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Kommentare zu:
Kiss-Inn gegen Homofeind im Schwulen-Kiez


#41 wofür liegt denn das ganze stroh hier rum?Anonym
  • 07.05.2009, 23:28h
  • Antwort auf #40 von SmartiSaar
  • das grundsätzliche kapiert ihr anscheinend echt nicht! es kann niemand was von höherer stelle aus machen! es gibt homophobie in der gesamten tollen liberalen stadt berlin im alltag, sobald man sich mal abseits der sozialen biotope bewegt. alleine schon weil ein offen schwuler bürgermeister suggeriert, wir hätten vermeintlich deswegen irgendwelche sonderrechte! manche hier glauben das ja anscheinend sogar allen ernstes selbst. und diese einstellung verschwindet auch nicht, weil das irgendwer amtlich anordnet, es den ethikunterricht gibt , man jemand wegen beleidgung anzeigt oder einzelne geschäftsleute dafür an den pranger stellt! genau darum geht es doch- (wer macht denn sowas?! in berlin wegen beleidigung anzeigen?? das machen vielleicht schwaben oder eben leute, die sich sonst nicht zu helfen wissen) ja, im notfall muss man manchmal sogar zurück pampen oder hauen, das war schon auf dem pausenhof so. womit ich niemanden zu etwas auffordern will, dem er plötzlich dann doch nicht gewachsen ist, dann lieber feige bleiben.
    die stadt ist völlig pleite, da wird genau gar nichts weltbewegendes passieren, außer daß offiziell natürlich keine diskriminierung geduldet wird. wenn es bei den ganzen schwulen und lesben in der stadt nichtmal möglich ist, dass sie ihre bisherige freiheit hier notfalls selbst verteidigen, wird irgendwann jemand kommen und sie uns wegnehmen, so einfach ist das nämlich dann. respekt verdienst du dir jedenfalls nicht mit anzeigen, petzen, sich erst zum opfer machen lassen und hintenrum anschließend 30 mann gegen einen ladenbesitzer demos organisieren ,sondern mit entsprechendem verhaltem, WENN es drauf ankommt und bevor es überhaupt so weit kommt. zum beispiel einfach mal hingehen so wie stromboli und offen nachfragen, was denn eigentlich wirklich war, ohne alles gleich sofort zu glauben, was in der online BILD steht. oder seinen mahnmal guckkasten im tiergarten selbst schützen können, da is schließlich immer genug los, auch nachts oder ein aufklärungsprojekt ins leben rufen oder sich leute suchen, mit denen man eine aktion machen will, von mir aus auch kiss in, aber vielleicht vorher EINMAL überlegen, was man eigentlich erreichen will, anstatt gruppenkuscheln im kiez zum emanzipationsfanal schlechthin zu verkitschen, denn provokation sollte auch das echo vertragen können,wenn jemand das plötzlich gar nicht komisch findet, sondern austickt.
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#42 XRayXProfil
  • 08.05.2009, 08:03hNürnberg / Ansbach
  • Boa diese Diskussion hier ist echt zu einer einzuigen verbalen schalcht verkommen.

    die texte werden immer länger und neviger.
    und wie langweilig die vorschläge hier sind...

    die dumme gerede von wegen der arme wirt bla bla bla. was soll das? ist ja wohl klar dass man zuerst da beginnt, wo der wiederstand am geringsten ist. das ist jetzt nun mal der wirt. er kann daraus was gutes machen wenn er will, aber das hab ich schon mehrfach angeführt. und daraus kann sich dann mehr entwickeln. was soll daran falsch sein? würdest du dich in eine npd versammlung stellen und einen kiss inn veranstalten? wohl kaum also tut mal net so als wäre es feige vor der eisdiele einen zu machen. es ist eine gewaltlose art auszudrücken was wir wollen.

    feige wäre es wenn 5 leute in der nacht hingehen und seinen laden niederbrennen.

