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Kommentare zu:
2.000 protestieren gegen Dolce Freddo


#41 EXCITERBIKERProfil
  • 11.05.2009, 19:07hLeipzig
  • Mal ein Tipp für die Berliner und Berlin Besucher von einem Leipziger. ;-)

    Unweit der viel diskutierten Eisdiele, gibt es auch noch eine weitere.
    Diese ist sogar von schwulen Besitzern geführt. Das will ich aber nicht extra als Argument bringen, obwohl das hier vielleicht zum Thema passt, sondern lieber noch auf die spitzen Qualität und Raffinesse des selbstgemachten Eis hinweisen.

    Heutzutage ist es schwierig mit solch einem Eisgeschäft zu überleben. Die Besitzer dort stecken aber all ihre Kraft und Herzblut in den Laden. Und wenn ich mir heute wieder so das Wetter anschaue, weiss ich das es für die Eisdiele sicher wieder ein mieser Tag ist bei dem vielen Regen.

    Wer also eine Alternative sucht und neben Klassikern auch mal erlesene Kreationen probieren möchte, dem empfehle ich persönlich die Eisdiele
    FRANKEN & GRUNEWALD

    www.franken-grunewald-eis.de

    Zum Glück gibt es solche Alternativen, damit man aus Protest nicht auf sein Eis beim Schlendern durch den Kiez verzichten muß.
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#40 RandyProfil
  • 11.05.2009, 18:15hFrankfurt/Main
  • Antwort auf #30 von The Rising
  • Und immer noch weichst Du meinen Fragen aus und öffnest Nebenschauplätze um Deine Selbstdarstellung zu präsentieren!

    Es macht keinen Sinn mit Dir einen fruchtbaren Dialog zu führen. Deine fanatischen Auftritte nehmen schon pathologische Züge an. Und Fanatikern kann man nur entgegentreten in dem man sie der Lächerlichkeit preisgibt.
    Lese einmal in aller Ruhe Deine Beiträge der letzten Tage , die sind an Unsinn kaum zu überbieten - die Raktionen einiger User darauf dürften Dir nicht entgangen sein.
    Am besten Du gründest einen Staat für Homosexuelle, dort kannst Du Deine Utopien um die sexuelle, kulturelle und nationale Selbstverwirklichung weiterführen. Nur, unter Deiner Diktatur wollte ich keine Sekunde leben.

    Ab sofort werde ich auf Deine Schreibereien nicht mehr eingehen. Mit Fanatikern diskutiere ich nicht!
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#39 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.05.2009, 17:55h
  • Das hat sich ja wirklich gelohnt! 2000 Teilnehmer haben gezeigt, daß ein Eisdielenbesitzer mit den schwulen, bisexuellen und lesbischen Kunden so nicht umspringen kann! Mehr Tolereanz, Dolce Freddo!
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#38 Benedictus
  • 11.05.2009, 16:04h
  • @ stromboli: Das tut mir leid, dass Du in der Maaßenstr. kuz nach der Demo angefeindet worden bist. Ich sehe das mal als Apell an die Community, auch Zivilcourage zu zeigen, und anderen Schwulen zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen. Das ist aber ein Thema, dass wir unter uns ausmachen müssen, praktisch eine Botschaft an uns selbst.

    @ The Rising: Aber was Homophobie angeht: Wir werden nichts, absolut nichts gegen Homophobie und Diskriminierung erreichen, wenn wir die Vielfalt unserer Community selbst untereinander nicht akzeptieren und respektieren können. Es ist mode geworden, in der Community alle zu diskriminieren, die nicht dem angepassten Schwulen entsprechen. Was spricht dagegen, in der schwulen Community Tunten, Drags, Skins, Spießer, Barebacker, Junkies, Polizisten, Straight-Actors, Lederkerle, Biker, türkische Bauchtänzer, schwarze "Bruce Darnell"-Verschnitte, Bären, Rubbertypen, Uniform-Fans, Soldaten etc zu haben? Das sind wir nun mal. Sollen wir uns dafür schämen? Insbesondere dann, wenn wir in Massen zusammenkommen? Klischee oder nicht, das ist die Community. Wenn wir uns selbst nicht lieben und akzeptieren können, dann können wir nicht erwarten, dass dies andere tun. Aufgrund unserer Diskriminierung untereinander fällt uns gar nicht mal mehr auf, dass wir so vielfältig sind, weil all jene, die anders sind, praktisch schon gezwungen sind, sich nicht nur vor der Mehrheitsgesellschaft zu verstecken, sondern auch noch vor den Schwulen, die sie ablehnen und sie dafür verantwortlich machen, dass man ihnen ihre "Pseudo-Männlichkeit" abspricht. Lächerlich. Man sollte mal innehalten und aufarbeiten, wem aus der Community wir wirklich etwas zu verdanken haben. Nämlich gerade den Tunten, die sich nicht über den Mund reden lassen und sich nicht verbiegen, um möglichst "normal" auf andere zu wirken (siehe ersten CSD - Aufstand in New York).

    @stromboli Und auf das Argument, dass diese Aktion nicht weit genug gehe. Mein Gott, das war ein Anfang, und wo hätte der Anfang stattfinden sollen, wenn nicht in einem Bezirk, wo wir abschätzen können, dass nicht alles außer Kontrolle gerät; warum hätte man woanders demonstrieren sollen, wenn wir nicht mal in der Lage sind, uns in "unseren" Bezirken durchzusetzen? Natürlich gibt es überall in Berlin Gegenden, in denen wir diskriminiert werden. In ganz Deutschland gar. Nein, auf der ganzen Welt. Und? Wir sind ja nicht besser. Wir diskriminieren ja selbst, wir diskriminieren Ausländer, ja wir diskriminieren uns sogar gegenseitig, wir sind ein Querschnitt der Gesellschaft und kein Deut besser.

