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Kommentare zu:
2.000 protestieren gegen Dolce Freddo


#31 geronimoAnonym
  • 11.05.2009, 10:23h
  • Antwort auf #28 von Bernd-das-Brot
  • Immer zuvorkommend und freundlich bedient....

    Würdest Du wahrscheinlich auch bei PAOLO.
    Wenn Du Dich nicht mit Deinem Freund dort
    abknutschen würdest.

    Aber mach das mal in einem der Läden,
    wo Du gerne Döner,Pide und Lamacun
    in Neukölln oder Kreuzberg ißt, und
    immer freundlich bedient wirst.

    Welche Reaktion wirds geben ?

    Jetzt verstanden ???

    Aber DORT traut sich das keiner
    aus unserer so DEMONSTRATIVEN
    Community !

    Warum wohl ?
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#32 AxelBerlinAnonym
  • 11.05.2009, 11:20h
  • Antwort auf #31 von geronimo
  • stark, was? das nenn´ ich respekt vor dem orientalischen handelsgewerbe. so muß man die leute im griff haben? von wegen demonstrieren und mandeln zwischen tür und angel entfernen.
    die gute alte darmwinde, aus der guten alten zeit kann wieder ihre dienste leisten. leute wie du haben dann ein erlebnis.
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#33 stromboliProfil
  • 11.05.2009, 12:40hberlin
  • Antwort auf #29 von Lars3110
  • www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kuessen-verboten/

    2000 können nicht irren...?

    " Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat."
    was hat unser eisverkäufer nun gestern gelernt...? Stellen wir nun „mahnwachen“ um ihn die nächsten wochen an unsere wut zu erinnern, oder langt es, dass wir jedes kommende wochenende bei ihm vorsprechen... ?
    Was haben wir gelernt, wenn in sichtweite einer offenen tür eines lokales (heile welt... wie passend!) zwei schwule angemacht, in eine schlägerei verwickelt werdn...
    Haben wir am geeigneten objekt nun unsere präsenz und unseren ordnungswillen demonstriert?
    Zumindest mit der sprache klappst so langsam: „Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat...“ so nochmal user Lars3110.

    Mir gefällt der beitrag #7 von pups: „2000 Menschen, denen angesichts der zunehmenden Gewalt und Homophobie der Kragen geplatzt ist und die sich in so kurzer Zeit für eine solche doch relativ spontane Aktion zusammen gefunden haben, um damit ein friedliches, aber unmissverständliches Zeichen zu setzen ist etwas wunderbares.“ Das ist ehrlich! Es umschreibt die stimmungslage in der wir uns befinden.
    Werden wir aber der stimmungslage gerecht, wenn wir zufrieden feststellen: der laden ist dicht!?
    Bleibt nicht die verunsicherung, wo denn nun eigentlich der uns zustehende sichere „raum „ her soll oder gewährleistet wird! Und wer „gewährleistet“ ihn, wenn stunden später die strasse wieder (!) den „anderen“ gehört? Dies in sicht und hörweite schwuler lokalitäten !( -Heile Welt.-.. eben).

    Womöglich steckt hinter jeder satire ein kern wahrheit und die idee des tuntensicherheitsministerium ist abbild der gefühlten unsicherheiten...; brauchts eine bürgerwehr geschminkter ordensmitglieder im kiz ? Wo liegt die grenze zwischen trashiger satire und mühsam bedeckter selbsteinschätzung..? Übung haben die perpetuellen als straff organisierter orden im umgang mit ordnungsmaßnamen jedenfalls, wie sich zeigt. Und ein instutitioneller habitus vermittelt mittlerweile geborgenheit der wir folgen können/wollen. Vielleicht deshalb lassen wir ihnen so viel raum, wenns ums eingrenzen geht. Ein gedanke, der mir schon seit geraumer zeit durch den kopf geht, angesichts deren präsenz in aids-moral-kampagnen. Aber vielleicht stört mich auch nur die übergangslose vereinnahmung „klösterlicher“ rituale und ordensregeln... als anerkannt unterfickter (herve,axelB) , mangelst mir mittlerweile an genügend humorigkeit. Von ACT UP ( aus der sich die perpetuellen bildeten) der 80-90ziger hin zu der heutigen zeit ist, ein kurzer schritt mit inhaltlich beachtlichen änderungen....
    Andererseits: ich bin für selbstorganisation die sich auch in körperlicher präsenz zeigen muß wenns darum geht, die kizstrassen für schwule sicher zu machen. An dem spagat klebe ich fest wie die fliege an der klatsche...
    Ach ja: die ordnungsfrage:
    Sehen wir mal , wie wir umgehen mit dem sich aufbauenden protest der anlieger/bewohner/nachbarn von schwulen lokalen. Das könnt ihr bei den schwulen wirten nachfragen, die es euch bestätigen werden. Wissend, dass es da gärt, sich schon mal die nachbarn in initiativen treffen, möchte ich den inhaltlich berechtigten widerstand unsererseits dann sehen! Oder endet dies wie mit der schilderaktion im park durch maneo: hier bitte rücksicht nehmen!
    Schlußendlich wären wir dann argumentativ bei dem, was der eisverkäufer für sich selbst in anspruch nahm: nehmt „rücksicht“ auf die „anderen“...! Damit aber auch wieder am anfang der diskussion!