    und der vorschalg einfach mal zurückzuhauen, das war auf dem pausenhof genauso???
    wie dämlich gehts denn? wir sind nun mal nicht mehr auf dem pausenhof, und ich denke jeder hier sollte auch über diesem niveau des liegen. auf der straße kommt dann kein lehrer der dann eingreift und schlichtet. aber wenn du das so gerne möchtest dann kannst du gerne weiter agieren wie auf dem pausenhof

    und warum bin ich ein klugscheiße nur weil ich versuche zu erfassen worum es geht und versuche mein sicht der dinge zu präsentieren? klar kannman es als schnellschuss sehen, aber genauso als anfang.
    im grunde kann man alles schlecht machen das ist klar. aber dann so vorschläge wie aufklärungsaktionen ect. machen. meine herren, wenn das greift dann auch erst in der nächsten zeit, aber so ein kiss inn bewirkt sofort eine bewegung.
    und warum sollte einer austicken und was will "er" dann machen? soll er doch austicken, wir leben in einem rechtsstaat und da kann man sowas entsprechend abstrafen, eben über polizei und der gleichen, was dann auch nichts mit verstecken oder feige zu tun hat, sondern einfach der vorgesehen weg in der demokratie ist. wer selbstjustiz will brauchst sich nicht wundern wenn er kein verständniss bekommt.
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#43 stromboliProfil
  • 08.05.2009, 10:24hberlin
  • Antwort auf #37 von XRayX
  • als kommuneanhänger bevorzuge ich die umgekehrte vorgehensweise: lokal denken, global handeln!

    wo wir schon über pausenhöfe nachdenken: ich (!) rufe nicht nach dem lehrer, sprich polizei als ordnungsfaktor,; die hat ordnende funktion, aber den inhalt dessen was ordnung sein soll , muß von UNS geschaffen werden, nicht von der ordnungsmacht.. soviel zum demokratischen selbstverständnis!Wie gesagt, das mit dem ruf, dass warst du, als du vom zusammenhang von demor und rechtstaat, den weg über die polizei als den besten aller wege zu beschreiben suchtest..
    Also gelassen bleiben, wenn dir zweifel entgegenwehen; standfest wie du bist, wird dich das in deiner überzeugung nicht gleich vom platze wehen.

    So weit in der wunschhaltung sind wir ja auch nicht voneinander entfernt: klare ansage, dem mann eine möglichkeit zur rechtfertigung und entschuldigung geben, und wenn gut geht hat es sich..!
    Wenn es schon so schwer ist/wird, differenzierung in einen solchen vorfall einzubringen, wie schwer wird es erst dann, wenn sich die "masse " in bewegung gesetzt und ihre eigenen dynamiken schafft. Wird die pöpelei im bus/u-bahn ebenso eine wirkung hervorrufen, weil man einschätzt , hier eine widerstandsgrenze ziehen zu müßen...? Oder sollte man nicht entsprechend der logik, auch kiss-ins auf schulhöfen machen?! Und die nicht einmal im jahr sondern nach jedem bekanntwerdendem sprachlichen übergriff ( von den handgreiflichen gar nicht zu reden) denn; wie du schon schreibst: man muß den anfängen wehren!
    Frank und frei, warum nicht!
    Wenn wir also uns einbringen im gesellschaftlichen umfeld und forderungen stellen an den einzeln ,stellvertretend übrigens an/für die gesamtheit, muß das weiter vermittelbar sein. Auch in unseren eigenen reihen mit blick auf das uns umstellende alltägliche bashing! Machen wir uns also die arbeit , nachzudenken, über den tassenrand des eisdielenverkäufers hinaus unsere situation zu analysieren. So z.B. die frage, bestehen diese freiräume die wir für uns einfordern nur in einer befriedeten umgebung wie dem schwulen kiz? Und wie sieht der schwule kiz als schutzraum für uns aus, was lassen wir an äussernen einflüssen zu , was wollen wir auschließen! Ist eine solche konstruktion überhaupt denkbar und nützlich... siehe isolationsgefahr. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist gefordert, wenn ich anfange zu denken, mich zu wehren! Unreflektiertes, ist nur massenhysterisches wischwasch, dass verdampft, wenn die luft raus ist! Da wird ein schaler triumpf gefeiert, der am selben abend 50 meter weiter an der bushaltestelle wenn dann nachts mal wieder einzel oder paarschwule von hetendiscogängern angemacht werden... man/n dann doch eher das taxi nimmt als mit den pöplern in den bus zu steigen um ins schwutz zu kommen... das ist eben halt auch alltag in der hauptstadt. Und warum sollte eine stadt , selbst berlin, etwas anderes darstellen als castrop rauxel.. weils sich hauptstadt schimpft?

