Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=10327
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Homo-Heiler-Kongress: Geis wirft Beck "totalitäre Anwandlungen"


#21 al.hartAnonym
#22 RandyProfil
  • 27.04.2009, 20:42hFrankfurt/Main
  • Ja , was kann man von dem Rechtsaussenpolitiker schon anderes erwarten? Geis war bereits in der Vergangenheit durch Verlautbarungen aufgefallen, die das deutsche "Blut und Boden"- Bewusstsein bedienen. So wie er sich gegen eine Überfremdung Deutschlands aussprach, so polemisiert er auf seiner Internetpräsenz gegen Homosexualität. So heisst es dort: "Bei aller Nächstenliebe aber darf in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, als sei diese Lebensform etwas ganz selbstverständliches, als sei es richtig, wenn junge Menschen sich für eine solche Lebensform entscheiden. Es ist daher an der Zeit, dass diese Lebensform endlich auch in der Öffentlichkeit als das bezeichnet wird, was sie ist: die Perversion der Sexualität. Die Aufdringlichkeit, mit der sich Homosexuelle öffentlich prostituieren, ist nur noch schwer zu ertragen. Sie lassen jede Scham vermissen. Der Verlust der sexuellen Scham aber ist immer ein Zeichen von Schwachsinn....."
    Wen wundert es da, dass dieser durchgeknallte Typ ein Befürworter des Homo-Heiler Kongresses ist. In seinen Augen sind wir perverse Kranke die der "Heilung" bedürfen.
    An einer anderen Stelle seines elfseitigen Pamphlets mit dem Titel "Ehe und Familie mussen Leitbild bleiben" schreibt Geis: "Eine Minderheit dieser Schwulen gab sich dabei immer sehr aggressiv. Ihre Funktionäre und ihre Verbandsvertreter legen dabei ein Verhalten an den Tag, das sich von dem der Extremisten nicht unterscheidet."
    Diesem Herrn ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Ich glaube hier trifft sehr gut das Zitat zu(ich glaube es stammt von Rosa von Praunheim): "Nicht der Homosexuelle ist pervers sondern die Gesellschaft in der er lebt"
  • Antworten » | Direktlink »
#23 Thom_ass1973
  • 27.04.2009, 21:33h
  • naja was darf man schon von einem Menschen verlangen der im Anbeginn der HIV und AIDS Epidemie lauthals nach Konzentrationslagern äääääh Internierungslagern schrie . . . .
    Wieso muss ich bei Herrn Geis immer an ein berühmtes Politerzitat denken - Mit Verlaub Herr Geis Sie sind ein Arschloch!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#24 bertodil
#25 The RisingAnonym
  • 27.04.2009, 23:34h
  • Die Vorgänge rund um den Marburger Kongress zeigen vor allem eines: Das völlige Scheitern der kläglichen Überreste der deutschen "Homo-Bewegung", allen voran des LSVD, denn sonst wäre es undenkbar, dass eine öffentliche Einrichtung derart dreisten Volksverhetzern und Diskriminierungstätern auch noch eine Plattform unter dem Deckmantel der "Meinungsfreiheit" bietet. Mit KEINER anderen Opfergruppe des Nazi-Terrors wäre Vergleichbares jemals denkbar, nur mit Homosexuellen darf man es sich *natürlich* weiterhin unbehelligt erlauben. Und wo bleiben - wenn sich sogar unsere fortschrittsblockierende Bundesregierung im letzten Jahr auf Anfrage der Grünen zu einer recht klaren Antwort durchgerungen hat - unmissverständliche und breitenwirksame Stellungnahmen von Spitzenpolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien?

    In anderen Ländern wie den USA bringt der Präsident immer wieder in nationalen Auftritten explizit den Kampf gegen Homophobie als zentrale Aufgabe einer demokratischen Gesellschaft zur Sprache, und in dem Land, in dem Tausende von Schwulen in Konzentrationslagern ermordet wurden, hat der LSVD es mit seiner völlig verfehlten Lebenspartnerschafts-Anbiederungsstrategie soweit gebracht, dass nicht ein einziger nationaler Spitzenpolitiker (nicht einmal von den ach so "engagierten" Grünen) sich genötigt sieht, auch nur ansatzweise das Wort gegen die immer extremere Formen annehmende Homophobie und vor allem Schwulenfeindlichkeit, nicht zuletzt unter jungen Menschen, in diesem Lande zu erheben. Was hierzulande im Jahre 2009 abläuft, ist ein Skandal, und es ist insbesondere das traurige Resultat totalen Scheitern der selbsternannten Verbandsrepräsentanten unserer Community, die es offensichtlich nicht vermögen, von der politischen Klasse die notwendigen Lehren aus der deutschen Geschichte ohne wenn und aber und ein für allemal einzufordern!
  • Antworten » | Direktlink »
#26 GEHIRNVIRUSAnonym
#27 KerberosAnonym
  • 28.04.2009, 04:36h
  • "Geis klagt, dass eine wissenschaftliche Diskussion darüber, ob Homosexualität eine Krankheit sei, in einem demokratischen Land möglich sein müsse."

