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Kommentare zu:
Homo-Heiler-Kongress: Geis wirft Beck "totalitäre Anwandlungen"


#31 Kristian
  • 28.04.2009, 10:39h
  • Antwort auf #9 von Katrin
  • @Katrin: Du hast bewiesen, dass du Herrn Geis in Punkto Schwachsinn reden/schreiben noch übertreffen kannst. Bloß frage ich mich, ob das wirklich nötig war... Denn grundsätzliches Religionsbashing zeigt leider meistens alleine den geringen geistigen Horizont des Schreibenden auf.
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#32 Mister_Jackpot
  • 28.04.2009, 14:24h
  • Antwort auf #31 von Kristian
  • Sag mal gehts noch? Der einzige, der hier Schwachsinn geredet hat ist Herr Geis. Katrin hat es übrigens ironisch überspitzt und äusserst geistreich beschrieben, aber im Grunde ist Religion wirklich eine Art Droge und entsteht im Grunde nur aus Angst vor dem Tod! Dass es Schwule gibt, die solche Aussagen wie die von Geis auch noch relativieren (is ja nicht "so" schlimm) gibt mir zu denken. Solchen Menschen würde ich auch dringenst eine Therapie ans Herz legen, damit sie endlich ihr Schwulsein akzeptieren. Gleichzeitig gläubiger Christ und schwul in der Kirche zu sein geht meiner Ansicht nach zu 100 Prozent nicht, da man dann imer versuchen wird faule Kompromisse zu schliessen (siehe LSU). Dadurch wird man sich immer selbst verleugnen und im schlimmsten Fall sogar den anderen Schwulen/Lesben schaden, indem man die Organisation (Kirche) unterstützt, die, wenn sie könnte wie sie wollte, Schwule ins Gefängnis schicken würde, foltern würde etc....siehe übrigens Burundi..da haben die Katholiken ihr wahres Gesicht gezeigt und wo bleibt der "christliche" Protest dagegen? Scheinheiliges Gesocks...mehr fällt mir dazu nicht ein!
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#33 GayUserAnonym
  • 28.04.2009, 14:51h
  • Stimmt Religionsbashing ist oft unnötig, da das Gesprochene/Geschriebene meist für sich steht und der Grad des Schwachsinns besonders schön zu Tage tritt, ersetzt man mal den imaginären Gott durch eine reale Person...

    Jederzeit gut nachzulesen auf Kreuz.net, einer besten Comedyseiten im Internet.

    Aber vielleicht hilft ja auch hier BETEN, das ja bekanntlich (und für viele Christen erwiesenermaßen) viele Krankheiten heilt.

    Hat jemand schon mal erfolgreich seine "Krankheit" Homosexualität weggebetet?

    ...ich mein, ich gehe ja schon öfters auf die Knie (anbetungswürdiges Gegenüber mal vorausgesetzt)...
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#34 QueenMargrethe
  • 28.04.2009, 17:28h
  • Jetzt schlägt's 13...
    sprach er von "wissenschaftlich fundiert"? Na danke, dass sich sowas Volksvertreter nennen darf..., mir fällt da eine andere Bezeichnung ein, die auch mit "Volks-" anfängt, aber mit "verhetzer" aufhört...
    Sowas sollte man vielleicht mal in den Ruhestand schicken, es wächst schon genug Scheiße von unten nach, da könnte man solche senilen Tattergreise wenigstens heimschicken!

    Ich geh dann noch ne Runde Würfel husten...
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#35 MarekAnonym
  • 28.04.2009, 17:32h
  • Was kommt als nächstes aus CDU/CSU?

    Wenn jemand fordert, rothaarige Frauen seien Hexen und müssten wie im Mittelalter verbrannt werden, fordert die Union dann auch, dass die Diskussion darüber erlaubt sein muss?

    Wissenschaftlich gesehen ist die Forderung nach Umpolung Homosexueller genauso Schwachsinn wie die Vermutung, rothaarige Frauen seien Hexen.

    Die Kirche lernet nie dazu und ihr politischer Arm, die CDU/CSU, plappert ihr alles nach.
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#36 Kristian
  • 28.04.2009, 17:49h
  • Antwort auf #32 von Mister_Jackpot
  • Ja, klar geht's noch. Auch gleichzeitig schwul zu sein und katholisch geht (und das sollte auch von anderen Schwulen so toleriert/akzeptiert werden) - ohne irgendwelchen Kompromisse bis jetzt, ich melde mich gerne, wenn ich doch irgendwann welche eingehen muss.
    Im Gegenteil stehe ich den fundamentalistischen Kräften (Kuby, Herman, Laun, Geis...) sehr ablehnend gegenüber und vertrete meine Meinung in dem Zusammenhang auch offen und deutlich. Religiosität verleiht meinem Leben Sinn und Tiefe und zumindest ich bin nicht in der Gefahr mich in der Oberflächlichkeit schwulen Nachtlebens zu verlieren (durfte mir letztens mal wieder von einem durchaus attraktiven Mann anhören, dass das Leben mit 25 wenig positives (mal abgesehen von HIV) mehr zu bieten hat).
    Außerdem ist es nun mal so, dass wenn man was zu kritisieren hat und etwas verändern will, es effektiver ist, das von innen heraus zu tun (und nein, ich will nicht, dass alle Religionsfeinde hier jetzt in die Kirche eintreten ).
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#37 Tim_ChrisProfil
  • 28.04.2009, 18:03hBremen
  • "Der Verlust der sexuellen Scham aber ist immer ein Zeichen von Schwachsinn"