    @Nightowl, anonymus,
    auch ich seh die geschichte des cafe positiv immer noch nicht richtig aufgearbeitet! Vielleicht weil ich auch nicht unmittelbar erlebt, mir der inhalt der argumentation für den rückzug des projektes nicht vermittelbar ist: zu weit vom kiz entfernt, damit nicht schützbar... so die mir bekannte version.
    Das sich nachbarn ( in dem fall halt mehrheitlich zuwanderer) dort in demokratischer tradition ( es gab eben auch petitionen gegen uns bei stadt und senat; der sanfte protest , während die söhne schon mal die fensterscheiben einschmissen... ) ( ja auch im umgekehrten funktioniert das...,leider!) , gegen die ansiedlung ihnen unerwünschter wendeten, eben dem cafe positiv und seiner clientel , lässt einen befangenen blick auf unsere aktion zu:
    „Der Anlass war ein ganz konkreter und etwas, was greifbar ist und wo ich mit meiner Präsenz direkt dem Verantwortlichen zeigen konnte, wo die Grenze ist. Es war nicht irgendwas diffuses wie allgemeine Diskriminierung. Man konnte den Protest direkt adressieren und somit sofort greifbare Ergebnisse sehen - und zwar, dass er den Laden dicht gemacht hat.“ ... Lars3110, zitat ende!
    Wenn paolo eine lektion erhalten, was haben wir dann bekommen?Oder : was haben sich die protestler dort gedacht ? Das, wenn eine mehrheit vorhanden, der einzelne, die minderheit kuscht und schließt?
    Aber wie gesagt... 2000 können nicht irren!
    So sind eben mehrheiten!
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#34 Benedictus
  • 11.05.2009, 13:38h
  • Ich verstehe echt die Diskussion hier nicht. Hättest Du es für normal gefunden, dass Schwule, die in einem von ihnen stark frequentierten Stadtteil, also praktisch in ihren "Hoheitsgebiet" angefeindet werden, Mäuschen machen, sich wegducken, schweigen und verstecken?

    Irgendwie kann man es in der Community keinem Recht machen. Einerseits wird den Schwulen vorgeworfen, immder das "Opfer" zu sein, andererseits wenn dann mal die Community handelt, beschwert man sich darüber, wie man es macht und dass man falsche Prioritäten setzen würde. Und natürlich kommen solche Beschwerden in erster Linie von "Stubenhockern", die in ihrem Leben noch nie etwas für die schwule Community gemacht haben, aber immer gern das Maul aufreißen und meckern, wie die senilen Opas in der Muppetshow.

    Weißt Du, es geht doch gar nicht darum, ob man es sich auch bei einem Döner in einem Migrantenstadtteil gewagt hätte, zu demonstrieren, die Frage ist ja eher, ob ein Eisdielenwirt sich hätte wagen sollen, in einem Schwulenbezirk Schwule anzufeinden. Das ist die Frage. Und er hat es gewagt und hat seine Quittung bekommen. Dank der bunten Community, die wir nunmal sind und auf die ich auch stolz bin. Stark angepasste Schwule der Kategorie "Straight Actors", die sich hier über Klischeees und Stigmatas aufregen, hätten es nicht mal annähernd geschafft, Massen zu mobilisieren und zu motivieren, dazu sind sie nämlich zu angepasst, zu unauffällig, zu normal, ohne Ecken und ohne Kanten.

    Nur nicht auffallen, um jeden Preis! Auf sowas pfeife ich.