    Und selbst der CSD hat in New York in einem von Schwulen häufig frequentierten Bezirk angefangen. Und? Hat es dazu geführt, dass ganz New York, nein ganz Amerika nun von homophoben Menschen gesäubert wurde? Nein! Aber dennoch hat diese Aktion etwas Gutes in Gang gesetzt, was wir nun weltweit sehen können. Man sollte nicht alles schlechtreden, was gut angefangen hat, sondern auch einfach mal das stehenlassen, was man getan hat, und realistisch bleiben.

    Gegen einzelne Privatpersonen lässt sich schlecht demonstrieren. Auch nicht gegen mehrere Privatpersonen in einem Stadtteil oder in einem Dorf auf dem Lande. Aber gegen einen gewerbetreibenden Eisdielenwirt in einem Bezirk, wo viele Schwule leben, da schon, und da macht es ja auch Sinn.
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#37 Bernd-das-BrotAnonym
  • 11.05.2009, 15:04h
  • Antwort auf #31 von geronimo
  • @geronimo: Welche Reaktionen wird geben? Jetzt verstanden ???

    Deine Message kam bei mir auch schon bei deinem 1. Posting hier rüber !!! Ja - welche Reaktion wirds geben?!? Man(n) sollte das vielleicht doch mal "austesten" beim nächsten Besuch in Neukölln :-) Ich muss aber dazu sagen, das ich 1.96gross und 125kg wiege !!! :-) Achja - ne Glatze trag ich auch !!! :-)

    Wenn du die Berichte aufmerksam verfolgt hättest, dann hättest du auch gelesen, das sich der Zorn von Paolo nicht NUR gegen küssende Lesben und Schwule richtet !!! Anscheinend reicht es ja schon aus, wenn ich mich als DOLCE PIZZA Kunde auf eine DOLCE FREDDO Bank setze, und dort meine Pizza esse, damit der gute Paolo austickt !!!
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#36 The RisingAnonym
  • 11.05.2009, 14:48h
  • Antwort auf #34 von Benedictus
  • Schon erstaunlich, was du über andere User hier so alles weißt. Also, wenn irgend jemand immer und überall gegen ein schwules Selbstverständnis à la "straight acting" angeht, dann bin ich das. Und wenn jemand mitunter auffällt, weil er - wenn auch nicht als "Tunte", sondern einfach als Mann -unmissverständlich zeigt, dass er an Männern interessiert ist, wann immer und wo immer ihm danach ist, dann kann ich ebenfalls ein Lied davon singen. Ich wehre mich aber dagegen, dass wir uns von der selbsternannten Mehrheitsgesellschaft bereitwillig auf die üblichen Klischees REDUZIEREN lassen und dass einige in der Community meinen, auf eben diese Weise immer wieder in den Vordergrund des Geschehens preschen zu müssen. Und wir sollten uns nichts vormachen: Eben dieses gerade nicht die Vielfalt innerhalb unserer Community, sondern lediglich Stereotypen repräsentierende "Image" ist von ganz wesentlicher Bedeutung für das Stigma, mit dem es allen voran jungen Männern so schwer gemacht wird, homosexuelle Empfindungen zu akzeptieren, sie nicht zu verdrängen oder zu unterdrücken! Wir haben die Wahl: auch mit einem gewissen strategischen Bewusstsein an dem Kampf um die medial produzierten Bilder, die wiederum das Bewusstsein von Millionen Menschen prägen, teilzunehmen oder eben nicht! Wer beispielsweise das heterosexistische Fernsehen betrachtet, der muss dessen Machern zumindest eines bescheinigen, nämlich dass sie sehr genau wissen, wie sie sich zumindest ein pseudo-hippes Image verschaffen!

    Abgesehen davon offenbarst du selbst einige diskussionswürdige Punkte hinsichtlich des "Kiss-in", der ja leider kein solcher war, denn ich lehne die Einteilung unserer Gesellschaft in "Hoheitsgebiete" von bestimmten Gruppen ausdrücklich ab! Und es stellt sich auch die Frage, ob wir uns in erster Linie auf unsere vermeintlichen "Hoheitsgebiete" konzentrieren sollten, wenn es um die Förderung einer Kultur des Respekts vor der Vielfalt geht. Ich rede damit übrigens ganz sicher nicht denen das Wort, die diese Diskussion wieder einmal dazu missbrauchen, um gegen Menschen nichtdeutscher Abstammung oder Herkunft Stimmungen zu verbreiten, wie sie auch gegen uns verbreitet werden. Mir geht es darum, dass Homophobie eine GESAMTgesellschaftliches Problem ist und auch nur als solches gelöst werden kann. Ich begrüße es grundsätzlich sehr, dass eine solche solidarische Aktion wie am Samstag zustande gekommen ist und sie lässt uns vielleicht auch lernen, wie man eine Mobilisierung der Community auch für andere wichtige bzw. noch wichtigere Fragen erreichen kann. Denn eines ist leider auch klar: So mancher in dieser Gesellschaft, der sehr viel mehr zu Homophobie und Heteronormativität beiträgt als ein Berliner Eiscafébesitzer, dürfte sich am Samstag auch ins Fäustchen gelacht haben angesichts der Prioritätensetzung unserer Community und der Tatsache, dass er und die anderen großen Diskriminierungstäter, -beförderer oder doch zumindest -dulder ohne Widerspruch unbehelligt weitermachen können wie bisher! Es liegt an uns, das Gegenteil zu beweisen, und diesen Kiss-in nicht als isolierte Einzelaktion, sondern als Aufbruch zu einer neuen Mobilisierung der Community von der Basis her und in allen hier immer wieder diskutierten Fragen der alltäglichen Diskriminierung zu begreifen!
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#35 stromboliProfil
  • 11.05.2009, 14:27hberlin
  • Antwort auf #34 von Benedictus
  • ich nehm mal an das ist an mich adressiert:

