https://queer.de/?10460
- 23. Mai 2009 1 Min.
Der anstrengende Weg, erwachsen zu werden: Moritz Sturms moderner Coming-out-Roman "Vorstadtjunge"
Von Carsten Weidemann
Romane, in denen schwule Jugendliche im Mittelpunkt stehen, müssen nicht immer tragisch sein. Dies belegt Moritz Sturms Debüt-Veröffentlichung "Vorstadtjunge" eindrucksvoll: Hauptfigur Marc, 17-jähriger Schüler eines Hamburger Elitegymnasiums, ist nicht auf den Mund gefallen. Auf seinen Streifzügen durch die Hafenstadt bekommt er dank seines guten Aussehens eindeutige Angebote von Männern und Frauen.
Doch Marc sucht sich seine Partner lieber selber aus. So lernt er den russischen Geiger Petja kennen und ist fasziniert von ihm, beginnt aber gleichzeitig ein Verhältnis mit dem attraktiven Journalisten Lukas. Zum ersten Mal ist Marc verknallt, wird damit aber auch verletzlich. Die Konflikte lassen nicht auf sich warten. Doch wozu gibt es Freunde?
Moritz Sturms Roman "Vorstadtjunge" liest sich geistreich, bitter und ungeheuer lustig. Das Buch ist das gelungene Portrait eines frühreifen und schlagfertigen Teenagers auf dem Weg zum Erwachsensein.
Der Autor studierte zunächst Germanistik und Philosophie, wechselte dann zur Medizin und arbeitet heute als Arzt in eigener Praxis in Hamburg.
Moritz Sturm: Vorstadtjunge, Roman, 196 Seiten, Broschur, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 14,95 €
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit im Queer-Shop
» Das Buch bei Amazon bestellen
Mehr queere Kultur:
» auf sissymag.de
Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.
Informationen zu Brunos-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu brunos.de. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.
















Gruß Maximo