https://queer.de/?10561
- 11. Juni 2009 1 Min.
Die für Freitag in der israelischen Stadt Tel Aviv geplante Gay-Pride-Parade stößt auf Widerstand strengreligiöser Juden.
Israels neuer Innenminister Eli Yishai von der ultraorthodoxen Shas-Partei sowie das israelische Oberrabbinat verlangten, dass die Demo mitsamt ihrer "Abscheulichkeiten" verboten oder zumindest an den Stadtrand verbannt wird. In einem gemeinsamen Brief an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, den Bürgermeister von Tel Aviv sowie an den nationalen Polizeichef heißt es weiter, der Gay Pride solle wenigstens eng begrenzt und der Zugang nur Erwachsenen gestattet werden. Zudem solle die Polizei sicherstellen, dass alle Teilnehmer bekleidet seien und keinerlei Gegenstände mit sexuellem Bezug zu sehen seien.
Zur Begründung gaben der Innenminister und das Oberrabbinat an, dass der Umzug eine "schwere Beleidigung der öffentlichen Gefühle, insbesondere derer von Muslimen, Christen und Juden", sei.
Bislang waren derart heftige Proteste in Israel nur aus Jerusalem bekannt. Dort musste der CSD im vergangenen Jahr aus Sicherheitsbedenken in einem Stadion stattfinden. Im Jahr 2005 waren zwei Menschen verletzt worden, als ein orthodoxer Jude mit einem Messer wahllos auf Teilnehmer der Jerusalemer CSD-Parade einstach. Im Gegensatz zur heiligen Stadt gilt Tel Aviv jedoch als liberal und ist für sein ausschweifendes Nachtleben bekannt. (cw)















Wobei der Gerechtigkeit halber gesagt werden muss, dass dieser rückständige undemokratische Fundamentalist wohl im Namen der meisten Moslems, nicht aber im Namen vieler Christen und Juden spricht. Das hat etwas mit der Aufklärung zu tun, die sein vernebeltes Hirn anscheinend noch nicht erhellt hat...