination richten die sich wohl? Wer hat denen diese Moral, diese Heteronorm und Homophobie wohl anerzogen? Du wirst das eine NIEMALS ohne das andere erreichen und so lange die Religion noch immer einen so großen Einfluss auf die Gesellschaft nehmen darf, ohne das irgendwer denen mal effektiv das Maul verbietet und sie von jedweder politischen und rechtlichen Involvierung abhält, und so lange solche Sekten noch immer staatlich unterstützt, gefördert und mit Ausnahmegenehmigungen und besonderem Schutz versehen werden, so lange wird sich auch in den Köpfen der Massenmedienmachern und -Konsumenten nichts ändern.
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#46 nino89
  • 28.04.2009, 21:47h
  • Also solche Leute sollten sich eher einer Therapie unterziehen. Homophobie ist schließlich eine anerkannte Störung des Primärgehirnes ;)

    Nein, also echt, solche Leute...er scheint anscheinend nicht zu wissen, dass es Zeiten gab, in denen Lesbischwule als krank galten und nicht ihre Freiheiten ausleben konnten. Wenn er diese Zeiten wieder möchte,in denen Elektroschocks und Hormonpillen gegen Homosexualität helfen sollten, soll er es doch gleich sagen. Durch solche A%$(§?"*# wird die Akzeptanz, die bisher erkämpft worden ist, wieder zu nichte gemacht wird.

    So einen hätte ich nicht mal der CDU zugetraut, aber anscheinend gibt es genug solcher homophoben und unaufgeklärten CDU'ler. Ich möchte die genaue Anzahl gar nicht wissen.
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#47 Mister_Jackpot
  • 28.04.2009, 22:02h
  • Antwort auf #36 von Kristian
  • Dein Zitat: "Auch gleichzeitig schwul zu sein und katholisch geht"

    Und genau das geht eben nicht, rein aus logischen Gründen. Eine Religion, die mich als Person ablehnt, dieser kann ich nicht angehören. Alles andere wäre Selbstverleugnung.

    Und nur weil man nicht gläubig ist verliert man sich auch nicht unbedingt im bösen bösen "schwulen Nachtleben", wie du es ausdrückst. Das ist ganz einfach Unsinn. Ich bin auch kein Freund der Szene, aber das ändert nichts an meiner kritischen Haltung gegenüber der christlichen Kirche und hat hiermit gar nichts zu tun. Ich verstehe auch nicht wie konservative immer diesen unsinnigen Zusammenhang herstellen können. Das ist reines Schwarz-Weiss Denken und daher auch sehr realitätsfremd, weil es die Schattierungen des Lebens ausser Acht lässt, zu der übrigens auch maßgeblich Sexualität gehört. Das leugnet die Kirche aber verhement, obwohl es zur menschlichen Natur gehört Sex zu haben und zwar egal mit welchem Geschlecht. Ich kann das Gelaber von konservativen über den angeblich so promisken schwulen Mann, der jeden zweiten Tag in den Darkroom rennt, nämlich bald nicht mehr hören!
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#48 QueenMargrethe
#49 The RisingAnonym
  • 29.04.2009, 11:42h
  • Antwort auf #45 von Tim_Chris
  • Lieber @Tim-Chris, wenn du der Meinung bist, dass MTV, Viva, RTL und Co. ihre aggressiv heteronormativen und heterosexistischen Programme im Namen von Kirche und Religion und produzieren, dass der homophobe und vor allem schwulenfeindliche Müll, den heute schon Frühpubertierende in ihren Köpfen haben und den sie lautstark kommunizieren, in erster Linie durch Kirche und Religion dort hineinkommt, dann verkennst du nach meiner Überzeugung die Wirkungszusammenhänge in unserer Gesellschaft. Selbstverständlich muss homofeindliche Propaganda von Kirchen und anderen religiösen Sekten bekämpft und gesetzlich als Hassrede geächtet werden, aber für die in den letzten Jahren wieder deutlich erstarkende Heteronormativität und insbesondere Schwulenfeindlichkeit gerade unter jungen Menschen spielen Kirche und Co. eine untergeordnete Rolle. Da sollten wir uns nicht schon wieder mit oberflächlichen Erklärungen und "Rezepten" verzetteln - wenn auch das Feindbild Papst und Kirche so schön einfach ist (ebenso wie es der angebliche Allheilsbringer "Lebenspartnerschaft"/Homo-Ehe war und in vielen Köpfen der Community immer noch ist, der aber die Negativentwicklung vor allem dort, wo sich die Gesellschaft von morgen entscheidet, in keiner Weise verhindert hat und auch weiterhin nicht verhindern wird).
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#50 Tim_ChrisProfil
  • 29.04.2009, 12:43hBremen
  • Antwort auf #49 von The Rising
  • "Lieber @Tim-Chris, wenn du der Meinung bist, dass MTV, Viva, RTL und Co. ihre aggressiv heteronormativen und heterosexistischen Programme im Namen von Kirche und Religion und produzieren [...] dann verkennst du nach meiner Überzeugung die Wirkungszusammenhänge in unserer Gesellschaft."

