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Einzelkommentar zu:
Thailand: Kurs für tuckige Mönche


#16 stromboliProfil
  • 01.05.2009, 09:55hberlin
  • Antwort auf #9 von Theisentheis
  • mit interesse deine ausführungen gelesen!
    Über den Synkretismus ( musste erst mal googeln...) kein zweifel, auch ich kenne den buddhismus nur aus der fernsehserie mit david carradine.
    Das wir uns die vorlagen der eigenen meinungsbildung selbst zurecht schustern, ist teil der diskussionskultur an der wir arbeiten müssen. Aber wie? Wenn gerd ( mein persöhnlich religöses unbehagen...) sich nicht entscheidet für eine wertfreie erziehung von heranwachsenden, bleibt die frage, welche ziele verfolgt er wirklich?! Selbiges gilt für religionsgemeinschaften. Da differenzieren wollen, gleicht der suche im heuhaufen; besser sich einen magneten besorgen, anstatt den heuhaufen wenden zu müßen. Warum das plädoyer für vereinfachung: eben weil sich in der komplexität, die übrigens von den herrschenden geschaffen wird, auch der versuch steckt , den suchenden zu verwirren, die wahrheitssuche , wenn schon nicht zu verhindern, so doch in eine genehme richtung zu drängen. Das ist schon immer sinn der theologischen auslegung gewesen.

    Wenn ich also die motive eines bishof huber zu durchleuchten suche, muß es mir nicht um dessen spiritualität oder theologische retorik gehen, ich muß und darf mich auf die unmittelbaren ziele konzentrieren, die dieser mann erreichen will. Deshalb auch die attaken! Es geht um den versuch religion in die gesellschaft zurück zu bringen, ihr einen "neuen" status als wertegrundlage zu geben. Dem ist nichts hin zu zu fügen, aber eine ganze menge entgegen zu setzen!
    Würde die diskussion darüber geführt, wie atheismus und religiösität eine ethische koexistenz führen können, könnte man andere ansätze praktizieren; so aber befinden wir uns sehr wohl in einem aufgezwungenen kulturkampf!
    Die theologische wandlungsfähigkeit ("Stichwort "nichtreligiöse Interpretation" ect.") ist mir beim betrachten der religionsgeschichte nicht einleuchtend: die grundsätzlöchen änderungen dienten immer der stützung des innerkirchlichen dogmas, selbst die reformation ist vor diesem hintergrung nur eine makulaturserscheinung die den inhalt anbetrifft!
    Warum also sollte ich auf einsichten vertrauen, die angeblich angeboten werden, seis uns gegen über (immer mit der eingrenzung sich der norm anzunähern!) , seis allgemein im patriarchalisch
    strukturieten denken...?
    Es geht deshalb nicht um Gerd-bashing, es geht um eingrenzung der streitpositionen, ansonsten wird man zugemüllt mit scheinangeboten!
    Vereinfacht gesagt: hinter jeder liberalen ansicht steckt auch der konservative kern! Überwindend denken, fordert andere voraussetzungen.
    Man muß auch wissen , auf welcher seite der barrikade man steht, um grenzen zu ziehen.
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