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- 16. Mai 2009 2 Min.
Rund 300 Schwule und Lesben haben am Samstag in der lettischen Hauptstadt für ihre Rechte demonstriert - mit internationaler Unterstützung. Es gab eine Gegendemonstration, der Nachmittag blieb aber friedlich.
Von Norbert Blech
Der "Baltic Pride", in dem Schwule und Lesben aus Estland, Litauen und Lettland in der lettischen Hauptstadt Riga für ihre Rechte demonstrierten, ist am Samstag ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen.
Rund 300 Menschen hatten für die Rechte von Lesben und Schwulen demonstriert. Amnesty International, ILGA und Vertreter des Europride in Zürich unterstützten die Demonstration mit rund 70 Teilnehmern aus 20 europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Die internationale Truppe führte einen Banner mit sich: "Marching for those who can't". Erst am Freitag hatte das Verwaltungsgericht von Riga ein Verbot der Demonstration durch den Stadtrat aufgehoben (queer.de berichtete).
So viel Hass, so viel Liebe
Teilnehmer der Parade stießen auf eine leicht größere Gegendemonstration. Anti-schwule Demonstranten zitierten aus der Bibel oder skandierten "Stop Aids, go home!", berichtet die "Baltic Times". Eine Frau habe sich mit einem Kruzifix auf die Straße gelegt, um den Marsch der Lesben und Schwulen zu verhindern. Es kam jedoch zu keiner Gewalt und keinen Verhaftungen.
Die estnische Aktivistin Madle Saluveer zeigte sich in der Zeitung erfreut über die Demonstration: "Sie gibt Dir soviel Stärke und ein Gefühl, dazu zu gehören. Es ist schwer zu glauben, dass es dort so viel Hass gibt, während es hier so viel Liebe gibt", sagte sie im Angesicht der Gegendemonstration.















Dann sehen diese bigotten hasserfüllten Faschisten endlich, dass sie in der Minderheit sind...
Und irgendwann gibt es vielleicht auch dort mal mehr Rechte für uns!