    Sicher nicht im Namen der Kirche, aber da frage ich dich mal ganz banal: wer hat die xenophobe und homophobe Moral, die Heterogesellschaftsnorm denn erfunden, die den Babys bereits mit der Muttermilch eingepflanzt wird? Dazu braucht es keine Sender wie MTV, Viva und Co.

    Sicher wird die Moral durch solche Sender aufrecht erhalten und verstärkt, das bestreite ich gar nicht, aber die haben diese Moral nicht erfunden, sie spiegeln nur das wieder, was die Gesellschaft sehen will, und deren moralische Wurzeln basieren nun mal auf der hiesigen Kultur die nun mal einzig durch die Kirche geprägt wurde. Denn Xenophobie und Homophobie sind eine Erfindung der Religionen.

    Und so lange die Kirche nicht endlich entstaatlicht wird, ihren Einfluss auf politisches Geschehen und ihre staatliche Förderung, Zuspruch und Ausnahmeregelungen entzogen bekommt und in ihre Schranken verwiesen wird, man vor Gericht und bei Amtseinführung noch immer auf das meistverkaufte Märchenbuch der Welt schwört oder solche Torfköppe wie Geis mit ihrem Religionsfanatismus in der Politik mitmischen dürfen, so lange wird sich in den Köpfen der Gesellschaft auch nichts ändern und so lange werden Sender wie MTV, Viva und Co. auch weiterhin homophoben Müll senden, den die Gesellschaft mit Lachen und Beifall sieht.
    Und selbst wenn die Kirche vom Staat getrennt und als reine Privatvereinigung angesehen wird, wird es ein Prozess sein, der Jaaaahre dauert, ehe sich das Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft entsprechend geändert haben wird. Wenn du Glück hast, wirst du es vielleicht sogar noch mitbekommen. Ich allerdings sicher nicht mehr.
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#51 Theisentheis
  • 29.04.2009, 13:46h
  • Antwort auf #50 von Tim_Chris
  • "...und deren moralische Wurzeln basieren nun mal auf der hiesigen Kultur die nun mal !einzig! durch die Kirche geprägt wurde. Denn Xenophobie und Homophobie sind !eine Erfindung! der Religionen."

    hahaha...selten so schallend gelacht.

    Monokausal, platt und polemisch. Bei aller berechtigter Kritik gegen Kirche und Religion, aber so billig gehts nun wirklich nicht....

    Behaupten lässt sich sowas ja mal schnell, widerlegen leider daher schwer, weil man ja dann differenzieren müsste (und nein: nicht deshalb schwer, weil mir dazu die Argumente fehlen würden, blabla....dieses Foren-Geeiere mit den billigen Rhetoriktricks geht mir auf den Keks). Da hier aber nur platte Meinungen zählen, spar ich mir das.