    eben weil wir/ du von hoheitsgebiet sprechen frag ich nach den daraus zu ziehenden schlüssen.
    Nicht wegducken , nicht schweigen oder verstecken ist meiner rede sinn; einfach das geschriebene mal als das stehenlassen als das es gepostet wird, nicht gleich uminterpretieren!
    Und ich beschwere mich nicht übers handeln noch über falsche prioritäten, sondern darüber das nicht bis zu ende gedacht wird. Das ist der schale geschmack für mich. Stubenhocker bin ich nie gewesen und vermutlich vor deiner geburt schon schwulenpolitisch aktiv gewesen.
    Das ich als waldorf&stadtler randbemerkungen einwerfe gebe ich selbst in beiträgen hier zu (
    www.queer.de/detail.php?article_id=10353
    ) und beanspruche hierzu copyright!

    Aber bendiktus, es geht schon (!) darum was man wo , wann und wie macht! Gerade wenns um "hoheitsgebiete" geht.
    Und ich möchte keine falsche sicherheit vorspiegeln den abendlichen partygängern gegenüber, wenn sie wie gehabt angegriffen werden.
    Ich bin überrascht von der nutzung des internets wenns um mobilisierung geht. Das hat sich im beispiel so 36 gezeigt, und nun auch hier! Das freut, das man nicht mehr auf handzettel und flugblatt angewiesen ist! Liegt aber in der kruzen mitteilung auch inhaltliche aufarbeitung? Zu was werden die "massen" mobilisiert? Darf man diese fragen im rausch der siegesgefühle nicht mehr stellen?

    Etwas vereinfacht: die allgemeine stimmung ist nicht auf seiten der schwulen, man fügt sich in die political correkt praxis: nur nichts verräterrich aneckendes bezüglich minderheiten vorbringen, lieber den hinweis auf "andere" und zu schützende kinder!
    Das (!) macht den boden fruchtbar für : Eisschlecker #20:
    "Als ich mit meinem Mann das "kiss inn" verließ kam uns in der Maaßenstrasse ein liebenswürdiger Mitbürger um die 16 Jahre mit Migrationshintergrun d entgegen und sagte: O Ton: "Scheiß Schwuchteln - ich mach Euch alle tot"
    Dies um die ecke herum, wo dann das "andere hoheitsgebiet " beginnt , eine andere realität zählt? Da muß ich nicht von meinem balkon herunter misanthropisch fragezeichen vor mich hingrummeln; da ist viel heisse luft auf einen punkt konzentriert , wenn die mobilisierten massen, angesichts der angrenzenden "aussenbezirke", (de)motiviert ins leere agieren!
    Sei sicher, ich falle auf; auch ohne menge!
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#34 Benedictus
  • 11.05.2009, 13:38h
  • Ich verstehe echt die Diskussion hier nicht. Hättest Du es für normal gefunden, dass Schwule, die in einem von ihnen stark frequentierten Stadtteil, also praktisch in ihren "Hoheitsgebiet" angefeindet werden, Mäuschen machen, sich wegducken, schweigen und verstecken?

    Irgendwie kann man es in der Community keinem Recht machen. Einerseits wird den Schwulen vorgeworfen, immder das "Opfer" zu sein, andererseits wenn dann mal die Community handelt, beschwert man sich darüber, wie man es macht und dass man falsche Prioritäten setzen würde. Und natürlich kommen solche Beschwerden in erster Linie von "Stubenhockern", die in ihrem Leben noch nie etwas für die schwule Community gemacht haben, aber immer gern das Maul aufreißen und meckern, wie die senilen Opas in der Muppetshow.

    Weißt Du, es geht doch gar nicht darum, ob man es sich auch bei einem Döner in einem Migrantenstadtteil gewagt hätte, zu demonstrieren, die Frage ist ja eher, ob ein Eisdielenwirt sich hätte wagen sollen, in einem Schwulenbezirk Schwule anzufeinden. Das ist die Frage. Und er hat es gewagt und hat seine Quittung bekommen. Dank der bunten Community, die wir nunmal sind und auf die ich auch stolz bin. Stark angepasste Schwule der Kategorie "Straight Actors", die sich hier über Klischeees und Stigmatas aufregen, hätten es nicht mal annähernd geschafft, Massen zu mobilisieren und zu motivieren, dazu sind sie nämlich zu angepasst, zu unauffällig, zu normal, ohne Ecken und ohne Kanten.

    Nur nicht auffallen, um jeden Preis! Auf sowas pfeife ich.

    Berliner! Gute Arbeit!
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#33 stromboliProfil
  • 11.05.2009, 12:40hberlin
  • Antwort auf #29 von Lars3110
  • www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kuessen-verboten/

    2000 können nicht irren...?

    " Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat."
    was hat unser eisverkäufer nun gestern gelernt...? Stellen wir nun „mahnwachen“ um ihn die nächsten wochen an unsere wut zu erinnern, oder langt es, dass wir jedes kommende wochenende bei ihm vorsprechen... ?
    Was haben wir gelernt, wenn in sichtweite einer offenen tür eines lokales (heile welt... wie passend!) zwei schwule angemacht, in eine schlägerei verwickelt werdn...
    Haben wir am geeigneten objekt nun unsere präsenz und unseren ordnungswillen demonstriert?
    Zumindest mit der sprache klappst so langsam: „Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat...“ so nochmal user Lars3110.

