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  • 12. Juni 2009 9 2 Min.

Miss-USA-Veranstalter Donald Trump hat Carrie Prejean den Miss-California-Titel entzogen. Prejean gilt nach homokritischen Bemerkungen als Aushängeschild der amerikanischen Konservativen.

Miss-USA-Geschäftsführer Keith Lewis gab am Donnerstag bekannt, dass die 22-Jährige ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht eingehalten habe. Milliardär Trump unterstützte die Entlassung der Schönheitskönigin: "Ich habe Carrie gesagt, sie muss wieder Kalifornien repräsentieren. Ich habe ihr die Möglichkeit gegeben, das zu tun. Leider sieht es nicht so aus, als ob sich da noch was tun würde, deshalb unterstütze ich Keith in seiner Entscheidung."

Auf dem live im nationalen Fernsehen übertragenen Schönheitswettbewerb hatte sich Prejean gegen Homo-Ehen ausgesprochen (queer.de berichtete). Nach dieser Aussage wurde die vorher als haushohe Favoritin gehandelte Kalifornierin nur auf den zweiten Platz gewählt – sie glaubt, sie habe nur wegen ihrer Meinungsäußerung die Wahl verloren. Daraufhin wiederholte sie in Interviews ihre Meinung – sie begründete die Ablehnung von Homo-Rechten mit ihrem christlichen Glauben. Insbesondere im konservativen Meinungskanal Fox News Channel ist sie nach wie vor ein gern gesehener Gast.

Youtube | Carrie Prejean beim "Fox News Channel"

Prejean selbst erklärte, sie habe aus politischen Gründen ihre Krone verloren: "Die haben nicht die gleiche Meinung wie ich in der Frage der Homo-Ehe. Die mögen mich nicht. Vom ersten Tag an wollten sie mich rausekeln", sagte sie gegenüber dem Klatschportal TMZ. Die Miss-USA-Macher hätten sie zudem zwingen wollen, sich für den "Playboy" auszuziehen und bei der US-Version von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" als Kandidatin in den australischen Dschungel zu gehen.

Trump hatte Prejean zuvor noch verteidigt und erklärt, sie habe in der Frage der Homo-Ehe schließlich dieselbe Meinung wie Präsident Barack Obama, der auch eine Gleichbehandlung von Homosexuellen im Eherecht ablehnt. "Sie hat eine ehrliche Antwort gegeben", so Trump vergangenen Monat. (dk)

#1 MikeCham
  • 12.06.2009, 15:00hCham/Regensburg
  • das sag ich nur selber schuld,sowas tut man nicht wenn man in der öffentlichkeit steht .
    der schritt ihr den titel abzuerkennen war richtig.
    das macht sie bestimmt nicht mehr .
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#2 ChrischiAnonym
  • 12.06.2009, 15:48h
  • Antwort auf #1 von MikeCham
  • ich finde sie hat recht, wenn sie sagt, dass es nicht darauf ankommt, was man sagt, sondern wie man es sagt(video).
    die frage hat sie wirklich dazu gedrängt politisch korrekt zu antworten und sie hat es halt nicht. auch witzig, dass ihre schwester mit ihr danach gestritten hat, dass sie gegen homoehe sei. aber insgesamt finde ich sie sehr authentisch, ist halt erst 22 Jahre!!
    By the way, she´s ultra hot. i wanna see her in a porn movie. vielleicht klappst ja mit so einer Karriere. auf jeden fall werden nun alle Republikaner "drübersteigen".
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#3 helixAnonym
  • 12.06.2009, 18:52h
  • Sie hat gewisser Maßen Recht. Aber: "She put her values ahead of winning the competition." ... Das stimmt schon. Und das ist auch toll. Aber dass man dann aus ihr einen Engel macht... oder sogar ein Vorbild für Kinder (???) ... ich weiß nicht.

    Ich sage auch, was ich denke und stehe für keine Überzeugung mit gesundem Menschenverstand ein. ... und denke, Gay Marriage sollte legalisiert werden. Und mich hört keiner und viele Schwule verlieren, teilweise nicht nur mit Beschimpfungen sondern auch mit körperlicher Gewalt. Darüber berichtet FOX nicht.

    In dem selben Abschnitt der Bibel stehen soviele andere Sachen, die sicherlich auch diese brave Superchristin jeden zweiten Tag macht. Aber Christen (besonders die Amerikanischen, die ich kenne, möglicherweise nicht alle [keine Pauschalisierung]) glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und proklamieren ihren Glauben ... ehm ... Hass und Unrecht (!) frei in der Welt. Das soll Vorbild sein? traurig, traurig.
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