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  • 28. April 2009 15 2 Min.

Im Zürcher Kantonsparlament hat die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) scharfe Kritik am Europride geübt. Dieser sei ein Propagandafeldzug "zur Beeinflussung unserer Jugend und Gesellschaft", erklärte EDU-Sprecher Michael Welz.

Homosexualität sei mit "vielen gesundheitlichen Risiken" behaftet, deshalb sei es ein Skandal, dass Zürich Tourismus, die Schweizerische Bundesbahn und die Stadt Zürich den Veranstaltern "staatliche Sponsorengelder" zukommen lasse. Die Stadt wende sich damit "vom Segen Gottes" ab. Schwule und Lesben wünschte der Landwirt "Befreiung aus der Homosexualität" durch Gott.

Zu Eklat kam es am Montag im Parlament: Als EDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Dollenmeier Homosexualität in einer erregten Tirade als "nicht gottgewollt" und "gesundheitsgefährdend" darstellte, entzog ihm die Parlamentspräsidentin das Wort.

Zuvor hatte bereits der schwule Abgeordnete Hans Peter Portmann von der liberalen FDP die EDU-Tiraden "empörend, diskriminierend und verfassungswidrig" kritisiert. Man müsse "den Anfängen wehren", so Portmann, der dafür einen anhaltenden Applaus erhielt.

Die Europride-Veranstalter verurteilten die EDU-Angriffe scharf: "Das ist unterste Schublade und tiefstes Mittelalter", erklärte Europride-Sprecher Michael Rüegg. Er widersprach auch der Darstellung, dass der Euro-CSD üppige Sponsorengelder erhalten. Es gebe lediglich eine Unterstützung, wie sie jedem Großevent in Zürich zustünde.

Die EDU ist eine Kleinpartei, die im Landesparlament, der Bundesversammlung sowie in 20 Kantonalparlamenten vertreten ist. Sie versteht sich als bibeltreu und wertkonservativ. Sie profiliert sich hauptsächlich als antieuropäische Partei, die besonders gegen Abtreibung und Homo-Rechte vorgeht. International ist die Partei in der "Europäische Christlichen Politischen Bewegung" organisiert, der aus Deutschland auch die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) sowie die Zentrumspartei angehören. (dk)

-w-

#1 RabaukeAnonym
  • 28.04.2009, 13:58h
  • Hochgeschätzter und lieber Herr Stefan Dollenmeier!

    "Gott befreie von Homosexualität" In Ihrem Fall rate ich: Die Pharmaindustrie hat auf dem Gebiet von Psychopharmaka, in den letzten 5 Jahren, bahnenbrechende Erfolge verzeichnet. Zur Anfangsmedikation , betreffend der Ihren nötigsten Behandlung, empfehle ich früh und Abends je eine Zyprexa. Würden Ihre Worte Brechreiz auslösen, müssten Sie nur noch an den "Schluchten" stehen!
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#2 anonymusAnonym
  • 28.04.2009, 15:18h
  • Die Stadt wende sich damit "vom Segen Gottes" ab.
    ....
    Natürlich, Gott hat diese Stadt, dieses Land gesegnet das mit EXIT und DIGNITAS gleich zwei Sterbeorganisationen beherbergt die jedem für gutes Geld den sicheren, sauberen Selbstmord verkaufen ...
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#3 gatopardo
  • 28.04.2009, 17:12h
  • Hat dieser dolle Meier nun endlich erkannt, dass das eher beschauliche Zürich ein Sündenbabel ist und kommt sogar zu dem erstaunlichen Schluss, dass sein ihm bekannter personifizierter Gott Homos nicht leiden kann ? Deine Perücke sitzt schlecht, mein Lieber !
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