    Und der Verlust von Hirnzellen ist immer ein Zeichen von Idiotie, werter Herr Geis. Für ärztliche Hilfe ist es bei Ihnen allerdings schon zu spät. Das Denkzentrum ist bereits verloren. Als nächstes würde das Sprachzentrum geschädigt. Wäre für die Welt jedoch auch kein Verlust, da Sie sowieso nur noch Unsinn vor sich hinblubbern. Vielleicht ist es langsam an der Zeit, hinter ihren Namen ein "t" anzuhängen, dann können Sie ihrem Allmächtigen, auf den Sie ja schwören, persönlich die Hand schütteln und mit ihm über den totalitären Schwachsinn faseln, den Sie so gerne unter das Volk bringen würden.
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#38 gaybocholtEhemaliges Profil
#39 MarekAnonym
  • 28.04.2009, 18:08h
  • Antwort auf #36 von Kristian
  • Und Du kannst Deine Religiosität nur in der katholischen Kirche leben?

    Ich bin auch der Meinung, dass das Leben mehr bieten muss als nur jede Nacht in "der Szene" zu verbringen und mit 30 schon zum alten Eisen zu gehören. Und auch für mich sind Treue und ähnliche Werte sehr wichtig.

    Aber:
    1. kann man das alles auch ganz ohne jede Religion haben. Einige der sozialsten, engagiertesten und vernünftigesten Menschen, die ich kennengelernt habe, waren konfessionslos.

    2. Man kann ja auch religiös sein, ohne Mitglied in einer Kirche zu sein. Es gibt z.B. Leute, die gerade deshalb aus der katholischen Kirche austreten, weil sie überzeugte Christen sind und in der katholischen Kirche eine Pervertierung von Christentum sehen, wo es nur noch um Geld und Macht geht...

    Und zu Deiner Theorie des Wandels von innen:
    wieviele Mitglieder wollen das denn wirklich? Auf diesen Wandel von innen haben schon Generationen vor uns gehofft, aber wenn ein Papst selbst im 21. Jahrhundert noch gegen alle wissenschaftlichen Fakten behauptet, Kondome wären Schuld an AIDS, wie wahrscheinlich ist dann ein Wandel in den nächsten 100 Jahren?

    Ich frage Dich jetzt mal ganz direkt:
    - der Vatikan ist mit seiner Haltung zu Kondomen mitverantwortlich an weiterer Ausbreitung von AIDS und damit Millionen Kranken, Toten, verhungernden AIDS-Waisen, etc.
    - der Vatikan ist mit seiner Haltung zum Thema Homosexualität mitschuldig an Diskriminierung, Psychoterror und Gewalt gegen Schwule. Sowie daran, dass die Selbstmordrate unter homosexuellen Jugendlichen 4-5 mal so hoch ist, wie unter Heteros.

    Wenn Du wirklich Christ bist, wie kannst Du das dann noch mit Deinem Gewissen vereinbaren und diese Organisation durch Deine Mitgliedschaft moralisch und finanziell unterstützen?

    Ich bin aus der Kirche ausgetreten, gerade weil ich Christ bin! Und ich kann Dich beruhigen: mein Leben hat mehr Sinn als nur Szenebars (obwohl ich da auch ab und an mal hingehe). Ich betreue Jugendgruppen, lese Senioren vor, die selbst schlecht sehen können, etc. etc. Ich lebe in einer festen Beziehung und bin treu, ich versuche meinen Freunden ein guter Freund zu sein und meinen Kollegen ein guter Kollege. Etc.

    Also erzähle mir nicht, man müsste Katholik sein, um ein guter Mensch zu sein. Man kann auch ohne Kirchenmitgliedschaft ein guter Christ sein (vielleicht sogar ein besserer) und Engagement und Sinn im Leben haben gar nichts mit Glauben zu tun...
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#40 RandyProfil
  • 28.04.2009, 18:28hFrankfurt/Main
  • Fakt ist , alle religiösen Gruppierungen zeigen deutlich sexistische, frauenfeindliche und homophobe Grundzüge auf. Die religiösen Normen tragen erheblich zu Homophobie und Schwulenhass bei. Auch wenn der gesellschaftliche Einfluss der christlichen Kirchen zurückgeht, so tragen Menschen - wie der Katholik Geis - mit ihren Ausfällen zur Verstärkung von Vorurteilen bei. Schliesslich erfüllen wir Schwule für viele Schwulenhasser die Funktion von Sündenböcken.

    Noch leben wir zur Zeit in einem politischen System, welches die Toleranz von Minderheiten propagiert - aber die in grossen Teilen unserer Gesellschaft noch vorhandenen verachtenden Äusserungen über Homosexuelle zeigt mit welcher Verlogenheit pseudoliberale Toleranzheuchelei betrieben wird - zumal die meisten Menschen immer politische Mitläufer sind und ihre Fahnen dem jeweiligen System anpassen. Wenn es heute in der Bundesrepublik eine Volksabstimmung über die Wiedereinführung des § 175 geben würde, bin ich fest davon überzeugt, dass mehr als 50 % der Bevölkerung dafür stimmen würden.
    Viele "liberal" denkende Politiker loben ihre Erfolge für die Gleichstellung von Homosexuellen in den Himmel und suggerieren dabei ein Bild des Fortschritts , welches nicht der Realität entspricht.
    Der Staat könnte sehr wohl die Akzeptanz von Lesben und Schwulen fördern, indem er zunächst einmal durchsetzen würde, dass die Menschenrechte auch innerhalb von religiösen Gemeinschaften geachtet werden müssen.
    Eine Akzeptanz der Schwulen durch die Heteros bleibt eine Untopie - da dürfen wir uns nichts vormachen.
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