    Mir gefällt der beitrag #7 von pups: „2000 Menschen, denen angesichts der zunehmenden Gewalt und Homophobie der Kragen geplatzt ist und die sich in so kurzer Zeit für eine solche doch relativ spontane Aktion zusammen gefunden haben, um damit ein friedliches, aber unmissverständliches Zeichen zu setzen ist etwas wunderbares.“ Das ist ehrlich! Es umschreibt die stimmungslage in der wir uns befinden.
    Werden wir aber der stimmungslage gerecht, wenn wir zufrieden feststellen: der laden ist dicht!?
    Bleibt nicht die verunsicherung, wo denn nun eigentlich der uns zustehende sichere „raum „ her soll oder gewährleistet wird! Und wer „gewährleistet“ ihn, wenn stunden später die strasse wieder (!) den „anderen“ gehört? Dies in sicht und hörweite schwuler lokalitäten !( -Heile Welt.-.. eben).

    Womöglich steckt hinter jeder satire ein kern wahrheit und die idee des tuntensicherheitsministerium ist abbild der gefühlten unsicherheiten...; brauchts eine bürgerwehr geschminkter ordensmitglieder im kiz ? Wo liegt die grenze zwischen trashiger satire und mühsam bedeckter selbsteinschätzung..? Übung haben die perpetuellen als straff organisierter orden im umgang mit ordnungsmaßnamen jedenfalls, wie sich zeigt. Und ein instutitioneller habitus vermittelt mittlerweile geborgenheit der wir folgen können/wollen. Vielleicht deshalb lassen wir ihnen so viel raum, wenns ums eingrenzen geht. Ein gedanke, der mir schon seit geraumer zeit durch den kopf geht, angesichts deren präsenz in aids-moral-kampagnen. Aber vielleicht stört mich auch nur die übergangslose vereinnahmung „klösterlicher“ rituale und ordensregeln... als anerkannt unterfickter (herve,axelB) , mangelst mir mittlerweile an genügend humorigkeit. Von ACT UP ( aus der sich die perpetuellen bildeten) der 80-90ziger hin zu der heutigen zeit ist, ein kurzer schritt mit inhaltlich beachtlichen änderungen....
    Andererseits: ich bin für selbstorganisation die sich auch in körperlicher präsenz zeigen muß wenns darum geht, die kizstrassen für schwule sicher zu machen. An dem spagat klebe ich fest wie die fliege an der klatsche...
    Ach ja: die ordnungsfrage:
    Sehen wir mal , wie wir umgehen mit dem sich aufbauenden protest der anlieger/bewohner/nachbarn von schwulen lokalen. Das könnt ihr bei den schwulen wirten nachfragen, die es euch bestätigen werden. Wissend, dass es da gärt, sich schon mal die nachbarn in initiativen treffen, möchte ich den inhaltlich berechtigten widerstand unsererseits dann sehen! Oder endet dies wie mit der schilderaktion im park durch maneo: hier bitte rücksicht nehmen!
    Schlußendlich wären wir dann argumentativ bei dem, was der eisverkäufer für sich selbst in anspruch nahm: nehmt „rücksicht“ auf die „anderen“...! Damit aber auch wieder am anfang der diskussion!

    @Nightowl, anonymus,
    auch ich seh die geschichte des cafe positiv immer noch nicht richtig aufgearbeitet! Vielleicht weil ich auch nicht unmittelbar erlebt, mir der inhalt der argumentation für den rückzug des projektes nicht vermittelbar ist: zu weit vom kiz entfernt, damit nicht schützbar... so die mir bekannte version.
    Das sich nachbarn ( in dem fall halt mehrheitlich zuwanderer) dort in demokratischer tradition ( es gab eben auch petitionen gegen uns bei stadt und senat; der sanfte protest , während die söhne schon mal die fensterscheiben einschmissen... ) ( ja auch im umgekehrten funktioniert das...,leider!) , gegen die ansiedlung ihnen unerwünschter wendeten, eben dem cafe positiv und seiner clientel , lässt einen befangenen blick auf unsere aktion zu:
    „Der Anlass war ein ganz konkreter und etwas, was greifbar ist und wo ich mit meiner Präsenz direkt dem Verantwortlichen zeigen konnte, wo die Grenze ist. Es war nicht irgendwas diffuses wie allgemeine Diskriminierung. Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat.“ ... Lars3110, zitat ende!
    Wenn paolo eine lektion erhalten, was haben wir dann bekommen?Oder : was haben sich die protestler dort gedacht ? Das, wenn eine mehrheit vorhanden, der einzelne, die minderheit kuscht und schließt?
    Aber wie gesagt... 2000 können nicht irren!
    So sind eben mehrheiten!
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#32 AxelBerlinAnonym
  • 11.05.2009, 11:20h
  • Antwort auf #31 von geronimo
  • stark, was? das nenn´ ich respekt vor dem orientalischen handelsgewerbe. so muß man die leute im griff haben? von wegen demonstrieren und mandeln zwischen tür und angel entfernen.
    die gute alte darmwinde, aus der guten alten zeit kann wieder ihre dienste leisten. leute wie du haben dann ein erlebnis.
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#31 geronimoAnonym
  • 11.05.2009, 10:23h
  • Antwort auf #28 von Bernd-das-Brot
  • Immer zuvorkommend und freundlich bedient....

    Würdest Du wahrscheinlich auch bei PAOLO.
    Wenn Du Dich nicht mit Deinem Freund dort
    abknutschen würdest.

    Aber mach das mal in einem der Läden,
    wo Du gerne Döner,Pide und Lamacun
    in Neukölln oder Kreuzberg ißt, und
    immer freundlich bedient wirst.

    Welche Reaktion wirds geben ?

    Jetzt verstanden ???

    Aber DORT traut sich das keiner
    aus unserer so DEMONSTRATIVEN
    Community !

