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- 07. Mai 2009 2 Min.
Lang ersehnt startet nun das Raumschiff Enterprise zum elften Mal auf der Kinoleinwand. Die zahlreichen schwul-lesbischen Trekkies freuen sich, auch wenn sich das All nach wie vor nicht gayfriendly zeigt.
Von Christian Scheuß
"Star Trek" ist mit bislang zehn Kinofilmen, 726 TV-Episoden, zahlreichen Romanen und Computerspielen eine der erfolgreichsten und beliebtesten Science Fiction-Serien der Fernsehwelt. Nach der Absetzung des vierten Ablegers der TV-Serie "Star Trek" vor drei Jahren und dem letzten Kinofilm "Star Trek – Nemesis" drohte es nach insgesamt 39 Jahren um die Star-Trek-Crew ruhig zu werden. Die Science-Fiction-Fans mussten sich mit "Battlestar Galactica", "Torchwood" oder "Stargate Atlantis" trösten. Letztere biederte sich mit zahlreichen Zitaten und Verweisen in Dialogen ganz besonders den Fans an.
Das elfte Kinoabenteuer bringt neuen Wind in das zwischenzeitlich eingeschlafene Universum der Menschen, Vulkanier und Klingonen. Dank Regisseur J.J. Abrams und seinen Drehbuchautoren erleben wir nun eine Geschichte, die zeitlich zwischen der letzten TV-Serie und vor der Klassikserie von 1966 liegt. Die Crew mit James T. Kirk, Spock, Pille, Scotty, Uhura und Co. lernt sich hier erst kennen. So jung war die Besatzung des berühmtesten Raumschiffes dieses Sonnensystems noch nie.
Die zahlreichen Kritiken, die in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurden, loben und mäkeln relativ ausgewogen. Die Ästhetik des Originals mit seinen billigen Aufbauten und den popartbunten Ausleuchtungen – alles, was heute zum Kult beiträgt – wurde im Museum gelassen. Der Computer entwarf ein Sternenschiff und Szenerien, die moderner als alle anderen Sets zuvor wirken. Übernommen und zugespitzt hat man aber die Charaktere, um daraus – neben der übergroßen Portion Action – die Spannung für die Handlung zu erzeugen. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis von James Tiberius Kirk (Chris Pine) und dem Halbvulkanier Spock (Zachary Quinto). Ein Choleriker auf der einen, ein Kontrollfreak auf der anderen Seite, müssen sich in der Krise zusammenraufen, und dabei hadern beide mit ihren Emotionen, die sie in den Griff bekommen müssen. Der Vulkanier aus den bekannten kulturellen Gründen und Kirk, weil seine Karriere sonst auf dem Spiel stünde.
Wir sehen den Beginn einer Männerfreundschaft, die überwiegend frei ist von homoerotischen Schwingungen, wie überhaupt der gesamte Film ein heterosexuelles Universum zeigt. Der Ruf der zahlreichen Trekkies, die seit Jahrzehnten eine schwule oder lesbische Rolle fordern, ist erneut im Rauschen des Subraums untergegangen. Trösten dürfen wir uns dafür mit der Präsentation einer durchweg knackigen und attraktiven Schauspieler-Crew, inklusive des Bösewichts mit ganz vielen Tattoos und einem süßen 17-jährigen Checkov (Anton Yelchin).
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es gab da die eine wunderbare Szene, wo sich die beiden so wunderbar anlächeln.... das wäre ein Pärchen, was ich mir wünschen würde... Chekov- Darsteller Anton Yelchin und Hikaru Sulu- Darsteller John Cho sind wirklich hübsch und süss... ( Alt- Sulu George Takei würde dieses Pärchen sicher auch begrüssen.... ich hoffe die Geschichte der beiden am Steuerpult wird mit einer japanisch - russischen Liebesbeziehung fortgesetzt... schließlich war die Beziehung Uhura- Spock auch eine Neuidee. Ein sehr witziger, gelungener Film.