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Einzelkommentar zu:
Thailand: Kurs für tuckige Mönche


#21 stromboliProfil
  • 06.05.2009, 10:07hberlin
  • Antwort auf #20 von Antichrist
  • lach.. nun krankenschwestern in rockerkluft ist doch was für den liebhaber von s&m.

    Wenn ich den inhalt des artikels richtig verstehe geht es um die sichtbar werdung von : 1.abweichendem verhalten, hier die norm des abweichenden mannes..
    2.aufweichenung symbolhafter vorgaben ( farbe orange im spirtuellen eine besondere bedeutung zu kommt...)
    3.in öffentlichkeit praktizierten , was sonst hinter den klostermauern freigibig praktiziert wurde..

    Wenn globalisierung auch globalisierung von wertvorstellung ist, dann hier die der christlich/europäischen ursprungs, die sich aufmacht in die spirituellen werte fremder religionen einzusickern. Gewiss kein prozess unserer tage, da gibt es den Kolonialismus im übertragen sinne seit beginn freien warenhandels... .
    Aber gerade homosexualität, so wie er in der europäische/angelsächsichen kultur sich versteigerte hin zur phobie, ist ein zunehmend sichtbarer exportatikel geistiger unkultur geworden. Nicht umsonst spricht man mittlerweile gerne von westlicher dekadenz und unzucht. Dabei wird die eigen vorhandene homo-sexuelle kultur einer revision unterzogen; zu UNSEREN lasten!
    Weder die speziellen (sexuellen und genderspezifischen) freiheiten in asiatischen kulturen bleiben da aussen vor (siehe aktuelles aus thailand ...) noch die althergebrachten freundschaftsrituale ( die ebenso auch sexuelles mit einbezogen!) in der muslemischen kultur.
    Wir überziehen die welt mit einer neuen patina religiös motivierter sittlichkeit, die aber der jüdisch/christlichen ehtik entstammt.
    Arbeitswelt und öffentliche gesellschaft verschmelzen! Das "protestantische arbeitsethos" wird maß aller dinge für die, die im global-wettbewerb mithalten wollen.
    Und wie sich protestantische kasteiung mit z.B. shinto kultur verbindet, zeigt die arbeitskultur der japaner seit erzwungener wirtschaftsöffnung 1854 durch amerikas kriegsschiffe!
    Wie auch immer; in einer solchen welt der rationalisierung "aller kräfte" ist sexualität ein hemmnis wenn nicht sogar subversiv! Mit ein grund der dauernden reglementierung von sexualität im ganzen und der der homosexualität im besonderen; das sind kleine fluchtwelten, in die der kapitalistische denkapperat nicht oder nur bedingt vordringen kann/konnte.
    Gerade deshalb sollten wir die dynamik unserer andersartigkeit pflegen und hegen: als ausdruck persöhnlicher freiheit; eben zu wählen anders zu sein!

    Insofern wäre mir ein polizist in high heels (ab 9 cm aufwärts...) lieber als ein martialisch aufgerüsteter demopanzer auf zwei beinen...
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