    Warum wohl ?
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#30 The RisingAnonym
  • 10.05.2009, 23:43h
  • Antwort auf #24 von Randy
  • Das hört sich ja furchtbar nett an, aber jetzt erkläre uns bitte mal, was die real existierenden Unterschiede zwischen Menschen mit "sexuellem Separatismus" und "künstlichen Trennlinien" zu tun haben sollen. Aus diesen Worten spricht eine eigene Ideologie, nämlich deine, die offenbar ein Problem damit hat, dass nicht wenige Menschen eben klar und explizit HOMOsexuell sind, und nicht hetero- oder "bi"sexuell, wie du es hier schon einmal universell unterstellen wolltest. Jeder mag für sich entscheiden, was wahrhaftiger Respekt vor der menschlichen Vielfalt bedeutet: Die Unterschiede ALS SOLCHE zu respektieren, ergo: sie auch klar ALS SOLCHE benennen zu können, oder sie - und das halte ICH für "künstlich" und zwanghaft - zu verschleiern und allen eine Beliebigkeit aufreden zu wollen! Aber wie ich in einem anderen Beitrag schon zu deiner Unterstellung von "Fanatismus" sagte: Wenn eine selbstbewusste, emanzipierte, und ja: ausdrücklich schwule, Identität für dich eine "künstliche" Trennlinie oder sexueller "Separatismus" darstellt, dann sieh' mich und alle anderen, die ihre schwule Identität von dir nicht auflösen lassen wollen, eben so! Ohne Menschen, die ihre schwule Identität ALS SOLCHE benannt und gelebt haben, hätte es jedenfalls nach der mittelalterlichen Konstruktion der heterosexuellen "Norm" überhaupt keinen gesellschaftlichen Fortschritt gegeben.
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#29 Lars3110
  • 10.05.2009, 22:34h
  • Antwort auf #27 von The Rising
  • @the rising:
    Ich möchte das gern dir mal von einer anderen Seite beleuchten - vielleicht auch den Grund, warum ich gestern DORT war und selten mal zu anderen Protesten.

    1. Der Anlass war ein ganz konkreter und etwas, was greifbar ist und wo ich mit meiner Präsenz direkt dem Verantwortlichen zeigen konnte, wo die Grenze ist. Es war nicht irgendwas diffuses wie allgemeine Diskriminierung. Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat.

    2. Die Bilder für die Boulevardpresse: Die Schwestern haben dort ganze Arbeit geleistet und den Frieden gewahrt. Deshalb gebührt denen meine Achtung. Ich selbst bin auch kein Fan, dass man immer wieder die Klischeebilder sieht. Wenn man aber die Videos auf Bild und n24 sieht, ist von Klischee nichts zu spüren. Auch der Bericht auf RBB war überraschend witzig und entspannt.

    3. Viel wütender macht mich die Kolumne von Harald Martenstein im Tagesspiegel, der behauptet, dass man sich in Schöneberg hinter Regenbogenflaggen verstecken muss, um nicht verprügelt zu werden.

    www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2793952

    Es werden wöchentlich Schwule im Kiez angegriffen (so wieder gestern nacht) und ich kenne keinen einzigen Fall, wo ein Homophober verdroschen wurde.
    Aber hier wird so getan, als wäre dort ein wütender Mob mit brennenden Heugabeln da gewesen, und Schöneberg wäre eine NOGO-Area für Heten. Das macht mich rasend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#28 Bernd-das-BrotAnonym
  • 10.05.2009, 22:30h
  • Antwort auf #23 von geronimo
  • @geronimo: Wie bist du denn drauf ?! Iss doch SCHEISSEGAL ob 2.000 Demonstranten vor der Eisdiele oder vor dem Dönerladen stehen, wenn sich ein türkischer Dönerbetreiber öffentlich und ähnlich homophob verhalten würde wie Paolo !! Ich esse sehr gerne Döner,Pide und Lamacun ... und wurde auch in Neukölln und Kreuzberg immer freundlich und zuvorkommend bedient !! Da könnte sich der gute Paolo eine Scheibe davon abschneiden !! :-)

    Ich sag dir das mal ganz ehrlich!! Ich finde es sehr traurig, das es in einer so multikulturellen (Haupt)Stadt wie Berlin so überdurchschnittlich viele Übergriffe mit Migranten Hintergrund gibt, und es Bezirke gibt, wo Man(n) sich als Schwuler oder Lesbe immer noch nicht frei bewegen und ausleben darf ...

    Wirklich traurig !!
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#27 The RisingAnonym
  • 10.05.2009, 21:40h
  • Antwort auf #11 von alexander
  • @Alex:

    Du hast als einer der wenigen erfasst, worauf sich meine Kritik bezog. Und sie bezieht sich auf eine falsche Prioritätensetzung und Unverhältnismäßigkeit ebenso wie offensichtliches strategisches Unvermögen der so genannten Community! Dass wir uns nicht falsch verstehen: Wenn so viele Menschen zusammenkommen, um gemeinsam und friedlich für Freiheit und Gleichheit einzutreten, dann ist das gut und höchsterfreulich. Was Boulevardmedien dann daraus machen (oder was wir sie daraus machen lassen) bzw. auf welche Bilder und auf welches Stigma (!) sie uns wiederum festnageln (oder wir uns weiterhin festnageln lassen), ist allerdings eine Frage, die mindestens ebenso viele Leute aus der Community beschäftigen sollte wie die Staatsaffäre in einem Berliner Eiscafé. Zumindest wenn wir die Dinge beim Namen nennen und effektiven Fortschritt erreichen wollen. Und da stehe ich dazu, dass ich die Schnauze voll davon habe, dass Schwulsein mit Travestie, tuckigem Verhalten und "Paradiesvogel"tum (der Lieblingsbegriff von RTL-DSDS) gleichgesetzt bzw. darauf reduziert wird, und zwar nicht aus purer Nettigkeit oder der ach so überragenden "Toleranz" der betreffenden Medien, sondern zur Aufrechterhaltung des ausgrenzenden Stigmas, das jungen, homosexuell empfindenden Männern ein freies und selbstbestimmtes Leben auch heute noch so schwer macht (bzw. laut praktisch allen vorliegenden empirischen Untersuchungen zu diesem Thema: immer schwerer).

    Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie viele tausend Leute gegen den folgenden Vorfall in Berlin, fast zur gleichen Zeit wie der "Kiss-in" (der ja auch leider nach allen vorliegenden Schilderungen kein solcher war) demonstrieren werden oder gegen die Tag für Tag stattfindende Gewalt gegen homosexuelle Menschen, in der Erziehung, in den Schulen, Klassenzimmern, auf den Straßen, in den Fußball- und Sportvereinen, in den aggressiv heteronormativen Massenmedien...
    www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kuessen-verboten/
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#25 HannibalEhemaliges Profil
#24 RandyProfil
  • 10.05.2009, 19:45hFrankfurt/Main
  • Antwort auf #8 von nixkamarechtmachen
  • "Du propagierst doch immer krampfhaft und wie ein gemurmelter Rosenkranz..." - gut ausgedrückt.
    in seinen Äusserungen steckt zu viel Fanatismus!
    Fanatismus aber ist das Gegenteil von Toleranz!
    Das Bedürfnis von uns Schwulen nach gesellschaftlicher Anerkennung sind wichtige Antriebsfedern dafür zu kämpfen .Ziel kann es aber nicht sein wenn im Verlauf dieses Kampfes wir Schwulen als getrennte soziale Gruppe hervortreten würden. Sexueller Separatismus, selbst auf der Basis völliger Gleichheit, hätte an sich einen repressiven Charakter, denn er würde immer noch künstliche Trennungslienen schaffen. Letztendlich kann die Befreiung der schwulen Minderheit nur darin liegen, dass jedes Etikett abgelegt und jedem die Freiheit zugestanden wird, seine eigenen sexuellen Fähigkeiten zu entwickeln, wo immer sie auch liegen mögen. Und das ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#23 geronimoAnonym
  • 10.05.2009, 19:18h
  • Frage: Würde es sich die Community auch trauen,
    dies in Neukölln vor einem türkischen
    Dönerladen zu veranstalten?

    So in der Karl-Marx-Straße ???

    DAS wäre mutig.

    Aber da hat die Community wohl SCHISS.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 XRayXProfil
  • 10.05.2009, 18:22hNürnberg / Ansbach
  • Also ich bin begeistert.

    2.000 Leute? Wow der Hammer, so ein Aufkommen bräuchten wir öfter :)

    Das wird jetzt der neue CSD, der FSD - Freddo Street Day ^^

    Ich bin echt überrascht von dem Aktionismus, große Klasse! Alle Daumen hoch.
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#21 Benedictus
  • 10.05.2009, 15:30h
  • Ich musste so lachen, als sich der Eisdielenwirt in N24 vor den Kameras zu lamentieren versuchte. Er faselte irgendwas von "Atombombe", die über ihn gekommen sei, und zwar "ganz von alleine". Und natürlich dass alles nur ein Missverständnis sei.

    Ach Berliner Jungs, ich bin sooooooo stolz auf Euch! Sowas ist in Deutschland einmalig! In keiner anderen Stadt hätte man so schnell so großen Protest mobilisieren können. Und schon gar nicht unter Schwulen, die sich meist so uneins sind, dass sie sich lieber selbst zerfleischen, als sich zusammenzutun, so wie man am Anfang des Forumsthreads ja mal wieder sehen konnte.

    Das ist doch mal ein Beweis, dass nicht alle Schwule nur Ficken im Kopf haben oder politisch desinteressiert oder jammernde, sich ewig beklagende Sesselfurzer sind.

    Aber es sind halt auch nicht alle Berliner *g*.
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#20 EisschleckerAnonym
  • 10.05.2009, 14:07h
  • Als ich mit meinem Mann das "kiss inn" verließ kam uns in der Maaßenstrasse ein liebenswürdiger Mitbürger um die 16 Jahre mit Migrationshintergrund entgegen und sagte: O Ton: "Scheiß Schwuchteln - ich mach Euch alle tot"

    Und auf BZ online fand ich gerad folgendes:

    www.bz-berlin.de/tatorte/homosexuelles-paar-angegriffen-arti
    cle452358.html


    Diskriminerung
    Homosexuelles Paar angegriffen
    10. Mai 2009 12.04 Uhr, ddp
    Ein homosexuelles Paar wollte nur Geld abheben, da wurde es von vier Männern angegriffen.

    Ein homosexuelles Paar wurde in der Nacht zu Sonntag in Schöneberg beleidigt und bei einer Rangelei mit vier jungen Männern leicht verletzt.

    Die beiden 25 und 36 Jahre alten Männer wollten in einer Bankfiliale am Nollendorfplatz Geld abheben, als sie zunächst von zwei 18-Jährigen beleidigt wurden. Die Täter schlugen auf den 25-Jährigen ein. Als sein Freund ihm helfen wollte, wurde er von den beiden anderen Männern angegriffen.

