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  • 18. Mai 2009 53 2 Min.

Am Sonntag gingen zehntausende New Yorker auf die Straße, um für oder gegen die Öffnung der Ehe zu demonstrieren.

Gouverneur David Paterson und Bürgermeister Michael Bloomberg haben sich bei der ersten Demo am Nachmittag vor tausenden Menschen für die Ehe-Gleichstellung ausgesprochen. Kurze Zeit später demonstrierten geschätzte 7.000 Menschen vor dem Innenstadtbüro von Gouverneur Paterson gegen das Eherecht für Schwule und Lesben. Diese Demonstration wurde von hispanischen Pfarrern organisiert.

Auf der Gegendemo sprach auch der demokratische Senator Ruben Diaz, der als erbittertster Gegner der Homo-Ehe in seiner Partei gilt: "Wir sind hier, um dem Gouverneur zu sagen: Schauen Sie sich diese Leute an. Diese Leute sagen, dass sie nicht an die Ehe zwischen einem Mann und einem Mann oder einer Frau und einer Frau glauben", so Diaz, der hauptberuflich Pfarrer der Pfingstbewegung ist.

Sein Parteifreund Paterson sieht die Homo-Ehe jedoch als Bürgerrecht an: "Mein Name ist David Paterson und ich bin hierher gekommen, weil ich nach Gerechtigkeit suche", sagte er bei der Pro-Ehe-Demo vor einer jubelnden Menge. Bei dieser Veranstaltung waren auch mehrere Fernseh- und Kinostars anwesend, wie etwa Cynthia Nixon von "Sex and the City". Sie erklärte, dass sie sich mit ihrer Partnerin Christine Marinoni verlobt hat.

Das New Yorker Repräsentantenhaus hat mit 89 gegen 52 Stimmen der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben zugestimmt (queer.de berichtete). Allerdings ist unsicher, ob im Senat eine Mehrheit erreicht werden kann. Zwar verfügen hier die Demokraten über 32 Sitze, die Republikaner nur über 30. Mehrere Demokraten - unter ihnen Diaz - stehen der Homo-Ehe aber aus religiösen Gründen skeptisch gegenüber, während es bei den Republikanern noch keine Fürsprecher für die Ehe-Gleichheit gibt. (dk)

Youtube | Zusammenschnitt der Kundgebung, u.a. mit "Hair," Audra McDonald, Cynthia Nixon, Cheyenne Jackson, Michael Bloomberg und David Patterson.
-w-

#1 Chris in NeuenglandAnonym
  • 18.05.2009, 21:37h
  • Der sogenannte Demokrat Rubén Díaz soll aus der Partei ausgeschlossen werden.

    Aber Cheyenne Jackson, was für ein süsser Typ.
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#2 gerdAnonym
  • 18.05.2009, 22:55h
  • Ruben Diaz ist kein Demokrat. Seine Überzeugungen sind in vielen kontroversen Gesellschaftssthemen anders als bei den Demokraten. Sie sollten Ihn rausschmeissen.
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#3 schwarzwaldbub
  • 18.05.2009, 23:28h
  • Schwule Männer sollten sich immer daran erinnern, welche unrühmliche Rolle – mit wenigen Ausnahmen - die Religionsgemeinschaften bei der Überwindung sexueller Apartheid gespielt haben.

    Zu nennen: Die römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen, fast alle protestantischen Kirchen aus lutherischer, calvinistischer oder anglikanischer Tradition. Das Judentum und der Islam. Die Liste lässt sich fast endlos weiter führen ...

    Ihre Haltung zur Liebe zwischen Menschen ist widerwärtig und verdammenswürdig. Kaum können sie Wahrheit beanspruchen, unsere Erfahrung spricht dagegen!

    Tretet aus diesen „Gemeinschaften“ aus, in denen Ihr nicht willkommen seid!
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