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Einzelkommentar zu:
Thailand: Kurs für tuckige Mönche


#11 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 30.04.2009, 13:54h
  • Antwort auf #9 von Theisentheis
  • Nun, ich würde ja sagen, es gibt keine Religion. Es ist richtig, der Buddhismus ist ein spirituelles Übungssystem wie Christentum, Islam, FSMismus, Bigmusclebearismus usw., der einem eine Möglichkeit aufzeigt sein Leben zu ordnen.
    Gegen Spiritualität spricht ja erstmal nichts (Mir persönlich ist jegliche Spiritualität tendenziell etwas unheimlich), es wird erst problematisch wenn ein spirituelles Übungssystem seine Regeln zur allgemeingültigen gesellschaftlichen Norm erklärt und anfängt zu missionieren, wie das beim Christentum und Islam eben sehr ausgeprägt der Fall ist. Genau das ist das Maß, an dem ich ein spirituelles Übungssystem messe.
    Den Buddhismus kenne ich zu wenig, ich weiß nicht wie dogmatisch und missionarisch er nun genau ist, vielleicht kannst du mich da aufklären. Vielleicht tritt er hier und da missionarisch auf, buddhistische Eltern neigen vielleicht dazu ihre Kinder zu indoktrinieren, das wäre für mich dann auch kritikwürdig. Nur, soweit ich das mitbekommen habe, ist das beim Buddhismus nicht so extrem der Fall wie beim Christentum und Islam. Wenn die buddhistischen Möche da in ihrem Tempel ihre merkwürdigen Sexregeln aufstellen, die nur da gelten, ist das für mich kein Problem, so wie auch die Sexregeln in einem christlichen Kloster mir am Arsch vorbei gehen. Nur, bei den Christen weiß ich ganz genau, dass sie es am liebsten hätten, ihre Regeln würden überall gelten und unternehmen auch alles mögliche ihre Regeln durchzusetzen. Sie sagen ja selbst, ihre Existenzberechtigung stützt sich auf die Mission, würden sie die Mission aufgeben, wären sie keine Christen mehr. Das kannst du sogar auf ekd.de nachlesen.
    Deshalb neige ich dazu, die Christen bei allem möglichen zu kritisieren, solange sie eben ihren allgemeingültigen, absoluten Wahrheitsanspruch aufrecht erhalten.
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