    Berliner! Gute Arbeit!
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#35 stromboliProfil
  • 11.05.2009, 14:27hberlin
  • Antwort auf #34 von Benedictus
  • ich nehm mal an das ist an mich adressiert:

    eben weil wir/ du von hoheitsgebiet sprechen frag ich nach den daraus zu ziehenden schlüssen.
    Nicht wegducken , nicht schweigen oder verstecken ist meiner rede sinn; einfach das geschriebene mal als das stehenlassen als das es gepostet wird, nicht gleich uminterpretieren!
    Und ich beschwere mich nicht übers handeln noch über falsche prioritäten, sondern darüber das nicht bis zu ende gedacht wird. Das ist der schale geschmack für mich. Stubenhocker bin ich nie gewesen und vermutlich vor deiner geburt schon schwulenpolitisch aktiv gewesen.
    Das ich als waldorf&stadtler randbemerkungen einwerfe gebe ich selbst in beiträgen hier zu (
    www.queer.de/detail.php?article_id=10353
    ) und beanspruche hierzu copyright!

    Aber bendiktus, es geht schon (!) darum was man wo , wann und wie macht! Gerade wenns um "hoheitsgebiete" geht.
    Und ich möchte keine falsche sicherheit vorspiegeln den abendlichen partygängern gegenüber, wenn sie wie gehabt angegriffen werden.
    Ich bin überrascht von der nutzung des internets wenns um mobilisierung geht. Das hat sich im beispiel so 36 gezeigt, und nun auch hier! Das freut, das man nicht mehr auf handzettel und flugblatt angewiesen ist! Liegt aber in der kruzen mitteilung auch inhaltliche aufarbeitung? Zu was werden die "massen" mobilisiert? Darf man diese fragen im rausch der siegesgefühle nicht mehr stellen?

    Etwas vereinfacht: die allgemeine stimmung ist nicht auf seiten der schwulen, man fügt sich in die political correkt praxis: nur nichts verräterrich aneckendes bezüglich minderheiten vorbringen, lieber den hinweis auf "andere" und zu schützende kinder!
    Das (!) macht den boden fruchtbar für : Eisschlecker #20:
    "Als ich mit meinem Mann das "kiss inn" verließ kam uns in der Maaßenstrasse ein liebenswürdiger Mitbürger um die 16 Jahre mit Migrationshintergrun d entgegen und sagte: O Ton: "Scheiß Schwuchteln - ich mach Euch alle tot"
    Dies um die ecke herum, wo dann das "andere hoheitsgebiet " beginnt , eine andere realität zählt? Da muß ich nicht von meinem balkon herunter misanthropisch fragezeichen vor mich hingrummeln; da ist viel heisse luft auf einen punkt konzentriert , wenn die mobilisierten massen, angesichts der angrenzenden "aussenbezirke", (de)motiviert ins leere agieren!
    Sei sicher, ich falle auf; auch ohne menge!
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#36 The RisingAnonym
  • 11.05.2009, 14:48h
  • Antwort auf #34 von Benedictus
  • Schon erstaunlich, was du über andere User hier so alles weißt. Also, wenn irgend jemand immer und überall gegen ein schwules Selbstverständnis à la "straight acting" angeht, dann bin ich das. Und wenn jemand mitunter auffällt, weil er - wenn auch nicht als "Tunte", sondern einfach als Mann -unmissverständlich zeigt, dass er an Männern interessiert ist, wann immer und wo immer ihm danach ist, dann kann ich ebenfalls ein Lied davon singen. Ich wehre mich aber dagegen, dass wir uns von der selbsternannten Mehrheitsgesellschaft bereitwillig auf die üblichen Klischees REDUZIEREN lassen und dass einige in der Community meinen, auf eben diese Weise immer wieder in den Vordergrund des Geschehens preschen zu müssen. Und wir sollten uns nichts vormachen: Eben dieses gerade nicht die Vielfalt innerhalb unserer Community, sondern lediglich Stereotypen repräsentierende "Image" ist von ganz wesentlicher Bedeutung für das Stigma, mit dem es allen voran jungen Männern so schwer gemacht wird, homosexuelle Empfindungen zu akzeptieren, sie nicht zu verdrängen oder zu unterdrücken! Wir haben die Wahl: auch mit einem gewissen strategischen Bewusstsein an dem Kampf um die medial produzierten Bilder, die wiederum das Bewusstsein von Millionen Menschen prägen, teilzunehmen oder eben nicht! Wer beispielsweise das heterosexistische Fernsehen betrachtet, der muss dessen Machern zumindest eines bescheinigen, nämlich dass sie sehr genau wissen, wie sie sich zumindest ein pseudo-hippes Image verschaffen!

