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- 28. Mai 2009 1 Min.
Eva Brunne wurde als erste lesbische Frau zur Bischöfin befördert. Sie steht künftig der lutherischen Diözese von Stockholm vor.
Die 55-Jährige gewann im letzten Wahlgang gegen ihren verbliebenen Mitbewerber mit 413 gegen 365 Stimmen. Damit ist sie nicht nur das erste offen homosexuelle Oberhaupt der Lutheraner in Schweden, sondern auch die erste offen lesbische Bischöfin in einer großen christlichen Kirche.
Die Svenska Kyrkan, der drei Viertel aller Schweden angehören, hat sich bereits in der Vergangenheit für Homo-Rechte eingesetzt: So sind seit 2005 Segnungen für Homo-Paare möglich (queer.de berichtete). 2007 hat die Kirche erklärt, sie unterstütze eine Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben möglich (queer.de berichtete), die dann in diesem Jahr verwirklicht wurde.
Im Wahlkampf um den Bischofsposten war die sexuelle Orientierung Brunnes praktisch kein Thema. Die 1978 zur Pfarrerin geweihte Christin lebt privat mit ihrer Partnerin Gunilla Lindén und deren 3-jährigen Sohn zusammen. Als Hobbys gab sie an, Krimis zu lesen und in eine Tischlerei mit Holz zu arbeiten. "Was tut man nicht alles, um Jesus zu ähneln?", kommentiert sie diese Freizeitbeschäftigung. (dk)















und die früchte, veränderter geschlechterrollen
durch staatliche förderung.
interessant auch der bereich "mas" ,
maskulinität in dieser graphik, wirtschaft,
cultural dimensions
in solchen gesamtgesellschaftlichen
klimaten, kann sich so was günstig entwickeln.
www.geert-hofstede.com/hofstede_sweden.shtml