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Kommentare zu:
Kiss-Inn gegen Homofeind im Schwulen-Kiez


#11 XRayXProfil
  • 06.05.2009, 16:47hNürnberg / Ansbach
  • Bleib mal locker.
    Bist du der Weltverbesserer???
    Ich mein irgendwo muss man anfnagen, und was bietet sich mehr an wie die eigene Stadt?

    Du kannst ja gern als Aktivist in den Irak fahren und da für die Rechte kämpfen, da wird sich nichts ändern. Solche veränderungen dauern, aber soetwas wie den Wirt kann man schnell und effektiv entgegenwirken. Von da her keep cool.
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#12 schwarzwaldbub
  • 06.05.2009, 17:02h
  • Antwort auf #10 von lecktsmich
  • Oups, da hat aber jemand schlechte Laune )-:=

    Aber ein bisschen Recht hast Du ja schon.

    Ich finde es jedoch richtig, wenn Die Leute sich aufregen, wenn homophobe Vorfälle vor der eigenen Haustür passieren und aktiv werden – auch wenn hier der Protest ganz einfach ist. Irak und Moskau sind fern.

    Vielleicht lernen wir so, uns zu wehren und uns selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu zeigen.

    Ich hoffe, dass sich Paolo Savaris eines Besseren besinnt und sich bei den Frauen und Männern, die er angegriffen hat, entschuldigt, bevor die Situation eskaliert.

    Man kann ja jeden Tag über homophobe – häufig sehr gewalttätige – Übergriffe lesen, viele von uns kennen das aus dem Alltag. Im Falle Paolo Savaris wurde nun endlich ein Nerv getroffen, der die Junx handeln lässt. Ich hoffe, dass das Thema Homophobie nicht mit diesem Einzelfall erledigt ist!
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#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 AxelBerlinAnonym
#16 The RisingAnonym
  • 06.05.2009, 19:47h
  • Antwort auf #9 von stromboli
  • Lieber @stromboli, auch mich überraschen (oder schockieren) der Aktionismus und vor allem auch die Prioritätensetzung großer Teile der Community immer wieder aufs neue. Wenn ein Fernsehsender, der das Bewusstsein von Millionen junger Menschen beeinflusst, regelmäßig Heterosexismus verbreitet und schwule Männer auf die eine oder andere Art verunglimpft, dann erntet man bei entsprechender Kritik allenfalls ein müdes Lächeln, geschweige denn dass irgendein schwules Medium daraufhin jemals zu irgendeiner Form des Protests aufgerufen hätte (man will es sich offensichtlich nicht mit denen verschätzen, an deren Tropf man sich wähnt, oder man wollte ja selbst schon immer zu DSDS oder AWZ oder wie auch immer). Aber wenn der Wirt eines Eiscafés ein paar beleidigende Bemerkungen macht, dann wird dies sogleich zu einem nationalen Politikum erhoben. Tja, was soll ich sagen: Mir fehlen die Worte...
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#17 The RisingAnonym
  • 06.05.2009, 20:00h
  • Antwort auf #11 von XRayX
  • Ach je, du tust fast so, als ob es hierzulande nichts Anderes (und Wichtigeres!) zu tun gibt als die gesamte Community auf nationaler Ebene gegen ein Berliner Eiscafé zu mobilisieren. Also, mir würden da andere Dinge einfallen, bei denen auch jeder Einzelne ganz konkret vor Ort in seinem Umfeld einen entscheidenden Beitrag leisten könnte und dringend leisten sollte. Den hier diskutierten Fall in einem Medium wie queer.de zur Staatsaffäre zu erheben, erscheint mir da reichlich überzogen und unverhältnismäßig.
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#18 eskalationAnonym
#19 TommAnonym
  • 06.05.2009, 22:38h
  • Es wird wohl immer in einem Forum Befürworter, Kritiker und Nörgler geben !!! OK - deshalb leben wir ja auch in einer Demokaratie :-)

    Im Iran und im Sudan kann ich prsönlich wenig bis gar nix ausrichten !!! So etwas muss ganz schnell auf politischer Ebene geregelt und abgestellt werden !!!

    Wenn aber ein Gastwirt in Berlin - also vor meiner Haustüre - meint, er müsste wiederholt homophobe Sprüche ablassen, oder gar gegenüber Schwulen und Lesben aus einem homphoben Hintergrund heraus handgreiflich werden, dann kann ich den "Opfern" (mal spitz formuliert) schon damit helfen, indem ich als Schwuler "Solidarität" zeige, und am geplanten Kiss Inn teilnehme !!!

    Wir haben alle lange genug für ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gekämpft !!! Ich finde, es wird langsam auch mal Zeit, das es angewendet wird !!! Wie lange sollen wir Schwulen und Lesben uns noch von allen Seiten beleidigen, demütigen, schlagen und beschimpfen lassen, nur weil wir schwul oder lesbisch sind ?!? Eben !!!

    Ich bin schon ein bisschen "stolz" das sich so spontan die schwule Community wenigstens ein Stück weit "bewegt" und Flagge zeigt !!!

    Wegen 1 Stunde Kiss Inn wird aus "Saulus" bestimmt kein "Paulus" werden !!! Aber vielleicht können wir alle zusammen doch erreichen, das sich der Eisdielenbesitzer darauf besinnt, das unsere 1,20€ für die Kugel Eis genauso viel wert sind, wie die 1,20€ von Lieschen Müller !!! Und vor allen Dingen, das er sich für seine homophoben "Attacken" bei den Betroffenen ENTSCHULDIGT !!!
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#20 The RisingAnonym
  • 06.05.2009, 23:14h
  • Antwort auf #19 von Tomm
  • Ja, @Tomm, beteilige dich am Kiss-in, wenn du dort in der Nähe wohnst, aber mindestens genauso wichtig ist der tägliche "Kiss-in", wenn es darum geht, im Alltag gegen die ständigen schwulenfeindlichen Beleidigungen gerade unter jungen Menschen "Flagge zu zeigen" und die Politik endlich zum Handeln in Sachen Aufklärung und Bildung, Diversity-Politik in den Schulen und Schutz vor Diskriminierung durch die Massenmedien zu verpflichten! Dazu lese und höre ich nur leider hier oder vom LSVD oder von den Grünen herzlich wenig. Über den homophoben und heterosexistischen Müll, der überall in den Köpfen steckt. Sonst würde es auch schon lange unmissverständliche politische Forderungen und die dringend notwendigen Stellungnahmen aus der ersten Reihe der Parteien geben. Nur bei einem italienischen Eisdielenbesitzer, da wird gleich auf nationaler Ebene mit Kanonen geschossen. Stimmt da noch das Verhältnis? Das ist die Frage, die ich hier aufgeworfen habe - und nicht, ob ein organisierter Kiss-In in einem solchen Fall sinnvoll ist, denn das steht außer Frage. Ich würde mir allerdings noch viel mehr einen alltäglichen "Kiss-in" als selbstverständlichen Teil unseres Auftretens als emanzipierte schwule Jungs und Männer im öffentlichen Leben wünschen.

    Was deine Begeisterung für das deutsche AGG angeht, möchte ich übrigens noch zu bedenken geben, dass in diesem Punkt gegen Deutschland nicht umsonst ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU läuft und insbesondere die als Teil der betreffenden EU-Richtlinie geschaffene "Antidiskriminierungsstelle" des Bundes bislang jede breitenwirksame Aufklärungsarbeit sabotiert.
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