    Abgesehen davon offenbarst du selbst einige diskussionswürdige Punkte hinsichtlich des "Kiss-in", der ja leider kein solcher war, denn ich lehne die Einteilung unserer Gesellschaft in "Hoheitsgebiete" von bestimmten Gruppen ausdrücklich ab! Und es stellt sich auch die Frage, ob wir uns in erster Linie auf unsere vermeintlichen "Hoheitsgebiete" konzentrieren sollten, wenn es um die Förderung einer Kultur des Respekts vor der Vielfalt geht. Ich rede damit übrigens ganz sicher nicht denen das Wort, die diese Diskussion wieder einmal dazu missbrauchen, um gegen Menschen nichtdeutscher Abstammung oder Herkunft Stimmungen zu verbreiten, wie sie auch gegen uns verbreitet werden. Mir geht es darum, dass Homophobie eine GESAMTgesellschaftliches Problem ist und auch nur als solches gelöst werden kann. Ich begrüße es grundsätzlich sehr, dass eine solche solidarische Aktion wie am Samstag zustande gekommen ist und sie lässt uns vielleicht auch lernen, wie man eine Mobilisierung der Community auch für andere wichtige bzw. noch wichtigere Fragen erreichen kann. Denn eines ist leider auch klar: So mancher in dieser Gesellschaft, der sehr viel mehr zu Homophobie und Heteronormativität beiträgt als ein Berliner Eiscafébesitzer, dürfte sich am Samstag auch ins Fäustchen gelacht haben angesichts der Prioritätensetzung unserer Community und der Tatsache, dass er und die anderen großen Diskriminierungstäter, -beförderer oder doch zumindest -dulder ohne Widerspruch unbehelligt weitermachen können wie bisher! Es liegt an uns, das Gegenteil zu beweisen, und diesen Kiss-in nicht als isolierte Einzelaktion, sondern als Aufbruch zu einer neuen Mobilisierung der Community von der Basis her und in allen hier immer wieder diskutierten Fragen der alltäglichen Diskriminierung zu begreifen!
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#37 Bernd-das-BrotAnonym
  • 11.05.2009, 15:04h
  • Antwort auf #31 von geronimo
  • @geronimo: Welche Reaktionen wird geben? Jetzt verstanden ???

    Deine Message kam bei mir auch schon bei deinem 1. Posting hier rüber !!! Ja - welche Reaktion wirds geben?!? Man(n) sollte das vielleicht doch mal "austesten" beim nächsten Besuch in Neukölln :-) Ich muss aber dazu sagen, das ich 1.96gross und 125kg wiege !!! :-) Achja - ne Glatze trag ich auch !!! :-)

    Wenn du die Berichte aufmerksam verfolgt hättest, dann hättest du auch gelesen, das sich der Zorn von Paolo nicht NUR gegen küssende Lesben und Schwule richtet !!! Anscheinend reicht es ja schon aus, wenn ich mich als DOLCE PIZZA Kunde auf eine DOLCE FREDDO Bank setze, und dort meine Pizza esse, damit der gute Paolo austickt !!!
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#38 Benedictus
  • 11.05.2009, 16:04h
  • @ stromboli: Das tut mir leid, dass Du in der Maaßenstr. kuz nach der Demo angefeindet worden bist. Ich sehe das mal als Apell an die Community, auch Zivilcourage zu zeigen, und anderen Schwulen zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen. Das ist aber ein Thema, dass wir unter uns ausmachen müssen, praktisch eine Botschaft an uns selbst.

