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  • 25. Mai 2009 7 2 Min.

Chris Engen, Star der erfolgreichsten US-Seifenoper "Schatten der Leidenschaft" ("The Young and the Restless"), sollte einen Mann küssen – und rannte erbost vom Set. Die Produzenten haben bereits einen homofreundlicheren Ersatz für den Kussphobiker gefunden.

Nach Berichten von US-Starmagazinen verließ Engen die Produktion, weil er seinen Schauspielerkollegen Yani Gellman küssen sollte. Wie der "Suds Report" meldet, war der 29-Jährige dagegen, dass seine Figur Adam Wilson schwul werden sollte. "Er wollte auch nicht, dass seine Figur eine dunklere Seite bekommt", heißt es im "Suds Report". "Er hat sich oft krank gemeldet und bei Konferenzen stets Desinteresse signalisiert".

Die Produzenten von "Schatten der Leidenschaft" erwägen nun juristische Schritte gegen Engen. Er war erst Anfang des Jahres zu der Serie gestoßen und hat einen gültigen Zweijahresvertrag.

Youtube | Heterosexueller Ausschnitt aus "The Young and the Restless" mit Chris Engen

Wie in Soaps üblich, wird seine Figur durch einen anderen Schauspieler einfach ersetzt: Michael Muhney ("Veronica Mars") wird ab Mitte Juni als Adam Wilson im US-Network CBS zu sehen sein.

Anders als in Deutschland wenden sich Seifenopern eher an Hausfrauen als an Jugendliche und werden seit Jahrzehnten meist am frühen Nachmittag ausgestrahlt. Hier drehen sich die Geschichten um sehr reiche, aber moralisch fragliche Figuren, die viele Scheidungen und Korruptionsaffären durchmachen. Seit Anfang der 1980er Jahre sind auch schwule oder lesbische Figuren in Soaps aktiv und werden meist in positivem Licht dargestellt.

"Schatten der Leidenschaft" läuft bereits seit 1973 im US-Fernsehen – und bringt es inzwischen auf rund 9.200 Folgen. Seit 1988 hat "Y&R" die höchsten Einschaltquoten aller Soaps. Schärfster Konkurrent ist "Reich und schön" ("The Bold and the Beautiful"). (dk)

-w-

#1 alexander
  • 25.05.2009, 19:16h
  • man sollte einfach auch für diese "hausfrauengenesungsserien" schauspieler nehmen, die brauchen auch in amiland immer gage, anstatt diese ohnehin behinderten "menschendarsteller" !
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#2 xyAnonym
  • 25.05.2009, 21:07h
  • Ich würde es ja dem Engen, Chris wünschen, nach einer Zwischenstation im Dinner Theatre möge er seine Karriere an einer Tankstelle oder Supermarktkasse fortsetzen. Aber wenn er es nicht ganz dumm anstellt, kriegt er bestimmt bald reihenweise Rollen in fundamentalchristlichen Propagandanproduktionen. Man braucht sich ja nur den Rechten für ihr Reklamegeschrei anzudienen - siehe Fräulein Kalifornien.
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#3 XDAAnonym
  • 26.05.2009, 10:44h
  • Wenn "Reich und Schön" der größte Konkurrent der Serie ist, dann ist sie sowas von langweilig garantiert ... Aber ist doch seine Entscheidung, finde es konsequent, dass er rausgeflogen ist. Der Typ hat ein Problem, da er seine Rollenidendität nicht von seiner eigenen trennen kann; was ein Schauspieler eigentlich können sollte.
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