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  • 22. Mai 2009 6 1 Min.

Ursprünglich hatte Mister Schweiz angekündigt, er wolle am Europride in Zürich teilnehmen – jetzt kneift die heterosexuelle Eidgenossenschönheit André Reithebuch.

Sein Vorgänger Stephan Weiler hatte sich für Homo-Rechte eingesetzt – und musste deswegen selbst Spekulationen über seine sexuelle Orientierung über sich ergehen lassen. "Ich möchte André nicht etwas Ähnlichem aussetzen", erklärte der besorgte Mister-Schweiz-Sprecher Urs Brülisauer gegenüber der Boulevardzeitung "Blick", versichert jedoch im nächsten Satz: "Das ist aber kein Entscheid, der sich gegen Schwule richten soll."

Im Chat der Zeitung hatte Reithebuch seinen schwulen Fans kurz nach seiner Wahl noch versprochen: "Wenn ich an die Europride eingeladen werde, würde ich bestimmt hingehen". Davon ist jetzt allerdings nicht mehr die Rede. Europride-Sprecher Michael Rüegg: "Es ist wirklich ärgerlich, wenn Heteros gleich als schwul abgestempelt werden, wenn sie sich auch nur ansatzweise pro-gay geben." Bei Reithebuch gebe es ohnehin deutlich weniger Interpretations-Spielraum als bei seinem Vorgänger.

Er appellierte an Reithebuch, die Sache zu überdenken. Immerhin seien die Schwulen doch sehr tolerant: "Die Freundin dürfte er auch mitnehmen", versichert Rüegg.

Das Stadtfest und die Europride-Parade steigen am 6. Juni in der Zürcher Innenstadt. (dk)

-w-

#1 Hetero ist uncoolAnonym
  • 22.05.2009, 16:20h
  • Brauchen wir den? Brauchen wir überhaupt "Hetero"-Männer als Aushängeschilder? Da haben wir doch in der Community viel geilere, maskuline Typen zu bieten, die wissen, was sie wollen und was gut ist! Höchste Zeit, damit zu wuchern!
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#2 XDAAnonym
  • 22.05.2009, 18:02h
  • Abgesehen davon, dass der Typ schon schwul wirkt, ist es mir egal, ob er daran teilnimmt. Aber ist doch klar, dass er umfällt, schließlich will er doofe Werbung machen für doofe Produkte, aber ist auch klar, muss seinen arg kurz begrenzten "Ruhm" ja nutzen, nicht dass er nächstes Jahr im Dschungelcamp sitzt oder bei BigBrother, sofern es das noch gibt. Ausserdem gibt es viel geilere schwule Männer ...
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#3 SvepoAnonym
  • 22.05.2009, 19:44h
  • "Brauchen wir den? Brauchen wir überhaupt "Hetero"-Männer als Aushängeschilder? Da haben wir doch in der Community viel geilere, maskuline Typen zu bieten, die wissen, was sie wollen und was gut ist! Höchste Zeit, damit zu wuchern!"

    Vielleicht um statt Toleranz berechtigt einzufordern, auch tolerant zu sein?

    Ich frag mich gerade was da schief läuft, wenn man gutaussehenden Heteros rät an sowas nicht teilzunehmen, bzw. es auf Anzeige auf sexuelle Belästigung herausläuft.
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