    @ The Rising: Aber was Homophobie angeht: Wir werden nichts, absolut nichts gegen Homophobie und Diskriminierung erreichen, wenn wir die Vielfalt unserer Community selbst untereinander nicht akzeptieren und respektieren können. Es ist mode geworden, in der Community alle zu diskriminieren, die nicht dem angepassten Schwulen entsprechen. Was spricht dagegen, in der schwulen Community Tunten, Drags, Skins, Spießer, Barebacker, Junkies, Polizisten, Straight-Actors, Lederkerle, Biker, türkische Bauchtänzer, schwarze "Bruce Darnell"-Verschnitte, Bären, Rubbertypen, Uniform-Fans, Soldaten etc zu haben? Das sind wir nun mal. Sollen wir uns dafür schämen? Insbesondere dann, wenn wir in Massen zusammenkommen? Klischee oder nicht, das ist die Community. Wenn wir uns selbst nicht lieben und akzeptieren können, dann können wir nicht erwarten, dass dies andere tun. Aufgrund unserer Diskriminierung untereinander fällt uns gar nicht mal mehr auf, dass wir so vielfältig sind, weil all jene, die anders sind, praktisch schon gezwungen sind, sich nicht nur vor der Mehrheitsgesellschaft zu verstecken, sondern auch noch vor den Schwulen, die sie ablehnen und sie dafür verantwortlich machen, dass man ihnen ihre "Pseudo-Männlichkeit" abspricht. Lächerlich. Man sollte mal innehalten und aufarbeiten, wem aus der Community wir wirklich etwas zu verdanken haben. Nämlich gerade den Tunten, die sich nicht über den Mund reden lassen und sich nicht verbiegen, um möglichst "normal" auf andere zu wirken (siehe ersten CSD - Aufstand in New York).

    @stromboli Und auf das Argument, dass diese Aktion nicht weit genug gehe. Mein Gott, das war ein Anfang, und wo hätte der Anfang stattfinden sollen, wenn nicht in einem Bezirk, wo wir abschätzen können, dass nicht alles außer Kontrolle gerät; warum hätte man woanders demonstrieren sollen, wenn wir nicht mal in der Lage sind, uns in "unseren" Bezirken durchzusetzen? Natürlich gibt es überall in Berlin Gegenden, in denen wir diskriminiert werden. In ganz Deutschland gar. Nein, auf der ganzen Welt. Und? Wir sind ja nicht besser. Wir diskriminieren ja selbst, wir diskriminieren Ausländer, ja wir diskriminieren uns sogar gegenseitig, wir sind ein Querschnitt der Gesellschaft und kein Deut besser.

    Und selbst der CSD hat in New York in einem von Schwulen häufig frequentierten Bezirk angefangen. Und? Hat es dazu geführt, dass ganz New York, nein ganz Amerika nun von homophoben Menschen gesäubert wurde? Nein! Aber dennoch hat diese Aktion etwas Gutes in Gang gesetzt, was wir nun weltweit sehen können. Man sollte nicht alles schlechtreden, was gut angefangen hat, sondern auch einfach mal das stehenlassen, was man getan hat, und realistisch bleiben.

    Gegen einzelne Privatpersonen lässt sich schlecht demonstrieren. Auch nicht gegen mehrere Privatpersonen in einem Stadtteil oder in einem Dorf auf dem Lande. Aber gegen einen gewerbetreibenden Eisdielenwirt in einem Bezirk, wo viele Schwule leben, da schon, und da macht es ja auch Sinn.
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#39 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.05.2009, 17:55h
  • Das hat sich ja wirklich gelohnt! 2000 Teilnehmer haben gezeigt, daß ein Eisdielenbesitzer mit den schwulen, bisexuellen und lesbischen Kunden so nicht umspringen kann! Mehr Tolereanz, Dolce Freddo!
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#40 RandyProfil
  • 11.05.2009, 18:15hFrankfurt/Main
  • Antwort auf #30 von The Rising
  • Und immer noch weichst Du meinen Fragen aus und öffnest Nebenschauplätze um Deine Selbstdarstellung zu präsentieren!

    Es macht keinen Sinn mit Dir einen fruchtbaren Dialog zu führen. Deine fanatischen Auftritte nehmen schon pathologische Züge an. Und Fanatikern kann man nur entgegentreten in dem man sie der Lächerlichkeit preisgibt.
    Lese einmal in aller Ruhe Deine Beiträge der letzten Tage , die sind an Unsinn kaum zu überbieten - die Raktionen einiger User darauf dürften Dir nicht entgangen sein.
    Am besten Du gründest einen Staat für Homosexuelle, dort kannst Du Deine Utopien um die sexuelle, kulturelle und nationale Selbstverwirklichung weiterführen. Nur, unter Deiner Diktatur wollte ich keine Sekunde leben.

    Ab sofort werde ich auf Deine Schreibereien nicht mehr eingehen. Mit Fanatikern diskutiere ich nicht!
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