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  • 27. Mai 2009 8 2 Min.

Trotz homodissender Texte: Die 62-jährige Über-Ikone Elton John half dem 36-jährigen Altrapper Eminem in den letzten Jahren damit, von seiner Tablettensucht loszukommen.

Wie Eminem gegenüber der "Detroit Metro Times" erklärte, sieht er in Sir Elton so etwas wie einen Spiegel seiner selbst: "Ich und er, wir hatten ein sehr ähnliches Leben und so. Wir wurden Freunde und ich hab mich mit ihm über das Musikgeschäft unterhalten. Als ich zuerst clean werden wollte, habe ich ihn angerufen und mit ihm darüber gesprochen. Er ist jemand, der in diesem Business ist und weiß, wie hektisch alles werden kann."

Eminem hatte 2002 seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit selbst therapiert, ist dann aber auf verschreibungspflichtige Schlaftabletten (Zolpidem) umgestiegen. Als die Abhängigkeit zu groß wurde, hat er sich 2005 in eine Reha-Klinik einweisen lassen. Jetzt ist Eminem nach eigenen Angaben clean. Als einzige Droge nehme er Rapmusik ein, sagte er kürzlich bei einem Interview mit der BBC.

Sir Elton hat ganz ähnliche Erfahrungen gemacht: Er hat 1990 einen Entzug in einer Klinik überstehen müssen. Letztes Jahr hat er bei einer öffentlichen Veranstaltung gewitzelt, dass er die Nachwuchssängerin Lily Allen locker "unter den Tisch koksen" könne (queer.de berichtete).

Die Freundschaft zwischen Elton John und Eminem ist für viele überraschend, da der Rapper wiederholt homopohobe Liedtexte veröffentlicht hatte. Auch in seinem neuen Album "Relapse" verwendet er das Wort "gay" nur in negativen Zusammenhängen. In einem älteren Lied rappte er: "Hate fags? The answer's yes". In den letzten Jahren haben deshalb immer wieder Homo-Gruppen gegen Textstellen in Eminem-Liedern protestiert. Sir Elton scheint das nicht zu stören. Er erklärte schlicht: "Das reizt meinen britischen Sinn für schwarzen Humor". (dk)

#1 RabaukeAnonym
  • 27.05.2009, 15:06h
  • Was Elton John hier leistet ist sicherlich ein , menschlich, feiner Zug. Mehr aber auch nicht. Demnächst steht dann wieder so ein "Pfaffen-Hilfspapst" da....und macht UNS, neben angeblicher "pädophilie, Wirtschaftskrise,Kriege, auch noch für die Drogentoten und Opfer"- sowieso
    verantwortlich?!

    Wenn diesem Eminem seine Platten scheiße laufen............meinetwegen. Kein Padon. Bevor ich so einem "Künstler wie Eminem den Hintern "küsse", falle ich lieber "tot" von einer Parkbank.
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#2 Who is the real fag?!Anonym
  • 27.05.2009, 16:03h
  • Antwort auf #1 von Rabauke
  • Der bedeutende Unterschied ist:

    Was irgendein "Pfaffen-Hilfspapst" zu sagen hat, geht Jugendlichen am Arsch vorbei. Was jemand wie Eminem zu sagen hat - also durchgehend heterosexistischen und homophoben Müll - prägt das Bewusstsein junger Menschen ganz entscheidend!
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#3 seb1983