https://queer.de/?10441
- 18. Mai 2009 2 Min.
Nach dem erneuten Flop des deutschen Beitrages beim Eurovision Song Contest will der NDR offenbar mit Pro Sieben zusammenarbeiten, damit wieder "Germany, twelve points" ertönt.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll Entertainer Stefan Raab den Grand Prix wieder auf Vordermann bringen. Eine solche Zusammenarbeit zwischen öffentlich-rechtlichem und kommerziellem Fernsehen wäre kein Novum: 2004 durfte Raab mit Max Mutzke einen Kandidaten für die deutsche Vorausscheidung stellen. Dieser wurde zuvor in Raabs Sendung "TV Total" im Segment SSDSGPS ("Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star") ausgewählt. Mutzke gewann den Vorentscheid, wurde im Grand-Prix-Finale Achter und schaffte es bis auf Platz eins der deutschen Charts.
Diesmal schwebt Thomas Schreiber, dem ARD-Koordinator Unterhaltung, offenbar eine noch weitergehende Kooperation vor. Sie soll am Montag intern auf der Konferenz der Programmdirektoren beraten werden.
Raab nahm insgesamt drei Mal am Grand Prix teil: 1998 schrieb er für Guildo Horn den Titel "Guildo hat euch lieb" und belegte damit den siebten Platz. 2000 erreichte er als Sänger sogar den fünften Platz mit "Wadde hadde dudde da", bevor er 2004 Max Mutzke ins Rennen schickte.
Das Duo "Alex Swings Oscar Sings!" kam in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit dem Titel "Miss Kiss Kiss Bang" nur auf Platz 20 von 25 Teilnehmern. Der NDR hatte dem schwulen Sänger Oscar Loya noch die Burlesque-Tänzerin Dita von Teese an die Seite gestellt. Die nackte Haut konnte die Europäer aber offenbar nicht erwärmen, für Deutschland anzurufen.
Vor der Veranstaltung unterbanden die Behörden gewaltsam schwul-lesbische Demonstrationen zum CSD (queer.de berichtete). In der live ausgestrahlten Glitzer-Show waren diese Übergriffe indes kein Thema. (dk)















selbst die früher ansatzweise guten, engagierten 3. programme, sind fast alle zu "kuhfunksendern" verkommen.
die seltsam "originellen" burlesknummern von herrn raab sind doch wirklich nicht sooo wichtig ?