    Lieber Herr Geis, Sie können gerne eine Diskussion darüber anstoßen ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist, und von mir aus auch darüber ob sich die Sonne um die Erde dreht oder andersrum.

    Auch wenn Sie sich ganz "wissenschaftlich" über "Kreationismus" und die Erschaffung der Welt in sieben Tagen unterhalten möchten, bitte sehr! Gerne! Niemand hält Sie auf.

    Sobald es sich jedoch um Mitmenschen und deren Wohl und Gesundheit dreht, und dies ist bei einem Kongress zum Thema Psychotherapie definitiv der Fall, von da an ist bei mir bei solchem pseudowissentschaftlichem Blödsinn Schluß mit lustig! Die Wissenschaft hat eine klare Meinung zur Homosexualität. Die Zeit der Homoheiler und der Teufelsaustreiber ist einfürallemal vorbei! Und auch wenn manche unbelehrbare Ewiggestrige sich diese Zeit zurückwünschen, sie kehrt niemehr zurück!

    Homo- und Bisexuelle haben in Mitteleuropa mehr als genug unter diesen mittelalterlichen Entgleisungen gelitten. Zu unrecht wurden Homosexuelle als krank und pervers verachtet, verspottet und beschimpft. Noch heute haben viele Menschen welche gleichgeschlechtliche Liebe empfinden mit diesen Vorurteilen zu kämpfen. Dies nicht zuletzt auch deshalb weil es Organisationen gibt die diese Vorurteile und den damit verbundenen Hass und Selbsthass immer wieder aufs neue schüren und versuchen das eigene evangelikale Weltbild dem wissenschaftlichen zu überlagern (Anderes Beispiel: Kreationismus-Diskussion).

    Deshalb habe ich auch definitiv keinerlei Verständnis für jemand der sich (auch unter Berufung auf die Redefreiheit) dafür einsetzt, daß wohlgemerkt ! in einem PSYCHOTHERAPIE-KONGRESS Vertreter von Organisationen auftreten deren Handeln in ERSTER LINIE darauf abzielt Homosexualität wieder als krank bzw. krankmachend hinzustellen und denen eben NICHT werteneutral und aufrichtig ausschliesslich das Wohlbefinden ihrer Klienten am Herzen liegt.

    Lieber Herr Geis, und auch an die anderen Unterzeichner der "Pro-Homoheiler Initiative": Das Mittelalter ist vorbei, lesen Sie Bücher, studieren Sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse und vor allem beherzigen Sie für sich selbst was Herr Gorbatschow Uns allen einmal nahe gelegt hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 SammyAnonym
  • 28.04.2009, 07:34h
  • Als Mitglied der CSU kann ich nur sagen: "Pfui Herr Geis!!"

    Vielleicht gibt es dann doch mal jemanden, der diesem Mann den Rückzug aus der Politik nahe legt! Wie hier schon richtig geschrieben wurde, da passt das Wort Greis wohl eher als Geis...

    PS: Einige Menschen neigen hier immer dazu eine ganze Volkspartei an ein paar wenigen Politikern auszumachen - da wäre ich vorsichtig ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#29 herve64Ehemaliges Profil
  • 28.04.2009, 08:54h
  • Wen interessiert eigentlich wirklich noch konkret der ganze Scheiß, den ein Norbert Geis von sich gibt? Dafür hat sich einzig und allein die Staatsanwaltschaft zu interessieren wegen Volksverhetzung.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 manon
  • 28.04.2009, 10:27h
  • Es ist schon kennzeichnend dafür, wie Herr Geis uns "erlaubt" so leben zu "dürfen", wie wir wollen. Wenn das der Fall wäre, gäbe es gleiche Rechte in Ehe und Partnerschaft, aber solange das nicht so ist, lieben wir eben laut und zur Not auch etwas lauter. Denn die Scham ist schon lange vorbei. Ich wünsche Herrn Geis viele schwule und lesbische Enkelkinder, die kann er dann mal versuche zu "heilen", aber ich vermute eher, die "heilen" ihn das ganz schnell.
    Es bleibt die Frage,: Wer ist hier eignetlich krank?
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel