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- 10. Juni 2009 1 Min.
In einer amerikanischen Kleinstadt ist ein 41-jähriger Mann verhaftet worden, weil er gerne in der Öffentlichkeit in Badesachen herumgelaufen ist, die ursprünglich für Frauen produziert worden sind.
Der Schrecken brach vor rund zwei Wochen ins 2.000-Seelen-Örtchen Sugarcreek hinein. Die "Schweiz Ohios" (Eigenwerbung der Gemeinde) wurde von Kevin Lee Miller heimgesucht. Der 41-Jährige sorgte rund um den Little-Miami-Fluss, in dem so mancher Anwohner gerne planscht, für Entsetzen: Er zog sich nicht wie gute Amerikaner Boxer-Shorts für den Strand an – er bekleidete sich statt dessen mit einem körperbetonten Badeanzug oder schicken Höschen samt Oberteil, das er noch kräftig mit Taschentüchern ausstopfte.
Eine Woche lang gingen täglich Beschwerden bei der Polizeidienstelle ein. Schließlich griffen die Beamten ein: Sie verhafteten Miller in seiner eigenen Wohnung und brachten ihn auf die Polizeidienststelle. Dabei wurden die lokalen Fernsehsender informiert, die Filmaufnahmen für die 17-Uhr-Nachrichten machten. Miller versucht hierbei, möglichst sein Gesicht vor den Kameras zu verdecken.
Die Staatsanwaltschaft will Miller nun wegen fünf Fällen von "unanständigem Verhalten in der Öffentlichkeit" und drei Fällen von "bedrohlichem Verhalten" anzeigen. Zwar habe er niemanden direkt bedroht, erklärte die Polizei. Allerdings hätten Zeugen ausgesagt, sie hätten sich in der Gegenwart Millers "sehr unbehaglich" gefühlt. (dk)













Ich hab übrigens noch mehrere ungebrauchte Bikinioberteile zu verschenken, von denen die Schlüpfer bereits ausgetragen waren und schon lange im Müll schlummern.