    So, wenn ich also dem eisdielenverkäufer morgen, ausser die zunge heraus zu stecken,oder sie in jemand anderen hineinsteckend, auch inhaltliches was zu sagen habe, dann muß ich doch über das zu sagende nachdenken...oder? Wie ist es denn nun mit der gefühlten akzeptanz, wie mit der medialen darstellung, wie in der täglichen interaktion mit den "anderen" die dich hetenmäßig umgeben?
    Wie geschärft ist dein/unser wahrnehmungsapperat, wenns um die abfälligkeiten im alltäglichen geht; stehst du auf wenn im bus -bahn schwuchteleien als niederstes an lebensform lauthals zur öffentlichen meinung wird? Wie lernen, auch als einzelner, gesicht zu zeigen um so grenzen zu ziehen . Nebenbei: meinen respekt vor den beiden frauen... die haben konsequent gehandelt, was man von den nachträglich nun bekannt werdenden schwuppen nicht behaupten kann! Was meinen eindruck von der wehrhaftigkeit schwuler männer nur unterstreicht! Und es unterstreich mein ungutes gefühl gegenüber trittbrettfahrerei. Was ein wenig auch die funktion des internets angeht: aufarbeitung oder vorarbeit inhaltlicher art ersetzt wird durch spontanes handeln. Als sponti eigenlich mein ding! Aber auch wir spontis hatten zusammenhänge im blick, das vermisse ich hier in den reaktionen! Oder sind wir bereits in der passiven opferrolle des, auf den staat und seine helfer hoffenden angelangt. Wenn hier in beiträgen über rising z.b. abgelässtert wird ( übrigens auch du!), weil der permanent den finger in diese sichtbarwertung von gezeigter verachtung legt, ihm ein gestörtes verhältnis zu hinnehmbarem witz und alltäglichen dummdahergerede unterstellt wird ( summe eine fullred markierung unserer gothcha-legastheniker..), dann gestatte mir den blick hinter die hier "neu entdeckte selbstverteidigung" einiger user.

    "... ein Wirt, der Homosexuelle ablehnt nicht in einem Schwulenviertel aufmahen braucht..."
    das hätte seine berechtigung wenns so wäre; aber der laden besteht schon bevor sich das schwulen viertel dorthin ausweitete! Hier also wie huhn und henne; wer war zuerst da!
    Wie ich schon schrieb: ich hab den mann ( sowie seine frau und sohn ) als kunde kennengelernt. Über die tatsache gemeinsamer interessen an italien, sprachkenntnisse meinerseits .. etc. hat sich ein lockerer austausch ergeben, bei dem mir zu keiner zeit homophobes entgegen kam! Im gegenteil, bezüglich meiner schwulen tatoos wir witze machten die nicht zu meinen oder schwulen lassten gingen. Also mir der mann nicht fremd, aber auch nicht so bekannt ist um die ausraster zu erklären. Schon im letzten jahr , beim pizzamampfen und mit den pizzaolos flirtend, erzählte mir sein feindnachbar von den maschendrahtzaunverhältnissen und dem zunehmenden gestänkere. Das sich da was hochschaukelte ist nun, auf unsere kosten sichtbar geworden. Da kann man einhaken!
    Nicht das wir deren knatsch lösen, aber deren auseinandersetzungen von unseren bedürfnissen ( sitzen konsumieren und dabei knutschen!) abkoppeln. Das verständlich machen wäre sache. Offensichtlich fehlt hierzu der ansatz und ein gesprächsangebot! Lieber macht man mal was mit dem holzhammer.
    Wie ich schon schrieb: 3 meter weiter ein fruchtstand... 50meter weiter ein steakhause mit heteronormierten bedienungen, wo man schon mal gesagt bekommt, dass man ja auch gegenüber im berio was essen könne, wenn man so seine veranlagung heraushängen lassen wolle... ; ich ersparte mir das zahlen der rechnung (so um 35,00€) und nahm meinen abschließenden expresso wie vorgeschlagen im berio! Weiter vor zum winterfeldplatz an der ecke gibt es ein weiteres objekt unserer begierden.. auch da gab es offensichtlich rügen seitens des personal, wie mir freunde erzählten die besucher in berlin waren... in der hauptstadt so was!!
    Ja, es ist fact was da läuft, es ist auch fact, dass man fragt, wo geht man hin um ungestört sich auszuleben ( höre schon das stöhnen unserer sesselpupser.. man kann ja in der öffentlichkeit auch mal sich zurückhalten...) .. geht man nur noch ins gnadenbrot, wann macht die schwule eisdiele endlich auf ...eigenversorgung für glbtq's?! Wird uns das die geborgenheit, sicherheit bieten, die wir suchen, oder bedeutet minderheit zu sein, immer in einem ständigen reibungszustand mit der mehrheit sich zu befinden!
    Wir können uns freiräume schaffen, aber diese freiräume werden sich immer nur auf uns selbst beziehen. Arbeitsplätze von schwulen für schwule, sind da ein denkbarer weg. Ansonsten sollten wir lernen (wieder!), das wir in einer, uns fremden, von zeit zu zeit auch feindlichen welt leben. Das schärft die sinne fürs überleben und sich wehren!