    Hier überschätzen einige den Einfluss von Kirche und Religion auf unsere Gesellschaft MAßLOS und übertreffen diese im missionarischen Eifer sogar noch. Weiterhin viel Spaß dabei.
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#52 RandyProfil
  • 29.04.2009, 14:56hFrankfurt/Main
  • Antwort auf #50 von Tim_Chris
  • ..."wer hat die xenophobe und homophobe Moral, die Heterogesellschaftsnorm denn erfunden, die den Babys bereits mit der Muttermilch eingepflanzt wird?..."
    So ist es - es sind doch die religiösen Gemeinschaften denen wir unsere "Weltbilder" zu verdanken haben und die uns gerne vorschreiben möchten wieweit wir denken dürfen und in welchen Grenzen wir "richtig" zu leben haben? Insgesamt kann man sagen, dass der katholische Glaube in bezug auf Sexualität unter allen Weltreligionen am restriktivsten ist. Der gesellschaftliche Einfluss der christlichen Kirchen mit ihrer verlogenen Moral zeigt sehr wohl noch Wirkung - auch bei solchen Menschen die mit Religion nur wenig am Hut haben. Der von den christlichen Kirchen seit jahrtausende gepredigte Gedanke, dass Sexualität "eigentlich" nur der Fortpflanzung zu dienen habe ,obwohl jeder weiss, dass auch Mann und Frau die Lust geniessen wollen , die ihnen die christliche Religion als Sünde einredet.
    Als überzeugter Atheist stelle ich immer wieder fest, dass alle Religionen viele lebensverneinende Elemente enthalten und ihr vertrösten auf ein illusionäres Jenseits, führen dazu, dass Menschen ihr Leben in den Dienst einer Illussion stellen und sich viele Freuden des Lebens - ein lebensbejahendes Verhältnis zur Sexualität inklusive - versagen.
    Auch ist das Christentum keineswegs als Vorkämpferin der Menschenrechte zu betrachten- das ist und bleibt Geschichtsklitterung. Die Achtung vor der Menschenwürde gehören zum Erbe der Antike, des Humanismus und der Aufklärung. Die Menschen brauchten nicht auf das Christentum zu warten; es kam relativ spät auf die Welt - und hat über zwei Jahrtausende hinweg schändlich versagt.
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#53 alexAnonym
  • 30.04.2009, 02:42h
  • man muss sich wundern, auf welchem misthaufen einige ihr weltbild gefunden haben ?
    wenn man sich auch nur einigermassen mit geschichte befasst hat, weiss man, dass es hochkulturen jahrtausende vor diesem christentum und den neuen religionen (z.b.islam) gab, die alle nicht "gottlos" waren !

    wer behauptet, dass kirche und religion die heutige gesellschaft nicht "über die massen" beeinflussen, der muss nun wirklich sein brett vor der birne anstrahlen !
    aber es gibt eine tolle "moderne" möglichkeit sich mit dem einfluss von kirche auf politik zu befassen, zeitunglesen, medien verfolgen.....ect.
    erstaunlich, dass sogar fanatiker, egal welcher ausrichtung mit computern umgehen können und trotzdem "nichts" begriffen haben ?
    letztlich geht es doch nur darum, diesen "zwangsheteroexistenzen" ihre grundlage zu entziehen, denn diese deppen haben angst vor ihrer eigenen unfertigkeit, die mit anderen lebensformen über den haufen geworfen würde !
    wer stellt sich und seine "persönliche existenz " schon gern in frage ?
    eben dass braucht mut ! und der geht nach den "verbesserungsschrittchen" in sachen homogleichberechtigung, sogar den meisten schwuchteln ab ! (bildungsmangel)
    unsere sogenannte kultur hat im bereich der kunst, unglaublich phantastische dinge auf den weg gebracht, alles andere kann oder sollte man vergessen !
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#54 Lupo__Profil
#55 Lupo__Profil
  • 22.05.2009, 16:36hBielefeld
  • Die Initiative "für Freiheit und Selbstbestimmung" argumentiert ja mit der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen, seine eigene sexuelle Identität zu wählen. Gibt es da auch Therapieansätze von einer heterosexuellen Orientierung hin zu einer bi- oder homosexuellen Orientierung? - Falls man keine heterosexuelle Orientierung wünscht?
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