    Alarmierte Polizisten nahmen die vier Angreifer fest. Nach Feststellung ihrer Identität und Blutentnahmen wurden sie wieder entlassen. Das 25-jährige Opfer erlitt bei der Rangelei eine leichte Verletzung und wurde ambulant behandelt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

    Am Samstag hatten rund 2000 Homosexuelle mit einer Küss-Aktion vor einem Lokal in Schöneberg gegen Diskriminierung protestiert.
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#19 Bernd-das-BrotAnonym
  • 10.05.2009, 13:54h
  • Die schwule Szene ist nun mal BUNT und VIELFÄLTIG !!! :-) Wowi würde sagen: "Und das ist auch gut so!" :-)

    Ich denke mal - jede Hete wird verstehen, das es sich bei den "Schwestern" und dem "Staatsministerium für Tuntensicherheit" etc. vom Outfit her auch um eine Art der gewollten "Provokation" handelt ...

    Würden in der Yellow Press nur noch Fotos von "kahl geschorenen Ledermännern" erscheinen, würde Man(n) uns auch wieder in eine "falsche Ecke" stecken ?! Also - wie Man(n) es macht ... Man(n) wird es Niemanden "recht" machen können ...

    Zur Kiss Inn Aktion selber möchte ich noch sagen: "Hut ab für die doch sehr spontane Organisation der Demo, die auch hier in diversen Blogs zum Thema DOLCE FREDDO ihren Anfang genommen hat vor ein paar Tagen !" Anregung an die Orga: Das nächste mal aber bitte nicht die "Flüstertüte" vergessen, so das Man(n) auch am Nolle noch was versteht! :-))

    Was den Vergleich zum Eis-Boykott und dem Marburger Kongress betrifft, da möchte ich nun anfügen, das eine Demo immer nur so gut ist, wie seine (spontane) Organisation! Und genau daran hapert es ... meistens :-)
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#18 MatainaAnonym
  • 10.05.2009, 13:07h
  • Antwort auf #2 von The Rising
  • Ich kann dir da nicht ganz folgen: aggressives schwules Stigma? Hört sich so an, als ob wir uns so kleiden und benehmen sollten wie der Rest der angepassten Hetenmasse. Machen wir doch sowieso schon - aber wir sind nun mal auch anders und oftmals auch bunter. Die Transen sind halt begnadete Selbstdarsteller und so eine Gelegenheit wie gestern, seine Fresse mal in die Öffentlichkeit zu hängen, wird gerne und professionell angenommen. Also ich fands gut und unterhaltsam! DANKE an alle, die gekommen sind. War ein cooles Community Event, das sicher seine Wirkung erzielt hat.
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#17 So oder so kann man lesenAnonym
#16 nightowlProfil
  • 10.05.2009, 13:00hKöln
  • Nochmals ein sehr gut für diese Spontanaktion.
    Da haben ja manche Kritiker dieser Aktion schon wieder getönt, das die Vorfälle bei Dolche Freddo zum landesweiten Ärgernis hochgekocht wird. Wenn ich hier in Köln keine Zeitung aus Berlin gelesen hätte, hätte ich im Vorfeld von diesen verbal Attacken gar nichts erfahren. In den Nachrichten-Redaktionen der TV-Sender fällt sowas unter den Tisch, außer beim RBB....so viel dazu.
    Beim Cafe PositHIV hätte ich mir auch eine ähnliche Aktion gewünscht, was da abgelaufen ist mit diesen Übergriffen war aller unterste Schublade. Vielleicht war das ein Beitrag zu Multikulti, von denen, die das Cafe PositHIV aus der Alvenslebener Str. rausgeekelt haben.

    Da hoffe ich abschließend, das noch mehr solche Proteste gemacht werden, wo sich Leute so diffamierend gebährden wie in diesem Fall.