    von metzgern und vegetariern lernen, heisst fleich verkaufen und mit tofu die welt verändern.. konfuzius
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#44 XRayXProfil
  • 08.05.2009, 11:19hNürnberg / Ansbach
  • Ok,

    ich denke das führt zu nichts mehr, wir drehen us mit immer den selben argumenten im kreis. jeder hat seine meinung und seine sicht.

    ich sage wenn man nichts macht wird sich nichts verändern. du sagst erst alles analysierenund aufarbeiten.
    was gibts da aufzuarbeiten? er hat sich schlichtweg falsch verhalten und es wird nun eine friedliche reaktion gestartet.

    schluss aus ende.
    und bitte, erspar dir jetzt wieder eine 100-zeilen lange antwort, das ist einfach nur ermüdend. sag einfach kurz und kanpp was bei dir sache ist, ohne bildhaftes ausschmücken deiner sprache um deine meinung mehr gewicht zu verleihen.

    sei mir net böse, aber man sich sich mit mir gern auf dem niveau unterhalten, aber net hier wo kommis einfach nur kurz und knapp sagen sollen was man denkt.

    Gruß
    Ray
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#45 stromboliProfil
#46 XRayXProfil
  • 08.05.2009, 11:34hNürnberg / Ansbach
  • Mnachmal bedarf es einfach aktionismus, und nicht sändiges analysieren und diskutieren.

    das ist eine gute möglichkeit schnell und entschloss zu reagieren, bei den "großen" problemen, und beim globalen denken und handeln ist durchaus analysieren und aufklären angesagt.
    aber lokal kann man schnell und kurfristig handeln und dennoch die richtigen zeichen setzen.

    ach ja und meiner meinung nach müsse es jeden tag an jedem ort einen kiss inn geben :)
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#47 XRayXProfil
#48 AxelBerlinAnonym
#49 stromboliProfil
#50 XRayXProfil
  • 08.05.2009, 12:00hNürnberg / Ansbach
  • Antwort auf #49 von stromboli
  • was kein problem ist wenn man ein anständiges fundament hat.

    und fang jetzt net wieder an des ist nicht geben weil....

    lass es einfach. ich lass stehen dass du dagegen bist und ich bin dafür. so einfach.
    du kannst ja gerne noch ein wenig drüber nachdenken und dann handeln, bloß is bis dahin dann schon was ganz anderes passiert.

    schnelles, sicher überlegtes, handeln. hier gegeben und gerechtfertigt. ein anfang wird gesetzt und eine bewegung folgt auf den impuls.
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