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- 20. Mai 2009 1 Min.
Der deutsch-russische Schriftsteller Wladimir Kaminer hat nach scharfer Kritik an seiner Aussage bei einer ARD-Livesendung zum Eurovision Song Contest, die Russen seien "schwulenfreundlich", würden dies aber nicht zeigen, Stellung genommen.
Kaminer hatte am Samstag auf der ARD-Bühne an der Reeperbahn erklärt: "Die Russen sind nicht schwulenfeindlich, sie sind schwulenfreundlich, sie zeigen es nur nicht". In seinem Blog hatte Stefan Niggemeier dem Autor von "Militärmusik" und "Russendisko" daraufhin "ausgesuchte Ekelhaftigkeit" unterstellt.
Der 41-Jährige erklärte nun auf Anfrage eines queer.de-Lesers, seine "Friedensbotschaft" sei wegen der extremen Kürze nicht richtig angekommen: "Ich wollte schlicht und einfach sagen, die Russen sind nicht von Natur aus homophob, sie haben bloß Minderwertigkeitskomplexe, Angst, von Europa nicht für voll genommen zu werden", so Kaminer. "Sie kennen Schwulenparaden nicht und glauben die Welt will sie auf den Arm nehmen. Wer in diesem Fall wirklich falsch handelt, ist der russische Staat." Natürlich müsse Russland die Minderheiten schützen. "Es ist nur peinlich für das große Land, wenn es Angst vor Schwulenparade hat", so Kaminer. (cw)
Danke an Thomas für die Info














die Gutachten unserer teuren Witschaftsweisen die immer im nachhinein ihre Vorraussagen der Realität anpassen.Genauso lächerlich.Wovor hatte denn Kaminer Angst und Minderwertigkeits -komplexe ? ...er wollte schlicht und einfach sagen...warum hat er s dann nicht so gehandhabt?Oder war es doch nur eine Verarschung auf Kosten einer Minderheit um Lacher aus der Mehrheit zu haben.Nein wie witzig.Ich lach mich kringelig wie er seine, wohl versteckte Schwulenfreundlichkeit zeigt.