    Lieben Gruß zu Euch nach Berlin :-)))))
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#15 Weg von Berlin!Anonym
  • 10.05.2009, 12:39h
  • *Dort gibt es jetzt nur noch Eis am Stiel "... *gacker*. So ein Verhalten sollte sich mal ein Eiscafé in Köln leisten - der wäre zack zack Pleite.
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#14 anonymusAnonym
  • 10.05.2009, 10:21h
  • Toll! Also gibt´s doch noch Solidarität in der Szene -Glückwunsch!
    Das hätt das Cafe Posithiv in der Alvenslebenstraße seinerzeit auch gebrauchen können. Der Kioskbesitzer auf der gegenüberliegenden Staßenseite war ein fieses Teil obwohl er noch ganz gut durch uns verdiente - sind viele rübergegangen und haben Zigaretten gekauft. Den Bewohnern mit Migrationshintergrund kann man natürlich auf Grund ihrer Kultur keinen Vorwurf machen nicht tolerant gewesen zu sein - na ja, aber so wie´s jetzt ist isses auch ok, vieleicht sogar besser...
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#13 MuskelkerlProfil
  • 10.05.2009, 10:11h
  • Also wenn ich der Eismann gewesen wäre hätte ich
    jede Menge rosa Erdbeereis produziert und jedem
    Kiss In -Teilnehmer als einsichtsvolle Entschuldigung einfach eine Kugel spendiert und alle aufgefordert sich danach gegenseitig abzuschlecken
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#12 PierreAnonym
  • 10.05.2009, 10:02h
  • Das Ganze fände ich ok, wenn statt 2000 Demonstranten das 10fache, nämlich 20.000 bei Marburger Psychologie-Kongress auftauschen würden, wo die wirklichen und gefährlichen Feinde der Schwulen auftreten und in einer Manier, die an die Nazis erinnern und als Volksverhetzung grenzen für die Heilung von Schwulen predigen und ihr sündhaftes Laster darstelllen.
    Von einer Teilnehmerin dort wird auch gefordet, alle Darstellungen (z.B. in Filmen) wo Schwule eine Leitfigur sind, zu untersagen. Alles was Positiv über Schwule berichtet zu verbieten und keinen Jugendliche mehr beim Comming Out zu unterstützen.
    Das sind die Gefährlichen, nicht dieser Spaghetti in Berlin.
    Ich bin mal gespannt, wie viele in Marburg demonstrieren. 20 vielleicht?
    Die Schwulen sind echt mit Blindheit geschlagen.
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#11 alexander
  • 10.05.2009, 08:58h
  • the rising hat sich nicht über den "geschminkten" auftritt einiger berufener bei dieser demo aufgeregt, sondern darüber, dass die presse durch dieses, weil interessantere, bildmaterial wieder das "schwule klischee" bedient !
    das engegement dieser leute seit jahren, ist toll, zeigt aber auch, es fehlt für solche auftritte der nachwuchs, sprich "neues". man kann nicht "traditionell provozieren".
    die demo insgesamt hat wirkung gezeigt und darauf kommt es an.
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#10 KameliendameEhemaliges Profil
  • 10.05.2009, 01:34h
  • Antwort auf #2 von The Rising
  • Es ist lächerlich das du dich über (Fotos von) geschminkte(n) Damen und Herren beschwerst.
    Wenn DU es nicht mal schaffst Andersartigkeit, in welcher Form auch immer, zu aktzeptieren wie sollen es dann die Heten?
    Mit der Einstellung erreichst du jedenfalls gar nichts.
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#9 Lars3110
  • 10.05.2009, 01:13h
  • Hallo,
    also ich war da und empfand es als ermutigend, dass die Szene immer noch zu kämpfen bereit ist - auch wenn der Kampf aus Knutschen auf offener Straße besteht.
    Es war sehr friedlich (auch wenn sich der eine oder andere zu Ausrufen hinreißen ließ).
    Es hat gewirkt. Der Eisladen hat daraufhin "wegen körperlicher Erschöpfung" geschlossen.
    Der gute Paolo hat die Schuld auf einen Angestellten geschoben und sich halbherzig unglaubwürdig entschuldigt.
    Wenn die Presse halt nur Bilder der Schwestern der perpetuellen Indulgenz zeigt, ist das soweit in Ordnung, da diese auch die Koordinierung des Ganzen in die Hand genommen haben.
    Danke an Aura und Daphne.
    Der Bericht auf RBB war in Ordnung und auch der Bericht der BILD ist überraschend neutral.
    Ich würde mir wünschen, dass es jetzt einmal im Monat ein Kiss Inn vor besonders auffälligen Lokalen gibt.
    Knutsch ausm Kiez, der Lars
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#8 nixkamarechtmachenAnonym
  • 09.05.2009, 23:18h
  • Antwort auf #2 von The Rising
  • Du propagierst doch immer krampfhaft und wie ein gemurmelter Rosenkranz ständig Kampf u.die Sichtbarmachung von uns Schwulen und insgesamt der sexuellen Vielheit in den Medien ,um der ständigen Zwangheteroisierungsmasche in den Massenmedien was entgegen zu setzen.
    (Ironie) jetzt ham wirs und da ist es nu auch wieder nicht recht?
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#7 pupsAnonym
  • 09.05.2009, 22:45h
  • Antwort auf #3 von The Rising
  • @Mr. Nieder mit der wachsenden Homophobie und Gesellschafts-Hetennormierung: Nichts gegen deinen allgemeinen Aufschrei, den du sonst hier immer veranstaltest und der durchaus berechtigt ist, aber deine eigene Diskriminierung und dein deutlicher Sarkasmus bezüglich des Bildes gegenüber Tunten oder Klischeeschwuchteln und dazu deine Abwertung dieser Aktion gegenüber, ist einfach unangemessen.

    Zitat Fredo Savaris aus Spiegel Online und dem von dir verlinkten Bericht: ""Das sind alles Kleinigkeiten gewesen" sagt er. "Ich habe nichts gemacht. Das ist ein Missverständnis." ... Er habe nichts gegen die homosexuelle Szene, aber wenn direkt vor seinem Laden herumgeknutscht werde, störe dies auch manchen Kunden.""

    Es sind Kleinigkeiten gewesen, Menschen die sich Küssen als schwule Säue zu titulieren oder ein Missverständnis sie mit Ohrfeigen zu traktieren? Hätte es ihn auch gestört wenn sich Heten vor seinem Laden geknutscht hätten?
    Sonst bist du doch der erste, der bei so etwas sofort "Homophobie" brüllt.

    2000 Menschen, denen angesichts der zunehmenden Gewalt und Homophobie der Kragen geplatzt ist und die sich in so kurzer Zeit für eine solche doch relativ spontane Aktion zusammen gefunden haben, um damit ein friedliches, aber unmissverständliches Zeichen zu setzen ist etwas wunderbares. Noch wunderbarer wäre es natürlich, wenn es keine einmalige Aktion bliebe, sondern das Zeichen auch zukünftig und in mindestens gleicher Stärke bei anderen Gegebenheiten, die es sicher geben wird, gesetzt würde.
    Bei der letzten Aktion gegen Homophobie waren es 500 Menschen, heute 2000. Ich hoffe das nächste Mal auf eine mindestens ebensolche Zahl. Denn nur dann wird man uns auch irgendwann ernst nehmen und nur dann wird sich auch endlich mal etwas ändern.
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#6 gaybocholtEhemaliges Profil
#5 FelixAnonym
#4 RoyAnonym
#3 The RisingAnonym
#2 The RisingAnonym
  • 09.05.2009, 21:14h
  • ...und haben der Boulevard-Presse wieder genau die Bilder geliefert, die wir angesichts des immer aggressiveren schwulen Stigmas in dieser Gesellschaft ja sooo dringend brauchen! Glückwunsch! Man sollte den Betreffenden gleich einen Make-up- und Zirkuspreis verleihen!
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#1 EiskanoneAnonym

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