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Kommentare zu:
New Hampshire öffnet Ehe


#1 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 04.06.2009, 16:14h
  • Na bitte! Geht doch! auch wenn sie wie die in Deutschland nur eine ehe zweiter klasse ist, aber ein anfang ist es
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#2 alexander
  • 04.06.2009, 18:51h
  • schutzklauseln für religiöse organisationen ???

    wer muss hier eigentlich vor wem geschützt werden ????
    aber was solls, diese fundamentalisten isolieren sich damit letztlich selbst.
    immerhin findet eine rechtliche gleichstellung statt und wer für diese "christen" arbeitet ist selbst schuld !
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#3 sandraAnonym
  • 04.06.2009, 21:50h
  • @gaybocholt
    Das hast du falsch verstanden. Es ist auf staatlicher Ebene eine vollwertige Ehe sowie in Schweden, Norwegen oder Spanien.
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#4 goddamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 08:33h
  • So klein New Hamsphire und andere Staaten in Neuengland sein mögen, die positive Signalwirkung für die gesamte USA (wo selbst Civil Unions in vielen Staaten verfassungsmäßig verboten sind) und auch für die Welt ist nicht zu unterschätzen.

    Aus Neuengland kam übrigens auch die Bewegung gegen die Sklaverei in den USA. Zufall?
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#5 Zenon
  • 05.06.2009, 12:24h
  • Wollt Ihr jetzt über jeden Bundesstaat der USA berichten, wie er's mit der Homo-Ehe hält? Geht's vielleicht noch unwichtiger?
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#6 milanAnonym
#7 godamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 18:42h
  • Antwort auf #6 von milan
  • @Milan

    Fromm und fruchtbar?

    Die Rechnung geht nicht immer auf....

    Siehe Europa: Polen - fromm-katholisch und 1.28 Kinder pro Frau vs. Island - liberal-lutherisch und 1.9 Kinder pro Frau (und zusätzlich die erste offen lesbische Regierungschefin der Welt)....
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#8 MilanAnonym
  • 05.06.2009, 19:19h
  • Antwort auf #7 von godamned liberal
  • ich weiß, was du meinst, da gibt es noch ein paar scheinbare und verblüffend vergleichbare ausnahmen.

    gerade auch durch das wirken dort, wo der
    "kommunismus" in millieus eine art ersatz-religion darstellte. abruchsfreudige moslems und orthodoxe.

    beachte: krise ! (9 monate)

    habe aber gerade die zahlen nicht da,
    bzw. die studien nicht greifbar.

    vermont geburten-rate 1,57
    und die geringsten teeny-geburten.

    ich antworte dir die tage, wenn du mir über den
    "weg" läufst.

    ich hätte da gerade was über animistische, christliche und muslimische vielehe in afrika.
    das lass ich dann aber mal, bis es paßt.
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#9 goddamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 20:03h
  • Antwort auf #8 von Milan
  • @Milan

    'Kommunismus'?

    Eher unverdaute Traditionsbrüche und Unbehagen an der Modernität...

    Vergleiche mal Italien (1,31 Kinder pro Frau) und selbst den repressiven Iran (1,71 Kinder pro Frau trotz ländlich archaischer Restmilieus) mit Norwegen (ein wenig höher) oder Island (wesentlich höher)....

    Merke: Wo ein Pfaffe an jeder Ecke lauert, vergeht allen die Lust. Auch die am Gebären...
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#10 milanAnonym
  • 05.06.2009, 20:35h
  • Antwort auf #9 von goddamned liberal
  • du hast ja recht.

    ich meinte nicht den kommunismus sondern den " realexistierenden kommunismusversuch" oder wie immer du die sache nennen willst.

    es geht um den zeitpunkt der erfolgreich zurückgedrängten religiosität ! und dem abstand danach...und die grundlagen für eine solche entwicklung.
    da kann man ausdauernd lästig salz oder hefe sein, brechstange wird nicht funktionieren.
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#11 goddamned liberalAnonym
  • 06.06.2009, 19:31h
  • Antwort auf #10 von milan
  • @Milan

    In Polen z. B. hat man die Religiösität nie zurückdrängen können. Jedenfalls nicht in Ostblockzeiten.

    Ich denke, es geht auch gar nicht darum. Es geht darum, ob Religion, Vernunft und Moderne eine Synthese ergeben wie im liberalen Volkskirchenprotestantismus (oder Reformjudentum) oder ob eine Gesellschaft hier Konflikte produziert. Das können dann auch innere Konflikte sein, die z. B. einem Kinderwunsch entgegenstehen, weil er mit einem bestimmten Frauenbild (kath. oder muslim. Mama und sonst nichts) verbunden wird...
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#12 milanAnonym
  • 06.06.2009, 20:59h
  • Antwort auf #11 von goddamned liberal
  • Ab 1956 war in Polen der Schwangerschaftsabbruch liberal geregelt. Ein Abbruch aus sozialen Gründen war erlaubt und wurde an öffentlichen Spitälern kostenlos durchgeführt. Familienplanung wurde hingegen vom Staat kaum gefördert und war für viele Polinnen schwer zugänglich. Schwangerschaftsabbruch war daher eine gebräuchliche Methode der Geburtenregelung.

    ...Nach dem Niedergang des kommunistischen Regimes wurde 1993, unter dem erstarkten Einfluss der katholischen Kirche, der Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gesetzlich radikal eingeschränkt. 1994 verhinderte der damalige Präsident Walewsa mit seinem Veto die vom neu zusammengesetzten Parlament beschlossene Rückkehr zu einem liberalen Gesetz. Nach seiner Abwahl konnte sich das Parlament durchsetzen, doch wurde die beschlossene Revision 1997 vom konservativen Verfassungsgericht ungültig erklärt. So ist seit 1998 der Schwangerschaftsabbruch wieder nur aus streng medizinischen Gründen sowie wegen Vergewaltigung oder Missbildung des Fötus erlaubt.

    Betrug die Zahl der registrierten Abbrüche vor 1990 über 100'000 pro Jahr, so sank sie bis 1999 auf gerade noch 151. Im Jahr 2004 wurden 194 Abbrüche registriert..."

    www.svss-uspda.ch/de/facts/polen.htm
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#13 milanAnonym
#14 goddamned liberalAnonym
  • 06.06.2009, 21:49h
  • Antwort auf #12 von milan
  • @Milan

    Abgesehen davon, dass in der Bibel nix über Abtreibungen steht.

    In Polen ist die (zu Ostblockzeiten sehr hohe) Geburtenrate ungefähr zu der Zeit unter deutsches Niveau gesunken, als der Schwangerschaftsabbruch vom Klerus verunmöglicht wurde.

    Die Familie ist mittlerweile so heilig, dass sich viele nicht recht rantrauen...

    Von lesbisch-schwulen Trauungen kann zu schweigen...
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#16 goddamned liberalAnonym

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